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Der Begriff Animalia bedeutet Tier und in St. Gallen gibt es eine Tierschau, die genau so heißt. Damit ist schon fast alles klar, denn im Spiel geht es auch um eine Tierschau. Sie müssen als Spieler eine wertvolle Tiersammlung zusammenstellen. Ihnen stehen hierzu 36 Karten mit unterschiedlichen Tiermotiven zur Verfügung. Neben den fünf Tierfamilien gibt es noch eine Eule, die den Joker darstellt. Weiterhin liegen noch sechs Karten als Spielhilfe bei, die die Kurzregeln aufzeigen.

Allein schon bei der Gestaltung der Tiere sieht man die Liebe zum Detail. Sie sehen einfach witzig aus.

Das Spiel
Die Karten werden entsprechend der Spielanleitung vorbereitet, denn wenn nur zwei oder drei Spieler spielen, wird eine Kartenserie aus dem Spiel entfernt. In diesem Fall wird der „Niedliche“ aus dem Spiel genommen.

Die Karten werden gemischt und schon kann es losgehen. Die erste Zuchtsaison beginnt. Wobei jede Zuchtsaison in drei Phasen unterteilt ist. Der erste Spieler – sprich der Geber muss die erste Karte aufdecken und kann sich entscheiden, ob er dieses Tier behalten möchte oder nicht. Wenn nicht, schiebt der Geber die Karte an den nächsten Spieler weiter. Auch die nachfolgenden Spieler können entscheiden, ob sie das Tier in die Sammlung aufnehmen wollen oder nicht. Im Spiel gibt es auch Tiere, die Minuspunkte bringen, in dem Fall ist es der Schmutzfink. Die Plus- sowie die Minuspunkte stehen auf den Karten.

Kommt das Tier wieder beim Geber an, kann er sie jetzt aufnehmen oder er muss eine zweite Karte ziehen. In dem Fall muss er die beiden Karten aufnehmen oder er muss sie an den nächsten Spieler abgeben. Er darf aber nicht eine Karte davon nehmen. Auch hier kann sie wieder geschoben werden, bis sie beim Geber wieder ankommt. Nur muss er zum Schluss, wenn drei Karten rumgehen und diese wieder bei ihm ankommen, sie in seine Sammlung aufnehmen.

Wenn der Geber die Karte aufnimmt, wird die Geberrolle an den nächsten Spieler weitergegeben. Jeder Spieler muss fünf Tiere in seine Sammlung aufnehmen. Einzelne Tiere bringen keine Punkte. Man kann versuchen, fünf verschiedene Tiere zu sammeln. Oder drei und zwei in die Sammlung aufnehmen.

Daraus folgt zum Beispiel, dass ein Spieler, der bereits vier Tiere in seiner Sammlung hat, eine Gruppe von zwei oder drei Tieren ablehnen muss. Hat ein Spieler fünf Tiere in seiner Sammlung, setzt er so lange aus, bis alle Spieler fünf Tiere in der Sammlung besitzen. Wenn nur ein einziger Spieler übrig bleibt, der seine Sammlung noch nicht vervollständigt hat, wird er der Geber und muss nacheinander so viele Karten ziehen, bis seine Sammlung vollständig ist.

Die Spielkarten haben auch noch verschiedene Funktionen, wobei der Schmutzfink Minuspunkte bringt. Wer will sich denn schon mit so einem zeigen. Dann gibt es einen Dieb, der aus einer anderen Sammlung eine Karte nehmen kann oder auch der Spaßvogel, der eine Karte aus seiner Sammlung anderen zusteckt. Diese Funktionen können eingesetzt werden, wenn das fragliche Tier in eine Sammlung aufgenommen wurde, aber sich schon mindestens ein Tier mit so einer Eigenschaft in der Sammlung befindet.

Nachdem alle Spieler ihre Sammlung vollständig haben, kommt es zur Vergabe des Schönheitspreises. Zunächst stellt man fest, welche Sammlung die meisten Schönheitspunkte erhält. Hierzu werden die Sterne zusammengezählt. Der Schmutzfink wird abgezogen. Der Spieler mit den meisten Schönheitspunkten erhält vom Nachziehstapel zwei Karten, der zweite eine Karte. Man kann die Karten sofort in die neue Sammlung aufnehmen oder die Karten dazu benutzen, wenn es keine Minuspunkte sind, zum Beispiel einen Schmutzfinken abzudecken.

Nach der dritten Spielrunde werden dann die Medaillen vergeben, entsprechend der Spielanleitung. Diese ist im Übrigen sehr verständlich geschrieben und enthält sehr viele grafische Darstellungen und Beispiele, so dass Sie sich schnell in das Spiel reinfinden.

Das Spiel gibt es in zwei Versionen. In der einfachen Variante liegt ein Notizblock bei, um die Punkte aufzuschreiben und in der Delux Version werden die Punkte mit Pappplättchen dargestellt.

Das Spiel macht sehr viel Spaß und spricht nicht nur Spielfreunde an, sondern ist eine Empfehlung für die ganze Familie.

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