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Portobello Market

veröffentlicht in: Brettspiele
am 13.08.2010

Jeden Samstag findet in der Gegend von Portobello Road in London einer der größten Floh- und Antiquitätenmärkte statt. Auf diesem Markt tauchen Sie in eine andere Zeit. Diese Spielatmosphäre hat Thomas Odenhausen mit Michael Menzel aufs Spielbrett gebracht. Das Spielfeld ist grafisch eine kleine Augenweide.

Wir wollen in der Gegend von Portobello Road ein ganzes Imperium an Marktständen aufbauen. Und natürlich wollen wir die besten Plätze in den Gassen haben. Nur müssen wir beim Aufbau darauf achten, dass der Marktaufseher, hier in der Form des Bobbys anwesend ist.

Das Spiel zeichnet sich durch einfache Spielregeln aus. Dadurch werden gerade Gelegenheitsspieler angesprochen.

Der Aufbau eines Marktstandes zählt als eine Aktion. Je nachdem, welche Aktionsplättchen wir wählen, können wir bis zu vier Aktionen durchführen. Danach wird das Aktionsplättchen umgedreht und es kann erst nachdem die anderen beiden genutzt worden sind, wieder verwendet werden. Aber was nützen uns die Marktstände, wenn wir keine Kunden haben. Nachdem in der Gasse alle Stände aufgebaut wurden, kann als eine Aktion der oder die Kunden aus dem Stoffbeutel gezogen werden. Aber wie im wahren Leben, kann man sich die Kunden nicht aussuchen, sie müssen blind aus dem Beutel gezogen werden.

Das kann schon ein einfacher Gehilfe oder ein Bürger sein. Je besser die Kundschaft, um so mehr Geld bekommen wir. Aber hier sind es die Punkte, die vergeben werden. Der Wert unsere Marktstände ergibt sich aus den vorgebenen Werten, die auf dem Spielplan abgedruckt wurden und der Kundschaft. Diese fungieren als Mulitiplikator.

Nachdem alle Marktstände verbaut worden sind, kommt der Lord ins Spiel. In diesem Fall nicht der dunkle Lord, nein unser Lord hat nur die dickste Brieftasche.

Um dem Spiel noch mehr Pep zu geben, gibt es noch die Distriktwertung. Der Spieler kann entscheiden, wann er diese Wertung ausspielt. Hierzu legt er sein Aktionsplättchen in dem entsprechenden Distrikt ab. Dem Spieler stehen keine weitere Aktionen zur Verfügung. Auch das Aktionsplättchen ist dann aus dem Spiel. Das Ausspielen der Distriktwertung hat erst dann einen Sinn, wenn der Spieler mehr als fünf Marktstände in diesem Viertel hat.

Das Spiel ist beendet, wenn ein Spieler seinen letzten Marktstand verbaut hat. Die Spielrunde wird aber als Ganzes beendet.

Fazit

Portobello Market hat das Zeug ein sogenannter Spieleklassiker zu werden. Klare Regeln und ein gut struktuiertes Punktesytem sind neben der grafischen sehr guten Umsetzung die Aushängerschilder des Spiels. Auch das taktische Kalkül kommt nicht zu kurz. Gerade das Gerangel um die besten Aussgangspositionen. Und dann kann ich meine Mitspieler ein wenig ärgern, indem ich den Bobby versetze. Wenn der Gegenspieler den Bobby über meine Markstände ziehen muss, bekommt er einen Punkt abgezogen und ich selber bekomme einen gutgeschrieben. Nein Gehässigkeit ist es nicht, denn jeder hat die gleichen Möglichkeiten. Somit ist auch das Spiel sehr fair. Portobello Market ist ein Familienspiel, aber Sie können auch ihre Freunde zu einem Bummel in die Portobello Road noch London einladen.

  • Verlag: Schmidt Spiele
  • Spieleranzahl: 2 bis 4
  • Spieldauer: ca. 45 Minuten
  • Alter: ab 8 Jahren
  • Schwierigkeitsgrad: 2 (leicht spielbar )
  • Spieleinteilung: Gelegenheitsspieler
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