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Gute Freunde kann niemand trennen

veröffentlicht in: SpielberichteSpielenews
am 26.03.2011

„Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Schönste, was es gibt auf der Welt“ singen die Comedian Harmonists. Lieder über die Freundschaft gibt es viele und kaum etwas bietet soviel Stoff für Geschichten wie das Thema Freundschaft. Nicht ohne Grund: Wahre Freunde sind einfach wichtig im Leben – das gilt für Erwachsene genauso wie für Kinder. Schon die Kleinen schließen Freundschaften, die mal kürzer und mal länger halten. Auch der Bär Winnie Puuh schwört auf echte Freunde und wäre ohne seine Gefährten Tigger, Ferkel und I-aah so manches Mal aufgeschmissen. Seine fantastischen Abenteuer lassen sich ab sofort mit den neuen LEGO DUPLO Produkten nachspielen.

Spielen als körperliche Bewegung
Bereits Babys sind auf Begegnungen mit Gleichaltrigen aus. Selbst Bewegungen wie Schieben und Stoßen zeigen, dass das Kind auf diese Weise aktiv sein Umfeld erforscht. „Das Kind merkt anhand sogenannter Funktionsspiele, dass sein Handeln einen Effekt hat“, erklärt Diplom-Psychologe Klaus Palinski, der sich auf Kinder und Jugendliche spezialisiert hat. „Bis zum Alter von zwei Jahren findet allerdings noch kein wirkliches gemeinsames Spielen statt. Jedes Kind beschäftigt sich selbst, leiht sich vom Nachbarn etwas aus, schaut sich von den anderen etwas ab. Dabei geht es eher um gemeinsame Spektakel wie das Zusammenstürzen eines Turms als um geplante Handlungen.“ Spielen ist in diesem Alter Vergnügen, dient gleichzeitig der kognitiven Entwicklung und drückt die Lust an körperlicher Bewegung aus.

Erste kurzfristige Beziehungen

Ab dem dritten Lebensjahr kommt der soziale Aspekt hinzu: Kinder suchen jetzt gezielt nach Spielkameraden – sie können sich verbal äußern und andere fragen, die zufällig in der Nähe sind, ob sie mitspielen wollen. Spielen Kinder öfter miteinander, bilden sich Sympathien, die zur Freundschaft werden können. Dabei handelt es sich meist um spontane, kurzfristige Beziehungen. „Dreijährige sind kleine Egozentriker – sie interessieren sich für alles, was sie selbst in den Mittelpunkt rückt“, so Klaus Palinski. „Das kann auch ein bewundernder neuer Freund sein.“

Freundschaft stärkt die eigene Persönlichkeit
Freundschaften aus dem Sandkasten, die ein Leben lang halten, sind also eher selten. In der Regel dauern sie so lange wie einmal „Verstecken“ spielen oder einen Kindergeburtstag lang. Kinder schließen schnell Freundschaften, können diese aber auch manchmal genauso jäh beenden. Oft wird bei der Schließung von Freundschaften die eigene Persönlichkeit gestärkt: „Lässt Du mich mitspielen, wir sind doch Freunde” oder „Gibst Du mir Süßigkeiten ab, ich bin doch deine Freundin” sind keine seltenen Äußerungen. Kinder suchen sich gern Verbündete, denn gemeinsam lässt sich ein Ziel leichter erreichen. Kommentare wie „Wir wollen gern draußen spielen“ oder „Der Matthias darf auch Fischstäbchen essen“ sind dann an der Tagesordnung.

Der ganz persönliche Freund
Spielen zwei Kinder besonders gut miteinander, halten sie diese Verbindung über längere Zeit aufrecht und treffen sich regelmäßig. Erlebnisse sind zu zweit einfach viel schöner – und vertiefen die Freundschaft. Jetzt gewinnt die Beziehung an Exklusivität: Es geht nicht mehr darum, möglichst viele Freunde zu haben. Mit dem neuen, besten Freund werden ab sofort Geheimnisse ausgetauscht, andere Kinder sind nicht mehr so relevant. Sind die Kinder im fortgeschrittenen Kindergartenalter, demonstrieren sie ihre Zusammengehörigkeit auch nach außen: Sie favorisieren das gleiche Spielzeug, die gleichen Comicfiguren oder haben das gleiche Hobby. Dadurch geben sie ihrer Freundschaft eine individuelle Note.

Freundschaften und Auseinandersetzungen dienen der Entwicklung
Doch wer annimmt, unter Freunden herrsche Friede, Freude, Eierkuchen, der irrt: „Auch unter Freunden sind Streitereien an der Tagesordnung – dies sind wichtige Prozesse für Kinder“, erklärt Klaus Palinski. „Sie lernen sich abzugrenzen, mit Enttäuschungen umzugehen und Machtverhältnisse zu verstehen. Das aufeinander Bösesein hält in der Regel jedoch nicht unbedingt allzu lange: Kinder können schnell vergeben und sich erneute Freundschaftsangebote machen. Das alles ist unerlässlich, um eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln.“ Es ist ein Fehler, wenn Erwachsene Kinderfreundschaften weniger ernst nehmen, weil sie nicht so beständig sind. Oder wenn Eltern die Regie übernehmen wollen: „Kinder können gut selbst entscheiden, wie lange sie eine Freundschaft aufrechterhalten wollen. Auch dies ist wichtig für ihre Entwicklung“, so der Psychologe.

Gegensätze ziehen sich an
Die wenigsten Kinder haben Probleme, Spielkameraden zu finden. Selbst eine andere Sprache ist kein Hindernis für einen tollen Spielnachmittag. Meist entscheidet das beste Spielzeug oder die beste Spielidee über ein spontanes Miteinander – das Spielen mit LEGO DUPLO ist auch ohne große Worte möglich und steht hier ganz vorne auf der Spielliste. Manchmal suchen aber auch ruhige Gemüter nach lebhafteren Charakteren oder bevorzugen laute Kinder schüchterne, die zu ihnen aufsehen. Wieder andere brauchen Zuneigung und suchen sich ältere, die die Verantwortung übernehmen. In dem Fall ist die Andersartigkeit nicht nur besonders attraktiv, sondern auch besonders fruchtbar, da sie die eigenen Erfahrungen ergänzt.

Unterwegs durch dick und dünn: Winnie Puuh
Genauso durch und durch unterschiedlich sind die Freunde Winnie Puuh, Tigger, Ferkel und I-aah. Und auch wenn sie nicht immer einer Meinung sind: Diese Vier sind wirklich unzertrennlich. Zusammen erleben sie viele Abenteuer im Hundertmorgenwald. Dort liegt auch Winnies Waldhaus – eine kleine Oase mit Rutsche, Honig und Picknick-Stelle. Die aufregende Welt von Winnie Puhh basiert auf einer weiteren Lizenzvereinbarung mit Disney und öffnet so eine ganz neue Spieldimension für LEGO DUPLO Fans.

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