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Airlines Europe

veröffentlicht in: Brettspiele
am 31.03.2011

Alan Richard Moon ist eigentlich Brite, lebt aber schon seit Jahren in den USA. Seit Anfang der 80er Jahre entwickelt er regelmäßig neue Spiele. Und Zug um Zug oder Elfenland sind nur zwei der wohl zahlreichen Titel, die er in seinem Leben geschaffen hat. Und Airlines Europe ähnelt vom Spieltyp Zug um Zug sehr. Die Spieler müssen Aktien erwerben und die Streckennetze der Fluggesellschaften ausbauen. Dabei muss man aber versuchen, die Aktienmehrheit zu erlangen und das Problem, es gibt auch kleine Fluglinien, die halt nicht so viele Flugzeuge zur Verfügung stellen.

Der Spieler muss zu Beginn des Zuges von vier Möglichkeiten eine wählen, wie:

  • Eine oder zwei Streckenlizenzen kaufen und eine Aktie auf die Hand nehmen.
  • Aktien von der Hand auslegen und Dividende erhalten
  • Air Abacus Aktien ertauschen
  • Geld nehmen.

Mit Hilfe der Lizenzen werden die entsprechenden Städte mit den jeweiligen Heimatflughäfen verbunden. Diese Punkte werden dann mit einem Flugzeug gekennzeichnet. Die Zahl, die hier steht, gibt an, was der Spieler zahlen muss. Anschließend wird der jeweilige Wertungsstein um die betreffenden Felder vorgezogen. Als Belohnung erhält der Spieler eine der fünf ausliegenden Aktien oder eine verdeckte vom Stapel.

Man sammelt diese als Handkarten und diese werden dann in der jeweiligen Runde ausgespielt. Es können zwei verschiedene oder beliebig viele von einer Gesellschaft ausgespielt werden. Kommt es zur Wertung, werden nur die ausliegenden Karten in diese einbezogen.

Da das Geld immer relativ knapp bemessen ist, kann man Aktien aus der Hand legen, für die erhält man dann für jede Aktie 2 Mio. an Dividende. Diese bleiben aber abgelegt und da muss man schon überlegen, welche Gesellschaft man dazu benutzt, denn die Flugzeuge stehen ja nicht unbegrenzt zur Verfügung.

Airlines Europe wurde nach mehr als zehn Jahren noch einmal aufgelegt (Airlines (1990), Union Pacific (1999) und     Airlines Europe (2011)). Und wie bei vielen Spielen von Alan Richard Moon muss man hier immer strategisch planen, wie das Netz entstehen soll, um nicht nachher die böse Überraschung zu erleben. Airlines Europe ist ein sehr anspruchsvolles Spiel und daher nicht für Gelegenheitsspieler geeignet. Auf alle Fälle benötigt man mindestens drei Partien, um mit den Spielmechanismen vertraut zu werden.

Witzig ist die Idee, dass der Autor die Aktien nach bekannten Spielverlagen betitelt hat, bei denen er bereits ein Spiel veröffentlicht hat, wie Air Amigos.

  • Verlag: Abacus Spiele
  • Autor: Alan R. Moon
  • Grafik: Christian Fiore
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