6 gegen den Rest der Welt – Killing Floor 2 im Test

Zombies non-stop. Willkommen in Killing Floor 2, der mittlerweile zweiten Installation des brachialen Koop-Zombie-Shooters. Was der kurzweilige Survival-Titel alles zu bieten hat, erzählen wir euch im Test.

Killing Floor 2 | Bildschirmaufnahme

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Dunkle Ecken, tödliche Gefahren

Die Apokalypse ist ausgebrochen. Zumindest nehmen wir das an. Denn Killing Floor 2 bietet uns keine Storyhintergründe. Dafür gleich umso mehr Zombiehorden, hier Zeds genannt. Beim Spielen fehlte uns die Story auch nicht wirklich, denn das Ziel ist klar. Überlebe so lange du kannst.

In den gleich 16 Schauplätzen stellen wir uns dem Resultat des Zombieausbruchs. Dabei gilt es in mehreren Wellen den anstürmenden Horden zu widerstreben. Am Ende einer jeden Runde können wir in einer nahegelegenen Hilfskapsel weitere Ausrüstung kaufen. Jeder erlegte Zed füllt unseren knappen Geldbeutel. Hiervon bezahlen wir nicht nur Waffen, sondern auch Rüstung, Munition und Heilutensilien. In der letzten Welle kämpfen wir zusätzlich zu den üblichen Gegnern gegen einen zufällig gewählten Boss. Diese bringen neben einen riesigen Lebenspool auch besondere Waffen oder Kampffähigkeiten mit sich. Mit gutem Teamplay kann man aber auch diese gezielt überwältigen, um die aktuelle Spielrunde zu beenden.

Killing Floor 2 | Bildschirmaufnahme

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Töten ist mein Beruf

Zusätzliche Abwechslung bringen die 10 unterschiedlichen Klassen ins Spielgeschehen. Von diesen hat jede bis zu 5 Buffs, die durch mehrmaliges Spielen der Klasse freigeschaltet werden. Schnelleres nachladen, besonders starke Pyrowaffen, oder die Unterstützung unserer Kameraden durch verbesserte Heilfähigkeiten sind nur einige der Spezialisierungen.

Zum besonderen Stil unserer Spielfigur gehören zudem die freie Wahl unseres Charakters und allerlei optische Anpassungen. Diese können durch vielfaches Spielen freigeschaltet oder im Shop gekauft werden, bieten jedoch keine spielerischen Vorteile.

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Livebericht aus der Hölle

Während wir ums nackte Überleben kämpfen stellen wir uns bis zu 12 unterschiedlichen Zed-Typen. Von diesen haben alle ihr eigenes Verhalten. Halbunsichtbare oder mit Klingen um sich schwingende Gegner zählen hier nur zum Standardrepertoire. Besonders in sich haben es aber die Endgegner der letzten Zed-Welle. Nicht nur ihr Lebensbalken, sondern auch ihre individuellen Fähigkeiten stellen uns vor einzigartige Herausforderungen. Hilfreich bei deren Bewältigung ist die Zed-Time. Dieser Zeitlupenmodus sorgt für stylische Effekte in mitten des Gefechts und gibt uns Zeit für den todbringenden Kopfschuss auf den wir so lange hingearbeitet haben.

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Zusammen oder Gegeneinander?

Neben dem Standardmäßigen Coop-Modus führte Tripwire im zweiten Teil von Killing Floor den Versus-Survival Modus ein. Gleich 12 Spieler stürzen sich in 2 Fraktionen ins Gefecht. Während wir bisher immer in der Rolle der Überlebenden kämpften, können wir nun auch in die Rolle der Zombies schlüpfen und unseren Gegner die Hölle heiß machen. Dies frischt die Action-Orgie gehörig auf, denn dank des intelligenten Verhaltens unserer untoten Kontrahenten, stellen selbst kleine Zed-Gruppen plötzlich eine Gefahr dar.

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Updates für Lau

Dank regelmäßiger Content-Packs wird Killing Floor 2 auch nach vielen Runden nicht langweilig. Weitere Charaktere, Maps, Waffen, Achievements und Spielmodi werden regelmäßig hinzugefügt und sorgen für frischen Wind in der sonst vielleicht eintönigen.

Wem das noch nicht genügt, der kann auf eigenen Servern mit Modsupport spielen. Hierbei kämpfen wir nicht nur in eigenen Maps ums nackte Überleben, sondern dank der zahlreichen Steam Workshop Modifikation auch auf zahlreichen von der Community erstellten Karten, und Spielmodi.

Killing Floor 2 | Bildschirmaufnahme

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Fazit

Killing Floor 2 ist nicht gerade ein Spiel mit hohem Anspruch, aber die nahezu hirnlose Zombieballerei bringt ein unglaublich flüssiges Spielerlebnis mit sich. Hierfür schnappt man sich am besten 5 Freunde und stellt sich gemeinsam den Zed-Horden. Bei der gemeinsamen Flucht kann Killing Floor 2 durchaus motivieren. Alleine oder im Offline-Modus wird das Spiel jedoch schnell einseitig. Noch einen Hinweis an unsere lieben Eltern. Die Alterseinstufung von 18 Jahren ist auf alle Fälle gerechtfertigt – zeigt dieses Spiel daher nicht euren Kindern!

Killing Floor 2 | Bildschirmaufnahme

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Killing Floor 2 im Überblick

  • Entwickler: Tripwire Interactive
  • Publisher: Tripwire Interactive
  • Plattform: PC (Steam)
  • Altersempfehlung: ab 18 Jahren (auf Empfehlung der Redaktion)
  • Spieleranzahl: Online-Multiplayer
  • Kategorie:
    • First-Person Shooter
    • Kooperativ
  • Bildquelle: Alexander Dockhorn
  • Lektor: Benjamin Krause

Test und Besprechung von Alexander Dockhorn

Bewertung

7.5 Bewertung

Killing Floor 2 ist nicht gerade ein Spiel mit hohen Anspruch, aber die nahezu hirnlose Zombieballerei bringt ein unglaublich flüssiges Spielerlebnis mit sich. Hierfür schnappt man sich am besten 5 Freunde und stellt sich gemeinsam den Zed-Horden. Bei der gemeinsamen Flucht kann Killing Floor 2 durchaus motivieren. Alleine oder im Offline-Modus wird das Spiel jedoch schnell einseitig. Noch einen Hinweis an unsere lieben Eltern. Die Alterseinstufung von 18 Jahren ist auf alle Fälle gerechtfertigt - zeigt dieses Spiel daher nicht euren Kindern!

  • Grafik 7/10
  • Sound 8/10
  • Balance 8/10
  • Atmosphäre 9/10
  • Bedienung 8/10
  • Spielidee 5/10

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