Toy Story 3

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1995 wurde bei den Disney Studios Geschichte geschrieben, indem mit Toy Story der erste vollständig computeranimierte abendfüllende Kinofilm veröffentlicht wurde. Der Film wurde dafür mehrfach ausgezeichnet und hat somit auch anderen Produktionen als Vorlage für die neue Technik gedient. Seit 2007 gehört Toy Story laut dem American Film Institute zu den 100 besten Filmen. Mit Witz und Charme haben sich die Figuren in die Herzen der Familien gespielt.

Und mittlerweile wurde der dritte Teil veröffentlicht und das Ganze zeitgemäß in 3D.

Aus Kindern werden langsam Erwachsene und das Spielzeug ihrer Kindheit wird leider nicht mehr gebraucht. So ergeht es dem Cowboy Woody und seinen Freunden, denn Andy ist 17 Jahre alt geworden und bereitet sich schon auf das College vor. Somit herrscht große Aufregung im Kinderzimmer, welches schon die kleine Schwester von Andy im Beschlag nehmen will. Aber Andy möchte sich nicht von seinem Spielzeug trennen und er entschließt sich, dieses auf den Dachboden zu stellen und der Cowboy Woody soll mit ihm zum College kommen. Nur weil Andy das Spielzeug in einen Mühlbeutel einräumt, wird dieses aus Versehen auch zur Entsorgung auf die Straße gestellt. Nur Woody, der nicht im Beutel war, kann seine Freunde retten und so flüchten diese in einen Umzugskarton, der für einen Kindergarten bestimmt ist.

Am Anfang scheint Sunnyside, so der Name der Kindereinrichtung, ein wahres Paradies für Spielzeug zu sein. Und der Anführer Lotso Knuddelbär hat augenscheinlich auch ein offenes Herz für Spielzeug, allerdings entpuppt sich dieser als wahrer Tyrann. Aber Woody will einfach weg von hier und er verlässt seine Freunde. Und der Rest der Truppe erlebt ein Martyrium, als die Kinder in die Einrichtung stürmen, denn das Spielzeug wird einfach nur zweckentfremdet benutzt.

Als Space-Ranger Buzz Lightyear feststellt, dass Lotso und seine Anhänger eine Diktatur aufgebaut haben, ist es für ihn schon zu spät, denn Lotso und seine Anhänger programmieren Buzz einfach um, so dass dieser die ehemaligen Freunde bewacht. Nun ist er der Helfer von Lotso und sperrt den Rest seiner ehemaligen Freunde einfach ein.

Woody hingegen ist aus Versehen bei dem kleinen Mädchen Bonnie gelandet. Hier erfährt er, dass Spielzeug wieder gebraucht wird. In einem Gespräch vom Clown erfährt er aber die Wahrheit über Lotso und seine Anhänger. Da entschließt sich Woody, den Rest seiner Freunde zu befreien, um so wieder nach Hause zu gelangen. Nun beginnt erst recht für Woody, Buzz, Jessie und den Rest der Truppe das größte Abenteuer ihres Spielzeuglebens.

Spannend wird die Geschichte erzählt, die die Kinder von Anfang an fesselt. Sehr schön kommt dabei der Gerechtigkeitsgedanke herüber. Auf der anderen Seite ist der Film auch sehr lehrreich, wie man mit seinem Spielzeug umgehen soll. Man sollte nie auf den Gedanken kommen, einfach sein Spielzeug zu entsorgen, nein dies hat das Spielzeug als solches nie verdient, denn schließlich begleitet dieses einen über einen entsprechenden Lebensabschnitt. Und vielleicht behalten dies die Kinder und die Eltern im Hinterkopf, wenn es einmal soweit ist, dass die Kinder damit nicht mehr spielen.

Tricktechnisch ist Toy Story ein wahres Meisterwerk, denn man hat das Gefühl, dass das Spielzeug wirklich lebendig ist.

Ob dies eventuell der letzte Teil sein wird, kann man wahrscheinlich noch nicht sagen, aber das Ende der Geschichte lässt ja noch viel Spielraum.

  • Verleih: Disney
  • Bildquelle: Disney

Weitere Informationen

  • Titel: Toy Story 3
  • Kategorie: Filme
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Über den Autor

Redaktionsleitung. Das Magazin Ratgeberspiel wurde von mir 2007 gegründet, um vor allem Eltern über Spiele zu informieren. Im Lauf der Zeit kamen auch andere Unterhaltungsthemen hinzu.

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