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Spring Fever

veröffentlicht in: Kartenspiele
am 02.07.2011

Der Frühling ist da! Die Blumen blühen und jeder staunt über die majestätische Schönheit der Natur. Schon bald werden Sie damit beginnen, die verschiedensten Blumensamen zu sähen. Im Schatten der ersten Halme warten aber schon hungrige Schnecken, um sich auf Ihre mühevolle Arbeit zu stürzen und sich an einem Teil Ihres Paradieses satt zu essen. Werden Sie diese Katastrophe abwenden können?

Spielablauf
Blumen- und Schneckenkarten werden gemischt und als verdeckter Stapel bereit gelegt. Jeder Spieler erhält eine Blumenkarte und legt diese offen vor sich ab.

Der aktive Spieler zieht die obersten 4 Karten vom Stapel und entscheidet, ob er die Karten behalten oder ob er sie abwerfen möchte. Behält er die Karten, zieht er weiter 4 und legt diese ungesehen verdeckt in die Schachtel. Möchte er die ersten 4 Karten abwerfen, mischt er sie in den Nachziehstapel, nimmt 4 neue auf die Hand, zieht wieder 4 und legt diese auch verdeckt in die Schachtel.

Nun legt der aktive Spieler eine seiner 4 Handkarten offen hin. Er sagt den Mitspielern, dass dies die niedrigste Karte ist, die er in der Hand hält, egal, ob es stimmt oder nicht. Die übrigen 3 Handkarten werden an den linken Spieler weiter gereicht.

Der nächste (also linke) Spieler hat nun zum einen die Möglichkeit, seinem Mitspieler zu glauben und somit die Karten verdeckt auf der Hand zu behalten und eine 4. dazu zu ziehen. Zum anderen könnte er auch an der Aussage zweifeln. In diesem Fall deckt er die 3 Karten auf, sodass alle Spieler diese sehen können.

Nun gibt es wiederum zwei Möglichkeiten
Hat der aktive Spieler gelogen, muss er alle negativen Karten nehmen, die bei den 3 aufgedeckten Karten liegen. Zusätzlich darf der Spieler, der den Lügner enttarnt hat, entweder eine Blumenkarte vom Lügner stehlen (das gibt Pluspunkte) oder aber diesem seine schlechteste Schneckenkarte geben (Minuspunkte).

Hat der aktive Spieler allerdings die Wahrheit gesagt und wirklich die niedrigste Karte offen gelegt, muss der Zweifler alle negativen Karten nehmen, die bei den 3 aufgedeckten Karten liegen. Nun darf der aktive Spieler eine Blumenkarte nehmen oder eine Schneckenkarte abgeben.

Anschließend wird der nächste linke Spieler zum aktiven Spieler. Dieser zieht wieder so viele Karten, bis er 4 wieder verdeckt auf der Hand hält und überlegt, welche Entscheidung er trifft: die niedrigste Karte ablegen oder lieber bluffen?

Das Spiel endet, wenn der aktive Spieler nicht mehr auf 4 Karten nachziehen kann. Dann muss er alle Karten aufdecken und die mit dem kleinsten Wert in sein Blumenbeet legen. Die übrigen kommen zurück in die Schachtel. Anschließend zählen alle ihre Punkte zusammen.

Ziel des Spiels
Der Spieler mit den meisten Punkten in seinem Blumenbeet gewinnt.

Fazit
Wir haben das Kartenspiel sowohl mit jüngeren Kindern (9, 10 Jahre) als auch mit Teenies (15 – 17Jahren) gespielt und festgestellt, dass es, unabhängig vom Alter, riesengroßen Spaß macht. Die Spielanleitung ist logisch aufgebaut und leicht zu verstehen, sodass man sofort losspielen kann. Der Spielablauf ist einfach strukturiert, sodass auch die Jüngeren keinerlei Probleme mit diesem Kartenspiel haben.

Sowohl die Spielkarten als auch die Schachtel sind niedlich gestaltet, sodass das Design die Spieler auch anspricht. Von Vorteil ist auch, dass die Schachtel in jede Tasche passt – ideal also auch für unterwegs, egal, ob auf Reisen oder einfach auf dem Weg zu Freunden.

Ein gelungenes Kartenspiel mit hohem Spaßfaktor! Sehr empfehlenswert!

  • Verlag: Filosofia Editions (Vertrieb Asmodee)
  • Kategorie: Kartenspiel
  • Alter: ab 8 Jahren
  • Anzahl der Spieler: 3 bis 6 Spieler
  • Inhalt: 30 Blumenkarten, 30 Schneckenkarten
  • Spieldauer: 20 Minuten
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