Tera

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Das neue Online-Rollenspiel von Frogster ist nun nach längeren Testphasen für alle erhältlich. Das Erste, was auffällt, ist die durchaus brillante Grafik mit scharfen Texturen, die dem Spieler eine weite und klare Sicht bietet. Die Figuren in dem Spiel besitzen leider überdimensionale Waffen. Und hier merkt man gleich, dass das Spiel aus Asien, sprich Korea stammt, denn Anime-Liebhaber werden hier voll auf ihre Kosten kommen.

Das neue Onlinerollenspiel bietet dank “Unreal Engine 3″ atemberaubende Landschaften und aufwendige Spezialeffekte. Im Spielverlauf schließen sich die Teilnehmer einer Allianz verschiedener Völker an, um die Welt vor der Auslöschung durch einen mächtigen Feind zu bewahren. Das dynamische Kampfsystem mit freier Zielerfassung ermöglicht ein packendes Spielerlebnis.

Das Kampfsystem
Nachdem man das Spiel installiert hat, muss man wie gewohnt noch einen Patch herunterladen. Dies scheint wohl bei fast allen Herstellern üblich zu sein und das bleibt auch bei der relativ langen Entwicklung von Tera nicht aus. Danach wählt man seine Rasse aus. Insgesamt stehen hier sieben zur Verfügung, wie Menschen, Hochelfen, die man aus anderen Spielen kennt. Die Castanic sind eine Mischung aus Dämon und Elf, sie besitzen nur Hörner auf dem Kopf und sehen entsprechend gewaltig aus.

Amani sind sehr kräftige Krieger. Die Baraka sind große und bullige Krieger. Den Niedlichkeitspreis haben die Popori gewonnen, denn mit ihren Hamsterköpfen und dem Schweif sprechen diese Wesen vor allem die weiblichen Spieler an. Die Elin sehen wie Elfen aus, besitzen aber einen Schweif.

Nachdem man sich seine Rasse gewählt hat, muss man sich für eine der acht Klassen entscheiden, wie Krieger, Lanzer, Priester, Bogenschütze, Zauberer, usw. Welche sich natürlich wieder auf das Kampfgeschehen auswirken, deshalb kommt man irgendwo im Laufe des Spiels an den Punkt, sich mit anderen Spielern zu verbinden, um die jeweilige Schwäche durch die Stärke des anderen Spielers auszugleichen. Das macht ja auch den Reiz dieser Spiele aus.

Das Spiel bekommt durch jeden neuen Mitspieler seine eigene Dynamik, sei es durch die einzelne Handlung, Moralvorstellung oder durch das Entdecken der Welt. Da jeder User Bestandteil des Ganzen ist, kommt auch jede Entdeckung eines Einzelnen den anderen zugute (vor allem wenn man auf derselben Seite kämpft). Und neben dem Spiel steht das Zusammengehörigkeitsgefühl im Vordergrund, man diskutiert und redet auch über Gott und die Welt, denn das Spiel verbindet.

Eigentlich eine Welt, die unserer immer ähnlicher wird und hoffentlich nicht so verrückt ist, wie die reale Welt.

Im Anschluss kann man seine Figur noch individuell gestalten und taucht dann anschließend in die riesige Spielwelt ein. Die jeweiligen Fertigkeitsstufen steigen dann auch im Laufe des Spiels, dabei hängt dieses sehr eng damit zusammen, welche Aufgaben man erfüllt und wie man die Kämpfe bestritten hat.

Bei den ersten Aufträgen wird der Spieler mit der Steuerung vertraut gemacht. Und auch die ersten kleinen Kampfszenen sind relativ einfach zu bewältigen.

Was entgegen anderen Rollenspielen auffällt, ist das Kampfsystem. Der Spieler ist hier aktiver, denn man muss nicht nur zielen, nein man muss den Abstand zum Gegner beachten und man muss auch geschickt ausweichen. Es laufen hierbei keine Automatismen ab und das macht das Ganze interessant. Trotzdem muss man mittels Fadenkreuz den Gegner ins Visier nehmen und das ist nicht einfach, weil die Gegner sehr stark agieren. Daher fordert dieses gut ausgeklügelte Kampfsystem viel Geschick ab. Ist aber auch für Gelegenheitsspieler sehr gut zu meistern, denn das Spiel steigert sich allmählich.

Entscheidend sind dabei aber auch die Ausrüstungsgegenstände und die Waffen, die man mit sich führt.

Und in der Welt darf man nicht die Aufgaben vergessen, die man erfüllen muss, denn diese ist groß, so dass man nicht sinnlose Kämpfe bestreiten muss. Was sich gerade am Anfang lohnt, sich einfach in dieser Spielwelt zu bewegen, Figuren einfach per Tastdruck anspricht und die ganze gewaltige Pracht des Spiels genießt.

Politik im Spiel
Terra bietet weiterhin noch Gildenhäuser, die sich in den jeweiligen großen Städten befinden. Aber die günstigen Plätze hier kosten auch etwas. Aber ein Amt, was man nachher ausübt, bietet etwas. So kann man Nachrichten versenden oder man kontrolliert bestimmte Nicht-Spieler-Figuren.

Fazit
Tera ist ein Action Spiel, welches vor allem durch die gelungene Steuerung kommt. Die Macher versuchen erst einmal entgegen des Trends, ein Abo Modell aufzubauen.

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Über den Autor

Redaktionsleitung. Das Magazin Ratgeberspiel wurde von mir 2007 gegründet, um vor allem Eltern über Spiele zu informieren. Im Lauf der Zeit kamen auch andere Unterhaltungsthemen hinzu.

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