Die weltweit schönsten Themenparks – Planet Coaster im Test

Rauf und Runter geht es nicht nur im Leben, sondern auch auf der Achterbahn. Leider bleibt der Bau einer solchen Attraktion für viele nur ein Traum, doch dank dem Spiel Planet Coaster können auch wir uns am Bau einzigartiger Kreationen üben. Nach der überaus erfolgreichen Rollercoaster Tycoon Serie versuchen die Entwickler von Frontier Developments den Thron der Themen-Park-Manager-Spiele zu erobern. Was ihr Spiel Planet Coaster zu bieten hat verraten wir euch im Test.

Planet Coaster | Bildschirmaufnahme

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Achterbahnen und andere Attraktionen

Noch frisch in den Schuhen eines Achterbahn-Architekten begeben wir uns zuerst in den Szenarien-Modus. Überall auf der Welt rufen neu eröffnete Themenparks um Hilfe. Unser Ziel: wirtschaftliche Ruinen aufbessern und für Besucher attraktiv gestalten. In jeder Mission gibt es jeweils 3 Herausforderungen in 3 Schwierigkeitsgraden. Baue 3 Achterbahnen, kein Problem. Erreiche eine Parkbewertung von 1000, hier wird es schon schwieriger.

Besucher legen nicht nur Wert auf rasante Achterbahnfahrten und andere tolle Fahrgeschäfte, sondern wissen auch eine detailverliebte Parkgestaltung zu schätzen. Zum Glück gibt Planet Coaster uns hier alle Werkzeuge in die Hand, um in mühsamer Kleinstarbeit jedes Detail perfekt anzupassen. Einsteiger könnten zunächst etwas überfordert sein, doch nach etwas Eingewöhnungszeit setzen wir jede Blume und jeden Luftballon gezielt an die richtige Stelle. Dabei können wir nicht nur auf fertige Fahrgeschäfte und Häuser zurückgreifen, sondern diese auch aus abertausenden Einzelteilen selbst zusammenbauen.

Planet Coaster | Bildschirmaufnahme

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Forschung, Entwicklung und Management

In den zahlreichen Herausforderungsszenarien sind wir zunächst in unserer Kreativität eingeschränkt. Wichtige Gebäude müssen erst über das Forschungsmenü freigeschaltet werden. Weitere Management-Optionen beziehen sich auf die Anstellung von Personal, dem Festlegen von Fahrtkosten und der Erstellung eines detaillierten Dienstplans. Dank übersichtlicher Stimmungsabfragen erfahren wir jederzeit an was es unseren Besuchern fehlt. Der Management-Anteil ist insgesamt gering. Der Fokus des Spiels liegt daher ausdrücklich auf der umfangreichen Gestaltung eigener Parks.

Neben dem Herausforderungsmodus können wir uns im Sandbox-Modus nach Lust und Laune austoben. Hier lässt Planet Coaster die Muskeln spielen und begeistert mit seinen zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten. Wie in einem großen Lego-Baukasten puzzlen wir unseren Park nach belieben zusammen. Hierbei fehlt es dem Spiel jedoch etwas an Anspruch, denn Herausforderungen müssen selbst gesucht werden. Nichtsdestotrotz macht es einfach Spaß das wunderbar animierte Treiben zu verfolgen.

Planet Coaster | Bildschirmaufnahme

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Updates und die Community

Dank Steam-Workshop Support und zahlreicher Updates durch die Entwickler scheint der Quell an neuen Attraktionen nie zu versiegen. Im kürzlich veröffentlichten Sommer-Update erblickten mehrere neue Themensets das Licht der Welt. Zu einem kleinen Aufpreis von 3 Euro das Stück, können wir uns an Objekten aus „Zurück in die Zukunft“, „Knight Rider“ und „The Munsters“ bedienen.

Aber auch wer nicht erneut zur Geldbörse greifen kann wird versorgt. Regelmäßig führen die Entwickler neue Attraktionen per Patch hinzu. Zudem bieten die zahlreichen Community Kreationen des Steam-Workshops ein reiches Repertoire an Freizeitparkattraktionen. Von einzelnen Fahrgeschäften bis zum vollständigen Themenpark, können wir uns an den über 100.000 Objekten frei bedienen. Ein Hoch auf die Community.

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Fazit

Dank vielfältiger Missionen und entspannten Sandbox-Modus kann Planet Coaster auch dauerhaft begeistern. Die zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten und Bauoptionen machen das Spiel zunächst etwas unzugänglich, doch die lange Einarbeitungszeit lohnt sich. Mit viel Liebe zum Detail können wir den Freizeitpark unserer Träume erstellen. Der bunte Mix aus Themenpark-Kategorien bereitet viel Freude und kann fast beliebig durch Steam-Workshop Inhalte erweitert werden. Ein klarer Daumen hoch für diesen neuen Freizeitpark-Giganten.

Planet Coaster | Bildschirmaufnahme

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Planet Coaster im Überblick

  • Entwickler: Frontier Developments
  • Publisher: Frontier Developments
  • Spielzeit: > 20 Stunden (Szenarienmodus)
  • Plattform: PC (Steam)
  • Altersempfehlung: ab 16 Jahren (auf Empfehlung der Redaktion)
  • Spieleranzahl: Singleplayer
  • Kategorie:
    • Management
    • Kreativspiel
    • Themenparksimulation
  • Bildquelle: Alexander Dockhorn
  • Lektor: Friedrich Lüder

Test und Besprechung von Alexander Dockhorn

Bewertung

8.3 Bewertung

Dank vielfältiger Missionen und entspannten Sandbox-Modus kann Planet Coaster auch dauerhaft begeistern. Die zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten und Bauoptionen machen das Spiel zunächst etwas unzugänglich, doch die lange Einarbeitungszeit lohnt sich. Mit viel Liebe zum Detail können wir den Freizeitpark unserer Träume erstellen. Der bunte Mix aus Themenpark-Kategorien bereitet viel Freude und kann fast beliebig durch Steam-Workshop Inhalte erweitert werden. Ein klarer Daumen hoch für diesen neuen Freizeitpark-Giganten.

  • Grafik 10/10
  • Sound 8/10
  • Balance 7/10
  • Atmosphäre 10/10
  • Bedienung 7/10
  • Spielidee 8/10

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