Arthur und die Minimoys 2
veröffentlicht in: Filmeam 28.07.2010
Nach dem Erfolg von Arthur und die Minimoys musste es förmlich ein Fortsetzung geben. Wobei man bei der Hauptfigur des Arthur fast davon ausgehen kann, dass diese auch vom Style her dem Sprecher Bill Kaulitz angeglichen wurde. Hierbei beweist Bill Kaulitz, dass er nicht nur gute Musik machen kann, sondern auch ein hervorragender Sprecher ist. In der Rückkehr des bösen M wartet Arthur sehnsüchtig auf den zehnten Vollmond, da er dann endlich wieder in das Reich der Minimoys zurückreisen kann. Wobei die Sehnsucht in aller erster Linie der schöne Prinzessin Selenia gilt. Kurz bevor die Reise beginnt, erhält Arthur eine Botschaft in Form eines Reiskornes, auf dem einfach nur Hilfe steht.
Nur hat er die Rechnung ohne seine Eltern gemacht, die urplötzlich das Anwesen des Großvaters verlassen wollen. Durch einen Trick kann sich Arthur aber aus dem Wagen schleichen und rennt zum Anwesen des Großvaters. Nur kurz bevor er durch das Fernrohr reisen kann, verdunkelt sich der Mond und der ist aber unabkömmlich für diese Reise. Es gibt nur noch eine Methode, die abenteuerlicher ist, aber für diese muss sich Arthur jetzt entscheiden. Nachdem Arthur auf Millimetergröße geschrumpft ist, begibt sich Arthur auf die Suche. Jedoch muss er als erstes seinen Freund Beta aus den Händen von einigen Ganoven retten, um sich dann mit ihm auf die Reise zum Dorf von Selenia zu begeben. Aber Selenia ist die Gefangene vom bösen M, der einen ganz eigenen Plan verfolgt.
In diesem zweiten Teil steht die Action mehr im Vordergrund. So kann man die Minimoys bewundern, die mit allerlei Getier Tautropfen auf der Wiese einsammeln. Die Flugwesen haben etwas von Star Wars, so steuern die Minimoys diese Käfer wie Flugzeuge.
Luc Besson hat neben dem zweiten Teil bereits am dritten gearbeitet, denn ab einer entsprechenden Szene ist einfach Schluss und alle fiebern schon der Fortsetzung entgegen. Bezüglich der Spezialeffekte und Animationen ist der Film einfach gelungen. Technisch brillant. Wobei alle Figuren ursprünglich ein einziges als Ursprungsvorlage hatten. Diese Modelle wurden dann immer wieder variiert, so dass eine bunte Fantasywelt entstanden ist. Aber auch der Sound wurde wie im ersten Teil perfekt gewählt.
Auf Grund des Tempos hat der Film ein wenig vom Charme des ersten Teils verloren, was aber den jungen Zuschauer kaum stört. Trotzdem bietet der Film eine angenehme Familienunterhaltung.
- Trickfilm/Fantasy – Frankreich 2009
- FSK: Freigegeben ab 6 Jahren – 94 Min.
- Verleih: Tobis
- Verkauf: 07.05.2010

