Skyscrapers

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Es geht hoch hinaus bei den Wolkenkratzern. Bevor aber so ein Gebäude entsteht, muss der eiserne Kern gesetzt werden, der in aller Regel aus Stahlträgern besteht. Die Bauarbeiter müssen sich dann geschickt von Stahlträger zu Stahlträger hangeln, um die Nieten zu setzen, so dass der nächste Träger angesetzt werden kann. Nein, nicht der höchste Turm gewinnt unbedingt, nein es gewinnt der Spieler, der seine Konstruktionskarten als erstes los geworden ist. Neben dem Grundfundament, an dem man alles anbauen kann, erhält jeder Spieler zwei Fundamentkarten.

Dies sind die einzigen Karten, die den Erdboden auch berühren dürfen. Jeder Spieler erhält noch seine Arbeiter, wobei einer davon für die Markierung der Punkte benötigt wird. Ein Spielzug besteht dabei aus drei Aktionen, für die es aber keine Reihenfolge gibt und dieselbe Aktion kann auch mehrmals durchgeführt werden.

  • Einsetzen eines Arbeiters auf der Baustelle
  • Bauen
  • Einen Arbeiter bewegen

Das Problem besteht darin, bevor der Spieler überhaupt eine Karte ausspielen kann, dass ein Arbeiter gesetzt werden muss. Dabei muss dieser Kontakt mit dem Baugrund sowie der Stelle haben, an der die nächste Karte angesteckt werden soll. Die Karten werden dabei mit Nieten verbunden. Der Arbeiter beginnt dabei immer unten und wenn man im Laufe des Spiels den Turm höher baut, muss der neue Arbeiter von unten nach oben gezogen werden.

Für die Bauaktionen gibt es entsprechende Vorschriften. Auf einer Baustelle muss man zwar immer mit Helm arbeiten, aber in dem Fall können die Karten nicht einfach wahllos aneinander genietet werden, denn dies wäre viel zu einfach. So muss man auf die Ausrichtung der Karten achten, wenn ein Arbeiter auf dieser abgebildet ist oder einfach darauf aufpassen, dass man seinen Arbeiter nicht einbaut, sonst ist dieser für den Verlauf des weiteren Spiels einfach verloren. Außerdem darf man keine Halbstockwerke bauen.

All das hört sich ein wenig kompliziert an, ist es überhaupt nicht, denn hierzu liegt eine sehr gute Spielanleitung vor, die auch mit zahlreichen Grafiken die verschiedenen Möglichkeiten visuell unterstützt. Vorteilhaft ist, dass man den Spielplan drehen kann, so dass man auch sein Bauwerk von allen Seiten betrachten kann, um so den nächsten Schritt zu planen. Während des Spiels darf der aktive Spieler seine beiden Hände benutzen und kann auch die Struktur des Hauses beim Befestigen der nächsten Tafel festhalten und lockere Nieten sichern, aber wenn ein Arbeiter fällt, bedeutet dies fünf Minuspunkte.

Der Besitzer des Arbeiters darf diesen dann an beliebiger Stelle wieder aufstellen. Schlimmer ist es, wenn das Gebäude komplett in sich zusammenstürzt. Derjenige, der dies verursacht hat, verliert das Spiel und seine Arbeiter, auch aus der Wertung, werden aus dem Spiel entfernt und wer jetzt die meisten Punkte besitzt, hat das Spiel gewonnen.
Fazit

Bevor man die Regeln des Spiels verinnerlicht hat, dauert es mindestens eine komplette Spielpartie, denn auch wenn sich das Spiel an Gelegenheitsspieler richtet, ist dieses relativ komplex. Hat man diese einmal verinnerlicht, macht es einfach Spaß, vor allem weil die Konstruktion mit den Nieten funktioniert und das auch nach mehrmaliger Verwendung. Dann bietet das Spiel auch viele taktische und gemeine Möglichkeiten, denn man kann ja eine Karte so ansetzen, dass beim nächsten Spieler das ganze Gebäude zusammenstürzt.

  • http://skyscraperpage.com/
  • Alter: 8-99
  • Spieler: 2-4
  • Spieldauer: 30-45 min.
  • Autor: Christophe Boelinger
  • Grafik: Frédérick Condette
  • Verlag: Sirius (Vertrieb Hutter Trade)
  • Spieleinteilung: Gelegenheitsspieler, Vielspieler
  • Schwierigkeitsgrad: 3 (Mittelschwer spielbar)

 

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Über den Autor

Redakteur für Computerspiele und DVDs. Seit über zwei Jahren werden vor allem Computerspiele von mir auf Herz und Nieren getestet.

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