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Der Hobbit

veröffentlicht in: Brettspiele
am 19.11.2011

Die Hobbits kennen wir alle aus den Geschichten von J. R. R. Tolkien, dessen Werk, der kleine Hobbit zur Zeit verfilmt wird und von vielen Fans sehnsüchtig erwartet wird. Dabei war dies ursprünglich eine Kindergeschichte, die er sich für seine Kinder ausgedacht hat, welche dann später erst der ursprünglichen Geschichte durch ihn selber angepasst wurde.

Die Hobbits oder Halblinge wohnen bekanntlich im Auenwald, sie sind friedfertig und lieben es, regelmäßig zu essen und zu feiern. Und in der Rolle des Hobbits Bilbo Beutlin, der sich in Begleitung von 13 Zwergen befindet, begeben sie sich auf ein Abenteuer. Das Ziel besteht darin, dem Drachen Smaug den Schatz zu entreißen, den er den Zwergen weggenommen hat. Trotz aller Zweifel und der auch später immer wiederkehrenden Reue bricht Bilbo zusammen mit den Zwergen und Gandalf in Richtung Osten auf. Doch werden Sie klug, mutig und stark genug sein, um die zahlreichen Abenteuer erfolgreich zu bestehen? Und schaffen Sie es, am Ende gemeinsam Smaug den Drachen zu besiegen, um den Schatz der Zwerge zurückzugewinnen?

Das Spiel
Nachdem das Spiel vorbereitet wurde, kann es losgehen. Das Spiel basiert auf zwei sich immer wiederholenden Abschnitten. Die Reisephase, in der zahlreiche Ereigniskarten aufgedeckt werden, gefolgt von der Abenteuerphase, in der die Spieler zahlreiche Abenteuer bestehen.

So muss man als Spieler zusehen, unterwegs Mut, Stärke und Klugheit zu erlangen, um dann die entsprechenden Abenteuer zu bestehen.

Die oberste Ereigniskarte wird aufgedeckt. Hier gibt es Reise-, Fähigkeits- und Geschenkkarten. Dabei kann es aber vorkommen, dass eine Karte abhängig ist von der Spielpersonenanzahl. Nun muss mittel Zwergenkarte um die Ereigniskarten geschachert werden, denn wer den niedrigsten Wert hat, kann die Figur als Erster weiterziehen. Und da hängt es davon ab, was das nächste Feld ist, denn man kann nicht nur etwas bekommen, nein man kann auch Mut, Stärke und Klugheit verlieren. Diese Werte werden dann auf der eigenen Charaktertafel mittels Spielstein markiert.

Bevor man aber zum nächsten Abschnitt ziehen kann, muss man zuvor die Abenteuer erfüllen. Aber um Abenteuer zu erleben, benötigt man als Spieler mindestens zwei Proviantplättchen. Nun wird die oberste Abenteuerkarte aufgedeckt und der jeweilige Spieler versucht mittels Würfel, die vorgegebene Aufgabe zu erfüllen. Hat man dies geschafft, erhält man die angegebene Anzahl an Edelsteinen. Wenn nicht, muss man eine Drachenkarte ziehen und die entsprechende Aufgabe erfüllen. So kann es passieren, dass der Drache sich um ein Feld weiter in Richtung Seestadt begibt. Hat er Seestadt erreicht, ist das Spiel verloren.

Fazit
Der Hobbit ist ein sehr glücksabhängiges Spiel, wo man selber kaum Einfluss auf bestimmte Abläufe hat. Der einzige Punkt ist das geschickte Ausspielen der Zwergenkarten, auf mehr hat man keinen Einfluss. Die Regeln sind einfach, aber man muss die Spielanleitung mehrfach lesen, um bestimmte Abläufe verstehen zu können.

Auch wenn das Spiel gut gestaltet wurde, wird nicht oder besser gesagt kaum, die Atmosphäre, die eigentlich das Spiel haben sollte, herübertransportiert.

Insgesamt eher durchschnittlich.

  • Autor: Reiner Knizia
  • Verlag: Kosmos
  • Spieler: 2 bis 5
  • Alter: ab 9 Jahren
  • Trailer
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