Mages of Mystralia im Test

Ahnungslos haben wir ein Dorf in Flammen gesetzt. Eine Horrorvorstellung für jeden angehenden Magier. Doch so traf es unsere Hauptcharakterin in Mages of Mystralia. Verjagt von den Dorfbewohnern fliehen wir in den Wald und treffen auf einen gleichartigen Gesellen. Auch er versteht die Kunst der Magie und nimmt uns in Obhut eines geheimen Magierdorfs.

Mages of Mystralia | Bildschirmaufnahme

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Ein sprechendes Buch

Auf der Reise durch den Wald treffen wir auf ein sprechendes Buch. Ein Zauberbuch! Dieses lehrt uns die Magie zu kontrollieren und in gezielte Richtungen zu lenken. Vier Elemente gilt es zu bannen. Feuer, Sturm, Eis und Blitz gilt es durch unsere Hände zu formen.

Dazu helfen uns Runen. Jede Rune verändert die damit verbundenen Zaubersprüche. Unser Zauberbuch gleicht dabei einem Raster dessen Mittelpunkt der aktuell zu verändernde Zauberspruch ist. Hierbei ergänzen wir Sprüche durch Richtungsänderungen, Schadensverbesserungen, und allerlei magische Tricks.

Mages of Mystralia | Bildschirmaufnahme

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Magische Tricks und ihr Preis

Besonders raffiniert ist die Verbindung mehrerer Zaubersprüche über Auslöse-Runen. Einmal in unser Runennetz eingebunden, werden unter bestimmten Bedingungen weitere Zauber aktiviert. Ein schönes Beispiel ist ein auf sich selbst gerichteter Zauber mit angebrachter Kopieren- und Nähe- Rune. Damit erstellen wir einen steinernen Klon unserer selbst, welcher bei Feindkontakt einen weiteren Zauber aktiviert. Auf diese Weise können wir explosive Fallen bauen, welche unsere Gegner ohne weiteres zutun vernichtet.

Einzige Beschränkung für diese magischen Tricks ist unsere Magieleiste und eine maximale Zauberkette von 5. Jeder ausgelöster Zauber kostet seinen Preis. Sind wir erschöpft, müssen wir vorerst den Rückzug antreten. Da sich Magie aber über die Zeit erholt, können wir schon bald wieder in den Kampf zurückkehren.

Mages of Mystralia | Bildschirmaufnahme

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Ein Land in Gefahr

Neben unserer Ausbildung als Topmagierin des Landes werden wir schon bald tief eingebunden in die Geheimnisse des Reiches. Seit der Verbannung der Magie ist bereits einige Zeit vergangen. Nun, da sich ein Unheil über das Land ausbreitet, ersehnt die Bevölkerung einen Retter. Das es sich dabei um ein kleines Kind handeln würde, hätte wohl keiner gedacht.

Auf unserer Reise reinigen wir Wälder, bereisen eisige Berge, durchstreifen karge Steppen und tauchen ab in die Tiefen einer Kristallmine. Egal wo wir hingehen, gibt es nicht nur kleine sondern auch richtig große Monster zu bekämpfen. Die hübsch in Szene gesetzten Endbosse bieten eine spannende Abwechslung zum sonst gut funktionierenden Adventure Gameplay.

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Magie ist die Antwort auf alles

Neben der freien Erkundung der Welt, bieten uns kleinere Rätseleinlagen interessante Herausforderungen. Hierbei gilt es unsere Zauber- und Runen geschickt zu kombinieren, um die raffinierten Aufgaben zu erfüllen. Innerhalb der zahlreichen Kämpfe wählen wir unsere Strategie anhand unserer Lieblingszauber. Offensive Feuerbälle, fiese Explosive Fallen oder dynamisches Ausweichen mit der Kraft des Windes. Alles entspricht einer rundum gelungenen Umsetzung des Zauberprinzips.

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Fazit

Mages of Mystralia schafft es mir permanent das Gefühl zu geben wirklich Erschaffer von großartigen Zaubersprüchen zu sein. Mit einer interessanten Rätselmechanik bilden wir einzigartige Angriffe. Immer wieder habe ich dafür im alten Zauberspruch nachgeschlagen, um die Angriffe zu optimieren. Für mich ist Mages of Mystralia eine der „zauberhaftesten“ Abenteuerspiele des letzten Jahres und misst sich erfolgreich mit der allseits bekannten Reihe The Legend of Zelda. Sicher handelt es sich hier lediglich um ein Indiespiel, doch zu einem niedrigen Preis haben die Entwickler von Borealys games wirklich ein hervorragendes Spiel geliefert, welches dank seiner niedlichen Aufmachung auch für Kinder zu empfehlen ist.

Mages of Mystralia | Bildschirmaufnahme

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Mages of Mystralia im Überblick

  • Entwickler-Studio: Borealys Games
  • Publisher: Borealys Games
  • Spielzeit: > 20 Stunden
  • Plattform: PC (Steam)
  • Altesempfehlungr: ab 10 Jahren (auf Empfehlung der Redaktion)
  • Spieleranzahl: Singleplayer
  • Kategorie:
    • Abenteuer
    • Knobelspiel
  • Bildquelle: Alexander Dockhorn
  • Lektor: Friedrich Lüder

Test und Besprechung von Alexander Dockhorn

Mages of Mystralia | Bildschirmaufnahme

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Bewertung

9.0 Bewertung

Mages of Mystralia schafft es mir permanent das Gefühl zu geben wirklich Erschaffer von großartigen Zaubersprüchen zu sein. Mit einer interessanten Rätselmechanik bilden wir einzigartige Angriffe. Immer wieder habe ich dafür im alten Zauberspruch nachgeschlagen, um die Angriffe zu optimieren. Für mich ist Mages of Mystralia eine der "zauberhaftesten" Abenteuerspiele des letzten Jahres und misst sich erfolgreich mit der allseits bekannten Reihe The Legend of Zelda. Sicher handelt es sich hier lediglich um ein Indiespiel, doch zu einem niedrigen Preis haben die Entwickler von Borealys games wirklich ein hervorragendes Spiel geliefert, welches dank seiner niedlichen Aufmachung auch für Kinder zu empfehlen ist.

  • Grafik 9/10
  • Sound 7/10
  • Balance 9/10
  • Atmosphäre 10/10
  • Bedienung 9/10
  • Spielidee 10/10

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