Abtei der Rätsel

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Hinter den Klostermauern passiert immer etwas. Düster modrig stehen sie und verbergen immer ein Geheimnis. Da fällt einem sofort das Buch „Im Namen der Rose“ ein. Auch sind die Mönche gut bekannt, dass sie nicht nur Bier gebraut sondern alle möglichen Geheimnisse aufgeschrieben haben. Und hinter diese Geheimnisse muss der Spieler kommen. Die Rätsel stehen in zwei Schwierigkeitsgraden zur Verfügung, grün für leicht und rot für die kniffligeren Rätsel. Die Aufgabenkarte wird hierzu auch in einem Bücherregal versteckt, ohne dass die Spieler sehen, was darauf steht.

Auf dem Spielfeld wurde die Abtei mit den zahlreichen Gebäuden und Plätzen abgebildet, die es so gibt. Der Weg, den die Spielfigur gehen muss, wurde mit roten Pfeilen gekennzeichnet. Bevor das Spiel beginnt und man sich vorher mit der relativ einfachen Spielanleitung vertraut gemacht hat, wird das Spielfeld vorbereitet.

So werden die Schlüssel in der Kirche und die Brote im Speisesaal untergebracht. Jeder Spieler erhält zwei Figuren, einen Mönch und einen Novizen. Anschließend bereitet jeder Spieler einen Zettel vor, auf dem er zehn Striche macht und auf den dann die Buchstaben geschrieben werden, die man findet, um so das Lösungswort zu finden.

Weiterhin werden die Bücher entsprechend der Anleitung auf die Gebäude verteilt und schon kann es losgehen. Zu Beginn wird jedes Mal der schwarze Würfel gewürfelt, um so den schwarzen Abt zu bewegen. Dieser kann, wenn ein Mönch oder ein Novize im Gebäude steht, diesen aus dem Gebäude drängen oder man kann das Buch nicht aufnehmen oder geschweige lesen.

Im Anschluss werden die Spielfiguren bewegt, wobei es kein Muss ist, beide zu bewegen. Der Novize kann bis zu vier Felder seine Figur weiter ziehen und kann Bücher, einen Schlüssel oder Nahrung aufnehmen. Nur kann dieser kein Buch lesen, dies kann nur der Mönch. Schlüssel oder Brote können erst dann aktiviert werden, wenn diese von Mönchen förmlich in Empfang genommen werden. Sobald dieser auf einem Feld steht, auf dem sich ein Buch befindet.

Hierzu wird die Figur nicht bewegt, sondern das Buch gelesen, ohne dass die anderen es sehen. Hierzu wird das entsprechende Fach im Buchregal geöffnet und der Buchstabe wird an der passenden Stelle notiert. Ein Spieler kann immer weitere Züge mit Broten bezahlen, dies funktioniert auch dann, wenn der schwarze Abt auf einem entsprechenden Feld steht.

Um die Bücherei auf dem Friedhof betreten zu können, wird ein Schlüssel benötigt, den zuvor der Novize eingesammelt hat. Egal wie, man muss bei jedem Zug überlegen, wohin man seine Figur am besten setzen kann.

Das Spiel ist beendet, sobald man das Lösungswort gefunden hat. Hat man recht, hat man gewonnen. Liegt man falsch, ist man aus dem Rennen und die anderen spielen allein weiter.

Fazit

Die Spielidee ist nicht neu, denn dies ähnelt einem bekannten Detektivspiel. Der Spielablauf wirkt nach einem entsprechenden Zeitraum eintönig und stellt keine große Herausforderung dar, vor allem für spielerfahrende Spieler. Eher richtet sich dieser Titel an Gelegenheitsspieler bzw. Familien, die ein einfaches Spiel suchen, da es relativ unkompliziert zu spielen ist.

Was leider fehlt, ist der Sichtschutz, hinter dem die Spieler sich ihre Notizen machen können.

  • Verlag: Kosmos Verlag
  • Autor: Thomas Fackler
  • Spieleranzahl: 2 bis 4
  • Alter: ab 10 Jahren
  • Spieldauer: 30-40 Min.
  • Spieleinteilung: Gelegenheitsspieler
  • Schwierigkeitsgrad: 3 (mittelschwer spielbar)

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Über den Autor

Redaktionsleitung. Das Magazin Ratgeberspiel wurde von mir 2007 gegründet, um vor allem Eltern über Spiele zu informieren. Im Lauf der Zeit kamen auch andere Unterhaltungsthemen hinzu.

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