Short Cut to Hollywood

0

Wie weit würden Sie gehen, wenn Sie keinen Erfolg haben. Und das gilt vor allem dann, wenn all die Träume zu Hause nicht erfüllt werden.

Drei Männer jenseits der 30 haben mit ihrer kleinen Band schon lange kein Erfolg mehr oder besser gesagt, noch nie gehabt. Sie treten hauptsächlich in Bars auf, wo keiner mehr spielen will. Nun in den USA angekommen versuchen die drei, auf sich aufmerksam zu machen.

Johannes nennt sich John F. Salinger. Als auch endlich ihr Wohnwagen eintrifft, versuchen sie, ihren skurrilen Plan umzusetzen. Im hinteren Teil des Wohnwagens befindet sich eine kleine Arztstation, in der Chrismon, Veterinär, John einen Finger amputiert.

In jeder weiteren Veranstaltung teilt John halt mit, dass er am Ende des Films, der die Dokumentation zum Ruhm darstellen soll, sterben wird. Diese Art von Verstümmlung nimmt noch keiner wahr, so dass sie sich für einen härteren Schritt entschließen, denn jetzt muss der ganze Arm ab. Und da dies noch nicht reicht, stürmen alle drei eine Bar, verkleidet als Araber, mit einer entsprechenden Bombenattrappe um den Bauch.

Der neue Bandname lautet jetzt Bagdad Boys. Dies bringt nun endlich die gewünschten Einschaltquoten und Verträge. Das Ziel des Fernsehsenders ist die lückenlose Dokumentation bis zum Tod.

Hinter dieser bösen Mediensatire steckt das Team, das 2003 den Film Muxmäuschenstill gedreht hat. Zum Teil erinnert die Machart an Brüno. Auch wenn John auf Grund einer Liebe zu einer jungen Frau alles stoppen wollte, konnte er es nicht mehr, denn eine gigantische Medienmaschinerie ist angelaufen, die seinen Tod filmen will und ein Stoppen ist überhaupt nicht mehr möglich.

Bei diesem Film wird eigentlich alles aufs Korn genommen, was geht, so auch ein Dieter Bohlen und Marc Medlock.

Diese Art von Film ist daher reine Geschmackssache.

  • Komödie/Satire
  • DVD
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • 94 Min.
  • Verleih: Senator
Teilen

Über den Autor

Redaktionsleitung. Das Magazin Ratgeberspiel wurde von mir 2007 gegründet, um vor allem Eltern über Spiele zu informieren. Im Lauf der Zeit kamen auch andere Unterhaltungsthemen hinzu.

Kommentar schreiben