Roboter Kämpfe auf Leben und Tod – Clone Drone in the Danger Zone im Early Access Test

Es gibt Leben im All! Während Anhänger des SETI Programms sich über diese Nachricht sicherlich freuen würden, stellt sich die Kontaktaufnahme in Clone Drone in the Danger Zone bald schon als schreckliches Ereignis heraus. Intergalaktische Roboter stürmen die Erde und rauben den Menschen ihren Geist. Ihre Gehirne finden einen neuen Platz in wiederverwertbaren Robotersklaven, welche zur Belustigung aller in grausamen Arena kämpfen. Mit Laserschwert und Bogen bewaffnet bahnen wir uns den Weg durch unfaire Kampfschauplätze, um die menschliche Revolution zu entfachen.

Clone Drone in the Danger Zone | Bildschirmaufnahme der Early Access Version

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Der erste Kampf

In der Hülle eines neu zusammengesteckten Roboters begeben wir uns in unsere erste Arena. Das Laserschwert ist bereits gezückt und 2 Gegner machen sich auf den Weg in unsere Richtung. Mit schnellen Hieben zerlegen wir sie in ihre Einzelteile. Grafisch ist das ganze wortwörtlich zu nehmen, denn jeder Roboter zerfällt bei Berührung unserer Waffe in viele kleine Einzelteile. Die Voxelgrafik ist zwar einfach gehalten, bringt aber damit einen schönen Effekt ins Spiel.

Dieser ist nicht nur visuell ansprechend, sondern auch von taktischer Relevanz. Fehlt dem Gegner ein Bein, hüpft er uns von nun an auf dem anderen hinterher. Ohne Arme fällt es ihm schwer sich zu wehren und größere Gegner müssen erst auf die Knie gebracht werden, um sie mit einem letzten tödlichen Stoß zu vernichten. Diese Zerstückelung betrifft jedoch nicht nur unsere Gegner, sondern auch uns. Einmal getroffen müssen wir schnell feststellen, dass unsere Chancen mit jedem fehlenden Körperteil drastisch sinken.

Dabei werden unsere Kämpfe meistens zynisch von den beiden Arena-Kommentatoren Analysis Bot und Commentatron bewertet. Deren elektronisch verzehrten Stimmen wurden mit bisher ca. 7500 Wörtern vertont und liefern immer wieder Seitenhiebe über das Geschehen in der Arena. Für die musikalische Untermalung sorgt ein treibender Dubstep-Beat, welcher im Vorbereitungsraum durch seichte Jazz-Klänge unterbrochen wird.

Clone Drone in the Danger Zone | Bildschirmaufnahme der Early Access Version

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Bis zur Revolution

Nach dem unvermeidlichen Bildschirmtod erhalten wir einen neuen Körper und damit einen neuen Versuch uns in der Arena zu behaupten. Schaffen wir es alle Gegner zu besiegen, können wir uns im Vorbereitungsraums mit Upgrades ausstatten. Dies können weitere Waffen, mehr Schaden und weitere Lebenspunkte sein. Je nach Spielvorliebe kann statt dem Schwert auch zum Bogen gegriffen werden. Gut ausgestattet laufen wir unseren nächsten Feinden entgegen. Nach einem Bildschirmtod sind diese Errungenschaften verloren und müssen neu erworben werden. Lediglich nach einer bestimmten Missionsanzahl wird der Fortschritt innerhalb der Story gespeichert.

Nicht nur die klüger werdenden Gegner, sondern auch die zunehmend mit Fallen gespickten Arenen machen uns das Leben schwer. Stachelfallen, Kreissägen und Spinnenkollosse sehen nicht nur bedrohlich aus, sondern bereiten uns auch ein schnelles Ende. Der Schwierigkeitsgrad steigt rasant an und wird gegen Ende der Story-Kampagne schon fast unfair schwer. Doch das der Widerstand gegen die Roboter einfach sei, hat nie jemand behauptet.

Clone Drone in the Danger Zone | Bildschirmaufnahme der Early Access Version

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Weitere Herausforderungen

Statt die Revolution zu fördern, können wir in drei weiteren Modi antreten. Der Endless Mode wirft uns kontinuierlich neue Arenen entgegen, welche in 5 Schwierigkeitsgraden eingeordnet sind. Hier kämpfen wir um Rang und Namen, und können unsere Leistung mit Freunden vergleichen. Der Challenge Mode steigert die Herausforderung durch besondere Einschränkungen während der Kämpfe. Hier stellt sich heraus wer im Umgang mit Hammer und Bogen geübt ist, denn jeweils nur eine Waffe steht uns in diesem Modus zur Verfügung.

Besonders interessant für Streamer ist der Twitch Mode. Per Chat-Befehl können die Zuschauer das Geschehen während des Kampfes beeinflussen. Während jubelnde Fans einen mit Extraleben belohnen können, werden uns Kritiker neue Gegner um die Ohren werfen. Balance ist hier zwar nicht mehr vorhanden, doch bietet der Twitch Mode eine spannende Interaktion zwischen Streamer und Zuschauer.

Clone Drone in the Danger Zone | Bildschirmaufnahme der Early Access Version

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Fazit

Clone Drone in the Danger Zone ist ein witziger Arena-Brawler für zwischendurch. Die gut designte Kampf-Mechanik glänzt durch die taktische Zerstückelung unserer Feinde ohne dabei Gewalt zu betonen. Durch die Voxeloptik bleibt das Spiel trotz der brachialen Thematik auch für jüngere Spieler zugänglich. Die vier unterschiedlichen Spielmodi sorgen dabei für langanhaltenden Spielspaß, welcher das Können des Spielers durch zahlreiche Herausforderungen immer wieder auf die Probe stellt. Trotz Early Access ist das Spiel jetzt schon sein Geld Wert und soll in den folgenden Monaten durch eine vollständige Storykampagne, weitere Gegner, Waffen und Upgrades erweitert werden. Bis Ende 2017 wollen die Entwickler die Arbeit an dem Spiel beenden. Wir können jedoch jetzt schon empfehlen einen Blick auf Doborog Games Roboter Hölle zu werfen.


Clone Drone in the Danger Zone im Überblick

  • Entwickler-Studio: Doborog Games
  • Publisher: Doborog Games
  • Spielzeit: wenige Minuten pro Runde
  • Plattform: PC (Steam)
  • Altesempfehlungr: ab 12 Jahren (auf Empfehlung der Redaktion)
  • Spieleranzahl: Einzelspieler
  • Kategorie:
    • Arena-Brawler
    • Rogue-Like
  • Bildquelle: Benjaming Krause
  • Lektor: Friedrich Lüder

Test und Besprechung von Benjamin Krause und Alexander Dockhorn

Clone Drone in the Danger Zone | Bildschirmaufnahme der Early Access Version

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