Flat Heroes – Early Access Test

Wenige Farben und kleine Quadrate. Mehr brauchen die Entwickler von Parallel Circles nicht um ihre ganz eigenen Helden zu erschaffen. Wir haben einen Blick auf die Early Access Phase von Flat Heroes gewagt und berichten wie die minimalistische Hatz schon jetzt für spannende Stunden vor dem Bildschirm sorgt.

Flat Heroes | Bildschirmaufnahme

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Kurze aber intensive Action

Kernstück von Flat Heroes ist der Wave-Modus. In diesem können wir alleine oder mit bis zu drei Freunden anstürmenden Gegnerhorden ausweichen. Flat Heroes weicht dabei ab von typischen Gegnerkonzepten und setzt auch hier konsequent seinen minimalistischen Art-Stil um. Statt Bogenschützen und Axtkämpfern treten wir hier gegen Pixelspeerfeuer und explodierende Kreise an. Jede Form hat hierbei eine einzigartige Funktion und birgt somit auch seine ganz eigene Gefahr.

Pro Welt absolvieren wir 15 Level in denen wir vor unterschiedliche Herausforderungen gestellt werden. Diese strecken sich jeweils über nur wenige Sekunden in denen sich Gegner für Gegner auf uns stürzt. Wird ein Quadrat auf seiner Flucht erwischt, ist es sofort erledigt. Wenn jedoch mindestens ein Spieler den Angriff überlebt gilt das Level als geschafft. Oft sind hierfür mehrere Versuche notwendig, denn schnell füllt sich der Bildschirm mit Horden an Feinden und das Entkommen erscheint zunächst aussichtslos.

Flat Heroes | Bildschirmaufnahme

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Der Schwierigkeitsgrad bleibt hierbei stets fair und neue Mechaniken werden in kurzen Einführungswelten durch simples ausprobieren erklärt. Wer alle Mechaniken einer Welt meistert erreicht schon nach kurzer Zeit das 15. Level und muss in einem letzten Kampf sein Können unter Beweis stellen. In diesen Bosskämpfen stellen wir uns übergroßen Gegnern, welche so einige Tricks auf Lager haben.

Trotz Early Access Status bietet der Wellenmodus mittlerweile 7 Welten, welche ihre ganz eigenen Überraschungen auffahren. Zudem können die Spieler in drei kurzweiligen Versus-Modi Jagd aufeinander machen. In kurzen Duellen, Jagden und Punktesammel-phasen zeigt sich wer die Steuerung perfektioniert hat. Zwar machen die Modi kurzzeitig Spaß, doch Kernstück von Flat Heroes ist und bleibt der Wellenmodus. Wer diesen gemeistert hat, kann im Speed-Run Modus noch eigene Zeitrekorde unterbieten.

Flat Heroes | Bildschirmaufnahme

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Volle Kontrolle

Selbst in der Hitze des Gefechts spielt sich Flat Heroes unglaublich flüssig. Die Steuerung beschränkt sich hierbei auf wenige Aktionen. Laufen, Springen, nach vorn preschen und eine Verteidigungsmatrix sind alles was der Spieler braucht, um den Gefahren zu trotzen oder zumindest vor ihnen zu fliehen. Wände können wir nutzen um an diesen festzukleben oder erneut abzuspringen. Selbst lange Steilhänge können wir auf diese Weise emporklettern.

Kommen uns die Verfolger zu nahe können wir entweder schnell davonrasen oder uns ihnen entgegenschleudern.  Setzen wir dabei die Verteidigungsmatrix ein, können wir so manche Jäger zum Gejagten machen. Damit sind wir jedoch nur kurzzeitig geschützt und müssen gleich darauf wieder Schutz suchen.

Auf dem Gamepad funktioniert das Steuerungskonzept bestens. Mit Tastatur und Maus sind wir jedoch in der Bewegungsrichtung eingeschränkt und die Platzierung der Verteidigungsmatrix auf der Maustaste ist nicht ideal gewählt. Leider können wir bisher keine der Tasten im Spiel umstellen. Die wenigen Optionen beschränken sich auf die Wahl der Farben, so dass auch in der Farbwahrnehmung eingeschränkte Spieler, das Spiel vollends genießen können.

Flat Heroes | Bildschirmaufnahme

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Fazit

Wenn von Helden die Rede ist, denkt man sicher an vieles, außer an kleine farbige Quadrate. Mehr brauchen die Entwickler von Parallel Circles aber nicht, um spannende Levels voller Jump and Run Action zu präsentieren. Das minimalistische Design und die sauber ausgearbeitete Spielmechanik machen Flat Heroes jetzt schon zu einer kniffligen Sprungtirade. Das Spiel befindet sich aktuell noch im Early Access, doch beinhaltet es jetzt schon genug Level um einen ein paar Stunden auf Trab zu halten. Die 3 Versus-Modi können bisher nur kurzzeitig fesseln. Hier bietet das Spiel noch zu wenig Abwechslung. Durch den starken kooperativen Modus, der auch alleine noch gut funktioniert, hat Flat Heroes sich aber verdient einen Eintrag auf unserer Beobachtungsliste verdient.


Flat Heroes im Überblick

  • Entwickler-Studio: Parallel Circles
  • Publisher: Parallel Circles
  • Spielzeit: ca. 2-5 Stunden
  • Plattform: PC (Steam)
  • Alter: ab 6 Jahren (Empfehlung der Redaktion)
  • Anzahl: Einzelspieler, lokaler Mehrspielermodus
  • Kategorie:
    • Geschick
    • Jump and Run
  • Bildquelle: Alexander Dockhorn
  • Lektor: Friedrich Lüder

Test und Besprechung von Alexander Dockhorn

Bewertung

7.0 Bewertung

Wenn von Helden die Rede ist, denkt man sicher an vieles, außer an kleine farbige Quadrate. Mehr brauchen die Entwickler von Parallel Circles aber nicht, um spannende Levels voller Jump and Run Action zu präsentieren. Das minimalistische Design und die sauber ausgearbeitete Spielmechanik machen Flat Heroes jetzt schon zu einer kniffligen Sprungtirade. Das Spiel befindet sich aktuell noch im Early Access, doch beinhaltet es jetzt schon genug Level um einen ein paar Stunden auf Trab zu halten. Die 3 Versus-Modi können bisher nur kurzzeitig fesseln. Hier bietet das Spiel noch zu wenig Abwechslung. Durch den starken kooperativen Modus, der auch alleine noch gut funktioniert, hat Flat Heroes sich aber verdient einen Eintrag auf unserer Beobachtungsliste verdient.

  • Grafik 7/10
  • Sound 5/10
  • Balance 8/10
  • Atmosphäre 5/10
  • Bedienung 9/10
  • Spielidee 8/10

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