Vorschaubild des Artikels black stories: Movie Edition
0

black stories: Movie Edition

veröffentlicht in: Kartenspiele
am 01.09.2010

Von Film und Fernsehen ging schon immer ein gewisser Grad an Faszination aus. „Schauspieler“ scheint als einer der populärsten und beliebtesten Berufe überhaupt. Tausende Bewerbungsschreiben bei diversen Castings für Produktionen oder Theaterschulen belegen dies. „Kino-Highlights“ scheinen jedoch nicht nur Träume von Ruhm und Karriere anzuregen, sondern auch einige Spielautoren…

Inhalt und Regeln
Das Spiel benötigt wenigstens 2 Mitspieler, einer ist der „Gebieter“, der oder die anderen sind das „Ratevolk“. Der Gebieter ist das Zentrum des Geschehens. Er stellt verschiedene Geschichten, welche auf den Karten vermerkt worden sind, vor. Danach fragt dieser „Warum wohl?“. Das „Ratevolk“ stellt diesem anschließend gezielte Fragen, auf die man entweder mit „ja“ oder „nein“ antworten kann, um des Rätsels Lösung näher zu kommen. Der Gebieter antwortet, wenn nötig auch mal mit einem kleinen Hinweis, wenn man komplett auf dem Holzweg ist.

Die verschiedenen Geschichten wurden durch verschiedene „Blockbuster“ inspiriert. Auf der Antwortseite der Karte wird dann auf den jeweiligen Film verwiesen und der Ausschnitt näher beschrieben, welcher als Vorlage für die beschriebene Szenerie diente. Die Auswahl wurde meistens so geschickt getroffen, dass das „Ratevolk“ nicht unmittelbar auf die Lösung stößt. Selbst wenn der Film unter den Ratenden bereits bekannt ist, ist dies nicht unbedingt eine Garantie für eine schnelle und richtige Antwort.

Spielgestaltung
Der „schwarze“ Charakter des Spiels zieht sich wie ein roter Faden durch dessen Gestaltung. Jede Karte wurde mit einer eigenen Illustration bedacht, Individualität und Liebe zum Detail war den Machern demnach sehr wichtig. Schade ist nur, dass das Thema „Film“ kaum präsent ist – zwar schmälert das die Leistung nur unwesentlich, bedauerlich bleibt es trotzdem. Es gibt also durchaus etwas Verbesserungspotential.

Fazit

Die Dauer des Spiels kann durch die Spieler festgelegt werden. Entweder sucht man sich eine bestimmte Anzahl an zu absolvierenden Karten oder ein konkretes Zeitlimit raus. Sofern man den Wettbewerbscharakter erhöhen möchte, ist es zu empfehlen, Punkte für die richtige Lösung zu verteilen. In dem Fall könnte man auch eine Punktzahl als Spielziel ausgeben. Je nach dem wie man „black stories: Movie Edition“ spielt, kann die Spieldauer erheblich variieren. Nicht zuletzt liegt das an dem Rategeschick der Mitspieler oder dem Wohlwollen des Gebieters. Aus unserer Sicht ist es jedoch empfehlenswert, mindestens 0,5-1 Stunde für das Spiel einzuplanen.

Für knapp 8€ ist das Spiel im Handel erhältlich. Aus unserer Sicht liegt das optimale Einstiegsalter bei knapp 13-14 Jahren, das kann jedoch individuell abgewogen werden. Das Spiel ist universell einsetzbar, es kann sowohl für lange Bahnfahrten als Ablenkung genutzt, als auch für Partys als interessante Spielalternative eingesetzt werden. Aber auch für lange Spielabende als Einstieg ist es sehr gut geeignet.

  • Verlag: Moses Verlag
Ihre Bewertung für dieses Spiel
VN:F [1.9.13_1145]
Bewertung: 5.0 von 5 (insgesamt 2 Bewertungen)
Artikel weiterempfehlen
Keine Kommentare
Kommentar Schreiben

Es wurden bisher noch keine Kommentare geschrieben.

Kommentar schreiben