Zooloretto

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„Zooloretto“ versetzt Sie in die Lage einen eigenen Zoo einzurichten. Sie kämpfen um Besucherpunkte und wer die meisten hat, gewinnt das Spiel. Je attraktiver Ihr Zoo ist, um so eher haben Sie den Sieg in der Tasche. Neben Tieren benötigen Sie auch kleine Verkaufsstände, denn die Besucher wollen Unterhaltung.

Jeder Spieler erhält eine Zootafel, auf der drei Gehege, ein Stall und vier Standflächen für Verkaufsflächen abgebildet sind. Zusätzlich bekommt jeder Spieler eine Anbautafel für seinen Zoo.

Wie in jedem guten Zoo gibt es auch hier keine Nachwuchsprobleme. Die Nachwuchsplättchen werden in der Mitte des Spieltisches abgelegt. Wenn Sie ein weibliches und ein männliches Tier im Gehege haben, können Sie ein Nachwuchsplättchen in Ihr Gehege ablegen. Haben Sie kein Platz im Gehege, wird es im Stall abgelegt.

Die Tierplättchen werden wie in der Spielanleitung beschrieben gut gemischt, davon werden 15 Tafeln abgezählt und in der Mitte des Tisches abgelegt. Auf den kleinen Haufen wird noch die rote runde Holzscheibe gelegt. Dieser Haufen wird erst genommen, wenn die anderen Tierkarten verbraucht sind. Die restlichen Karten (Tierkarten, Verkaufsstände und die Geldkarten) kommen in den schwarzen Beutel. Nachdem jeder Spieler zwei Taler bekommen hat und die Transportwagen in der Mitte abgelegt sind, kann das Spiel losgehen.

Der Spieler kann ein Plättchen aus dem Beutel nehmen und legt dieses in ein beliebiges Fach eines Transportwagens. Bis zu drei Plättchen passen in einen Wagen. Nun müssen Sie nur aufpassen, dass Sie den Wagen nicht nur für den Gegenspieler füllen.

Entweder der Gegenspieler zieht auch ein Plättchen oder er nimmt den Transportwagen und legt das Tier in seinem Gehege ab. Hat der Spieler sich so entschlossen, muss er warten bis die anderen Spieler ebenfalls einen Wagen genommen haben, erst dann kann er wieder mitziehen.

Sie müssen aber bei der Gehegeplanung aufpassen, dass nur eine Tierart in ein Gehege kommt. Sie können zwar umbauen und tauschen, aber das Ganze kostet immer Geld. Sie können auch Ihren Gegenspielern Tiere aus dem Stall abkaufen – hier werden Tiere abgelegt, die in kein Gehege passen. Von den zwei Talern bekommt die Bank einen und der Gegenspieler bekommt ebenfalls ein Taler.

Im Stall können auch verschiedene Tierarten sowie Verkaufsstände liegen.

Fazit

„Zooloretto“ ist ein Spiel mit viel Tiefgang. Das beweist nicht nur die Auszeichnung „Spiel des Jahres 2007“. Auch wenn auf der Verpackung ein niedlicher Panda lockt, ist „Zooloretto“ kein Kinderspiel, denn Kinder unter acht Jahren begreifen die vielfältigen Spielmöglichkeiten nicht.

Die Spielanleitung ist sehr verständlich geschrieben. Viele grafische Abbildungen zeigen die Möglichkeiten des Spieles auf.  In der ursprünglichen Spielvariante werden die Karten gestapelt. Wir haben uns aber entschlossen, diese Karten aus dem in der Verpackung befindlichen schwarzen Beutel zu ziehen.

Angaben

  • Verlag: Abacus-Spiele
  • Autor: Michael Schacht
  • Alter: ab 8 Jahre
  • Anzahl: 2 bis 5 Spieler
  • Spieldauer: 45 Minuten
  • Schwierigkeitsgrad: 2 (leicht spielbar )
  • Spieleinteilung: Familienspiel, Gelegenheitsspieler, Vielspieler
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Über den Autor

Redaktionsleitung. Das Magazin Ratgeberspiel wurde von mir 2007 gegründet, um vor allem Eltern über Spiele zu informieren. Im Lauf der Zeit kamen auch andere Unterhaltungsthemen hinzu.

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