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Ein typisches Dosenspiel, ideal für Reise und Urlaub. Empfohlen wird die Suppenküche für Spieler ab dem 10. Lebensjahr. Getestet habe ich die Suppenküche sowohl mit Erwachsenen als auch mit 8-jährigen Kindern.

Inhalt:

8 Gemüsekarten
27 Geldkarten
7 Sonderkarten
1 Rübenkarte
1 Fliegenkarte

Auf den ersten Blick: Wenig Gemüse, viel zu viel Geld, was die Preise nach oben treibt.

Die Sonderkarten, wie Maus oder Köchin, die Rüben- oder Fliegenkarte modifizieren das Spiel so, dass man anfänglich noch auf die Spielregeln schauen muss.

Das Spiel endet, sobald der erste Spieler drei unterschiedliche Gemüsekarten auf der Hand hat und dies mit dem Ausruf „Die Suppe ist fertig“ der Spielrunde verkündet.

Nachdem über die Spielregeln informiert wurde, ist es das Vernünftigste, erst einmal anzufangen. Die Fragen werden am besten dann beantwortet, wenn der Spielende hilflos in die Runde schaut.

Das Angebot an Gemüse ist rar und das Rennen um Tomaten, Kartoffeln oder Lauch macht der Koch, der das beste Gebot abgibt.

Interlude und Hutter Trade beschreibt den Ablauf wie folgt: „Zu Beginn des Spiels erhält jeder Spieler drei bis vier Geldkarten (abhängig von der Spieleranzahl). Die übrigen Geldkarten werden zusammen mit Gemüse- und Sonderkarten als Stapel in die Tischmitte gelegt. Der erste Spieler zieht nun drei Karten von diesem Stapel. Hat er drei Gemüsekarten gezogen, mischt er diese zurück in den Stapel und zieht erneut drei Karten. Sollte er noch einmal drei Gemüsekarten gezogen haben, wiederholt er das Kartenziehen abermals.

Die drei gezogenen Karten gelangen zur Versteigerung: Zwei Karten legt der Spieler nach eigener Wahl verdeckt aus, eine offen.

Alle drei Karten werden in einem Zuschlag versteigert. Jeder Spieler – auch der Versteigerer selbst – kann sich nun an der Auktion beteiligen und dabei beliebig oft sein Gebot erhöhen. Nach erfolgreicher Versteigerung werden die beiden verdeckt liegenden Karten zunächst umgedreht. Der Käufer bezahlt den Gebotspreis aus seinem Handkartenvorrat. Jede Karte hat einen Wert zwischen eins und acht. Die Bezahlung geht allerdings nicht an den Versteigerer, sondern an alle Mitspieler: Dazu werden die Karten möglichst gleichmäßig an die Mitspieler verteilt. Anschließend nimmt der Auktionsgewinner seinen Neuerwerb auf die Hand.“

Setzt ein Spieler die Maus ein, darf er eine bestimmte Gemüsekarte von einem frei gewählten Spieler fordern. Falls dieser eine solche Gemüsekarte auf der Hand hat, muss er diese im Tausch gegen eine beliebige Handkarte des Mäusedompteurs tauschen.

Die Köchin wiederum erlaubt es dem Ausspieler, bis zu drei Karten eines beliebigen Spielers zu ziehen und eine dieser Karten zu behalten. Außerdem kann eine Köchin eingesetzt werden, um eine andere Köchin oder eine Maus außer Kraft zu setzen.

Suppenküche lässt sich „zwischendurch“ einsetzen und ist nach einigen Runden dann doch relativ einfach zu spielen (R.B.).

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