Final Fantasy XIV

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Die Final Fantasy Reihe gehört wohl zu den dienstältesten Rollenspielserien, die es auf dem Markt gibt. 1987 begann der Startschuss und der Siegeszug war dann eigentlich nicht mehr aufzuhalten. Final Fantasy hatte somit auch zahlreiche andere Spiele dieses Genre mit beeinflusst. Grundlage sind die typisch japanischen Anime-Figuren, die mit den großen Kulleraugen.

Wie ein sprichwörtlich roter Faden tauchen durch die einzelnen Teile immer wieder bekannte Figuren im Spiel auf wie Cid, Biggs, Chocobos oder Wedge. Damit können sich Spieler auch über die Jahre hinweg mit der Reihe identifizieren.

Final Fantasy XIV wurde erstmals 2009 auf der E 3 präsentiert und schon hier zeichnete es sich ab, dass dies ein MMORPG wird. Die Macher von Square Enix verfolgten hier bereits das ehrgeizige Ziel, ein einheitliches Release durchzusetzen. Final Fantasy XI und Final Fantasy XIV ähneln sich im Punkte der Kulturen und Rassen, die für das Spiel zur Verfügung stehen, so will der Hersteller dem Spieler den Umstieg von einer Version zur nächsten erleichtern.

Das Spiel
Schon gleich nach der Installation wird dem Spieler Geduld abverlangt, denn anschließend erfolgt ein längerer Datenabgleich, der schon einmal je nach Serverbelastung eine halbe Stunde dauern kann. Im Anschluss erfolgt das Procedere der Anmeldung. Die ersten 30 Tage (nicht Spiel – sondern Wochentage) sind kostenlos, dann wird ein monatlicher Beitrag fällig, der u. a. auch über Kreditkarte erfolgen kann. Wenn Sie nicht mehr spielen wollen, müssen Sie dies rechtzeitig im Menü angeben, so dass man keine böse Überraschung bekommt.

Nachdem dies alles problemlos erfolgt ist, wird der Spieler mit einem opulenten Render-Intro in das Spiel eingeführt. Die Abenteurerkarriere beginnt in Eorzea. Der Einstieg erfolgt mit englischer Sprachausgabe, die deutsch untertitelt ist. Zuvor wird natürlich die Spielfigur erstellt und der Spieler legt fest, von welchem Startpunkt das Spiel beginnen soll. Danach werden einige Gänge zurückgelegt, um den Spieler mit dem Ablauf des Spiels vertraut zu machen. Über die einzelnen Menüfelder werden dann die Befehle für die Spielfigur erteilt, dies reicht von bestimmten Bewegungsabläufen, wie Verbeugen bis hin auch zu Kampfbefehlen. Zwischendurch wird das Spiel immer wieder durch Story-Sequenzen unterbrochen. Diese wurden aber nicht alle vertont, sondern wurden in der Regel mit Textfeldern versehen.

Das was eigentlich MMORPG ausmacht, ist, dass man hier in diesem Fall bis zu 14 Mitstreiter um sich scharen kann, um gemeinsam mit diesen in den Kampf zu ziehen. Wobei sich hier der Schwierigkeitsgrad auf das Belohnungssystem auswirkt. Nur stehen diese Quests nicht ständig zur Verfügung.

So kann dies bedeuten, dass man während eines Kampfeinsatzes eine bestimmte Anzahl von Gegnern eliminieren muss und die entsprechende Beute einsammeln muss. Gerade dieser Ansatz ist für Gelegenheitsspieler interessant, um so an Beute, die man dann für sich oder im Tauschhandel verwenden kann. Dadurch werden diese auch relativ schnell mit dem eigentlichen Spielprinzip vertraut. Somit ist auch dieses Spiel insgesamt gerade für Neulinge, die nie zuvor Online gespielt haben, eine ideale Einführung in dieses Spielprinzip, um später komplexere Spiele zu spielen.

Ziel des Spiels ist es, Erfahrungen zu sammeln, um mit seiner Figur in den nächsthöheren Rang aufzusteigen.

Spielentscheidend ist die Auswahl des Berufes der Spielfigur, ob man als Magier, Gladiator oder … in das Spiel einsteigt.

Ob sich der Spieler für den Kampf gegen gefährliche Kreaturen in der Wildnis entscheidet, in der Schmiede das ultimative Schwert herstellt oder lieber in der örtlichen Taverne Erzählungen austauscht – die Geschichte von FINAL FANTASY XIV wird durch seine Handlungen geprägt. Klassen können ganz einfach durch das Ausrüsten mit einer anderen Waffe oder eines anderen Werkzeugs gewechselt werden und man kann allein oder mit seinen Freunden ständig wechselnde Gildenaufträge annehmen. Das Zeitalter des Abenteuers ist angebrochen.

Fazit

MMORPG heißt weder “Menschen machen ohne richtige Peilung Geld”, noch heißt es “Milch macht oft richtig penetranten Gestank”. Hinter der Abkürzung MMORPG verbirgt sich eine neue – eine zweite Realität, eine Art Parallelwelt.

Massive Mulitplayer Online Role Play Game ist eigentlich nur ein Online-Rollenspiel. In den späten Abendstunden treffen sich Hunderttausende in der Galaxie von Star Wars oder in den zahlreichen anderen Welten. Sie alle sind Teil dieser Parallelwelt und leben hier mehrere Stunden am Tag. MMORPG ist eine ganz andere Welt.

Das Spiel bekam durch jeden neuen Mitspieler seine eigene Dynamik, sei es durch die einzelne Handlung, Moralvorstellung oder durch das Entdecken der Welt. Da jeder User Bestandteil des Ganzen ist, kommt auch jede Entdeckung eines Einzelnen den anderen zugute (vor allem wenn man auf derselben Seite kämpft).

Die Hersteller verdienen an den monatlichen Gebühren des Spieles, denn Onlinespielen ist schon längst ein Massenphänomen. Sie versuchen, den Spieler mit immer neueren Sachen an das Spiel zu binden. Bei den ersten Onlinespielen war man Bäcker oder Holzfäller, jetzt gibt es unbegrenzte Möglichkeiten. Dabei ist es auch keine Seltenheit und durchaus beabsichtigt, dass die Einarbeitungszeit durchaus mehrere Wochen dauert. Gerade das ist das Faszinierende an dieser Art des Spiels und vor allem von Final Fantasy.

  • finalfantasyxiv.de/
  • Publisher Square Enix Europe
  • Vertrieb  Koch Media
  • System  PC (DVD-ROM)
  • USK  ab 12 Jahre

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Über den Autor

Redaktionsleitung. Das Magazin Ratgeberspiel wurde von mir 2007 gegründet, um vor allem Eltern über Spiele zu informieren. Im Lauf der Zeit kamen auch andere Unterhaltungsthemen hinzu.

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