Der kleine Prinz: Mein Zuhause ist zu klein

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Das Spiel beruht auf der Idee der Geschichte des kleinen Prinzen von Antoine de Saint-Exupéry. Sein Buch erschien 1943 in den USA, weil dieser sich hier zur Zeit im Exil aufhielt. Das Werk des Autors gehört zu den meist verkauften Büchern der Welt.

Sein Werk ist Märchen und zugleich ein Plädoyer für Freundschaft. 1944 kehrte der Autor nicht wieder von einem Aufklärungsflug zurück, denn Antoine de Saint-Exupéry war Pilot im Zweiten Weltkrieg. Da seine sterblichen Überreste nie gefunden wurden, sind viele der Meinung, dass Antoine de Saint-Exupéry zu seinem Prinzen gereist ist. Was für eine schöne Vorstellung, denn die Geschichte vom kleinen Prinzen ist unvergesslich.

Und wenn man an die Geschichte vom kleinen Prinzen denkt, fällt einem sofort die Zeichnung ein, die nicht einen Hut darstellt, sondern eine Schlange, die einen Elefanten verschlungen hat.

Zitat von Antoine de Saint-Exupéry in Der kleine Prinz (Buchzitat)

„Die Menschen haben keine Zeit mehr, irgendetwas kennenzulernen. Sie kaufen sich alles fertig in den Geschäften. Aber da es keine Kaufläden für Freunde gibt, haben die Leute keine Freunde mehr.“

Alle Zeichnungen im Legespiel wurden dem Buch entnommen, so dass man die Geschichte als solches dadurch wiedererkennt.

Das Spiel ist ein einfaches Legespiel. Jeder Spieler erstellt einen Planeten aus 4×4 Feldern.

Alle Spieler versuchen, für den kleinen Prinzen einen Planeten aus 4×4 Feldern zu bauen. Die Plättchen werden in vier Stapeln (Mittelteile, Ecken, rechts abfallend, links abfallend) auf den Tisch gelegt. Der Startspieler nimmt sich 4 Plättchen von einem Stapel, sucht sich eines davon aus, legt es vor sich hin und wählt dann einen der übrigen Spielern aus der sich aus dem verbleibenden Plättchen eines nimmt. Derjenige Spieler, der das letzte Plättchen nehmen muss, wird neuer Startspieler.

Auch wenn das Ziehen Glückssache ist, gibt es Elemente, wo man das Spiel beeinflussen kann, denn die Eckfiguren geben an, für was man Punkte bekommt, so kann man beim Ziehen der Planetenteile ein wenig aufpassen, was man halt zieht. Da der Startspieler ständig wechselt, ist das Spiel als solches auch ausgewogen. Bei der Abrechnung muss man die Kinder unterstützen, denn Punkte kann man für vieles bekommen, aber wehe dem, man hat drei Affenbrotbäume, dann müssen diese Felder umgedreht werden und können nicht gewertet werden.

Fazit
Ein einfaches Spiel für die ganze Familie, welches Spaß macht und keine komplizierten Regeln besitzt. Die Grafik ist natürlich der sprichwörtliche Sahnehaufen, welche man kaum mit Worten fassen kann, denn sie ist einfach gelungen.

„Und wenn du dich getröstet hast (man tröstet sich immer), wirst du froh sein, mich gekannt zu haben.

Du wirst immer mein Freund sein. Du wirst Lust haben, mit mir zu lachen. Und du wirst manchmal dein Fenster öffnen, gerade so, zum Vergnügen…“ Antoine de Saint-Exupery

 

  • Spieleranzahl    2 – 5
  • Spieldauer    25 Min.
  • Alter ab 8 Jahre
  • Autor Antoine Bauza, Bruno Cathala
  • Verlag Ludonaute, Heidelberger Spieleverlag
  • Familienspiel

 

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Über den Autor

Ehemalige Redaktionsleitung - Das Magazin Ratgeberspiel wurde von mir 2007 gegründet, um vor allem Eltern über Spiele zu informieren. Im Lauf der Zeit kamen auch andere Unterhaltungsthemen hinzu.

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