Tackle, Duell der Strategen

Wenn man nach dem Begriff Tackle googelt, kommt man automatisch zum American Football, denn dieses bedeutet hier so viel wie „Jemanden zu Fall bringen“.

Aber in dem Spiel der Süddeutschen Zeitung geht es nicht darum, den Gegenspieler am Spieltisch zu Fall zu bringen, nein, hier sind strategisches Geschick und räumliches Denken gefragt.

Das Spielziel klingt einfach, man soll die abgebildete Zielfigur durch Schieben der eigenen Spielsteine erreichen. So werden zu Beginn die Spielsteine am Rand des Spielfeldes platziert, aber nicht zwei eigene nebeneinander.

Durch geschicktes Reinschieben versucht man, die Steine zu platzieren, um schnell die abgebildete Figur zu erreichen. Nur Vorsicht, denn der Gegenspieler kann die Steine gezielt verschieben, wenn er mit seinen Steinen die Mehrheit hat.

Am Anfang ist dieses Tempospiel noch leicht, denn hier bestehen die Zielfiguren aus drei Steinen. Aber nachher werden diese immer komplizierter und komplexer, so dass eigentlich eine breite Masse an Spielinteressierten mit diesem Spiel bedient werden. Und dann gibt es noch den gelben Spielstein, den jeweils ein Spieler setzen kann, und der immer ein Feld blockiert.

Fazit
Tackle ist ein Spiel für kleine wie große Strategen. Die Regeln sind einfach und verständlich. Clever ist man, wenn man seine Steine am Anfang auf den Eckfeldern platziert, denn dann kann man diagonal ziehen. Trotzdem ist das Spiel als solches sehr ausgeglichen und man erlangt keinen Vorteil, der zum Sieg führt. Nein, man benötigt ein waches Auge und man muss sich das Ganze räumlich vorstellen können, dann hat man einen Vorteil. Tackle ist gekonnt und macht sehr viel Spaß und bietet stundenlange Unterhaltung.

  • Von Thomas Sing
  • Hersteller: Süddeutsche Zeitung / Bibliothek
  • Alter: ab 8 Jahre

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