Ameisen – Die heimliche Weltmacht
veröffentlicht in: Filmeam 18.05.2012
Man rechnet mit ungefähr bis zu 12.000 Ameisenarten, die es auf dieser Erde gibt und ihre Entwicklung geht bis zu 130 Millionen Jahre zurück. Kaum eine andere Tierart ist so gut organisiert, wie die Ameisen, die in einer sozialen Struktur eines Staates leben und bis zu Millionen von Mitgliedern hier organisiert sind. Jede von ihnen hat eine Aufgabe und nur im Ganzen funktionieren sie. Insgesamt gibt es aber nur drei Kasten, Arbeiter, Weibchen (Königin) und Männchen.
Dabei haben sich im Lauf der Entwicklung die verschiedene Arten entwickelt. So gibt es Jäger, Sammler oder gar Züchter. Eines haben sie alle gemeinsam, sie lieben das Sekret, das Läuse abgeben. Und manche der Ameisen pflegen diese richtig. Im Laufe der Millionen Jahre hat sich hier so eine Art Partnerschaft gebildet.
In ihrem Bau können diese Tiere 1900 Kammer anlegen und müssen im Laufe der Jahre bis zu 40 Tonnen Erde dazu bewegen. Kaum eine andere Tierart ist dazu in der Lage.

Aber sie führen regelrechte Kriege und können auch Angriffe abwehren, auch wenn es die eines Braunbären ist. Sie leben in einer Welt aus verschlüsselter Kommunikation und blitzschnellen Befehlsketten, geheimen Giftmischungen und gigantischen Körperkräften. Wolfgang Thaler und Ameisen-Autorität Bert Hölldobler geben in dieser aufwendigen Dokumentation einen Einblick, den man zuvor nie so gesehen hat.
In brillanten Aufnahmen wird der Zuschauer in einen Mikrokosmos entführt und lernt zum Schluss, diese Tiere sogar zu schätzen, denn in der Struktur ihres Staates sind diese Tiere bei weitem anderen Tieren extrem überlegen.

- Verleih: Polyband


