Taktik für zwei

Pegasus Spiele erweitert die 2-Personen-Spielreihe um zwei neue Titel. Nach Elements, dem erfolgreichen Spiel für zwei Spieler, erscheint nun die Kartenspiel-Neuheit 4 Seasons von Team SAIEN. Und das elegante Onitama von Shimpei Sato ist zwar leicht zu erlernen, offenbart aber viele taktische Möglichkeiten. Beide Spiele erscheinen in der zweiten Mailhälfte 2017 und können in unter einer halben Stunde gespielt werden.

© Pegasus Spiele GmbH

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Mit nur 48 Spielkarten versuchen zwei Spieler bei 4 Seasons, die meisten Einflusspunkte zu sammeln. Das Besondere an 4 Seasons: Jeder Spieler kontrolliert die Karten, die sein Gegner ausspielt und entscheidet, wann er diese ausspielen darf. Die Karten gehören zu einer von vier Farben und haben einen Wert von eins bis drei. In jedem Spielzug wählt ein Spieler zwei Handkarten und gibt sie seinem Gegner, der eine Karte in den Jahreszeitenbereich und eine Karte in seinen Einflussbereich legen muss. In beiden Bereichen werden die Karten farblich getrennt voneinander hingelegt. Karten, die in den Jahreszeiten abgelegt werden, bestimmen am Ende die Siegpunkte, die jede der vier Farben wert ist, während die Karten im Einflussbereich bestimmen, wer die Siegpunkte erhält. Da ein Spieler zwar entscheiden kann, wo er seine Karten hinlegt, aber immer nur die Karten verwenden kann, die sein Mitspieler ihm gibt, müssen viele knifflige Entscheidungen getroffen werden.

Bei Onitama versuchen die Spieler auf einem fünf mal fünf Felder großen Spielplan mit einer eigenen Figur auf das Feld des gegnerischen Lehrmeisters zu ziehen und diesen zu schlagen. Alternativ gewinnt ein Spieler, wenn er den eigenen Lehrmeister auf das Tempelfeld des Gegners bewegen kann. Jeder Spieler verfügt über fünf Spielfiguren, mit denen er die Figuren des Gegners schlagen kann: einen Lehrmeister und vier Schüler. Ob die Figuren senkrecht, waagrecht oder diagonal bewegt werden können, geben die Bewegungskarten vor. Wer am Zug ist, wählt eine seiner beiden Bewegungskarten aus und bewegt eine Figur entsprechend der Vorgabe auf der Karte. Dann legt er diese Karte zwischen sich und seinen Gegner neben den Spielplan und nimmt sich die Karte, die dort bereits lag. Die Bewegungskarten wechseln während der Partie zwischen den Spielern hin und her und erfordern eine vorausschauende Planung. Da in jeder Partie Onitama nur fünf der insgesamt sechzehn Karten zum Einsatz kommen, gleicht kein Spiel dem anderen.

Bildquelle: © Pegasus Spiele GmbH

 

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