Pech gehabt

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was ist für Sie Glück? Auf diese Frage gibt es so viele Antworten, wie es Menschen gibt. Denn jeder beantwortet sie sehr persönlich, vor allem, wenn es um das „kleine“ private Glück geht. Der Philosoph Siegfried Reusch hat 18 Menschen gebeten, ihre Philosophie des Glücks aufzuschreiben – die spannenden und sehr unterschiedlichen Ansätze des Buches „Glück“, erschienen im Hirzel Verlag, regen (neue) Denk-Wege an, lenken den Blick auf allzu oft Vernachlässigtes oder bringen die Glücksbegriffe anderer Zeiten und großer Denker näher.

Dass Geld besser ist als sein Ruf, behauptet Edgar Dahl, natürlich, um danach diese Annahme genau unter die philosophische Lupe zu nehmen. Der Philosoph Maximilian Forschner stellt „Glückstheorien der Antike“ mit Aristoteles, Epikur oder Stoa vor, Annemarie Pieper beschäftigt sich mit „Sisyphos im Glück“ und Rüdiger Safranski denkt über „Lebenskunst im Anschluss an Nietzsche“ nach. Ob „Glück und Faulheit“ nah beieinander liegen, erkundet Schriftsteller und Künstler Goedart Palm und die Theologin Regina Ammicht Quinn fragt nach „Glück als Ernst des Lebens“.

Mit „Pech gehabt!“ geht Biologe und Philosoph Rüdiger Vaas ans scheinbar andere Ende des Glücks und der Bergsteiger Reinhold Messner plädiert für „Die Eroberung des Nutzlosen“. Zwei Interviews – mit dem Spitzenkoch Vincent Klink und dem Philosophen Günther Bien – runden den philosophischen Streifzug durch den Garten des Glücks ab. Klink spricht u. a. über gutes Leben, natürlich über das Kochen und den Genuss oder das Glück der Siesta. Und Bien gibt mit auf den Weg: „Glück ist nicht das Ziel, sondern der Lohn“.

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Über den Autor

Ehemalige Redaktionsleitung - Das Magazin Ratgeberspiel wurde von mir 2007 gegründet, um vor allem Eltern über Spiele zu informieren. Im Lauf der Zeit kamen auch andere Unterhaltungsthemen hinzu.

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