Herkules Ameise

Sind Ameisen so stark wie der antike Held Herkules? Ja, sie sind es. Die Ameise Herkules versucht mit den anderen Ameisen den Ameisenhügel schnell fertig zu bauen.

Es müssen nur noch ein paar Äste zum Hügel gebracht werden und schon sind sie vor dem Ameisenbär Anton in Sicherheit. Nur liegen die Äste nicht nahe genug am Nest, so dass auch weite Wege in Kauf genommen werden müssen. Sollte natürlich Anton eher da sein, haben Sie das Spiel verloren.

Herkules Ameise ist ein kooperatives Spiel, wo alle gemeinsam Sieger oder Verlierer sind. So müssen die Kinder im Team diese Probleme lösen, um nicht gefressen zu werden.

Neben dem Spielfeld liegt das Baumaterial. Die Wegekarten werden gemischt und wie in der Spielanleitung beschrieben neben das Spielfeld gelegt. Auf der Rückseite der Wegekarten sind die Zahlen „1“ bis „3“ abgebildet. Sobald der Spieler eine dieser Zahlen gewürfelt hat, kann die Wegekarte umgedreht werden. Auf der bedruckten Seite sind Holzstücke abgebildet, diese werden jetzt auf die Wegekarte gelegt.

Nur müssen die Ameisen den Weg dorthin finden. Wenn der nächste Spieler an der Reihe ist, kann er entsprechend der Würfelaugen so viele Ameisen in Richtung der Wegekarte setzen. So entsteht eine Ameisenstraße. Später im Spiel können die Ameisen aus der Straße auch versetzt werden. Wobei nicht auf allen Wegekarten Äste abgebildet sind.

Aber neben den Zahlen kann auch das Symbol des Ameisenbären gewürfelt werden. Dieser wird nun ein Feld weiter in Richtung des Ameisenhügels gesetzt.

Das Spiel ist beendet, wenn der Ameisenhügel fertig ist oder Anton der Ameisenbär das Startfeld der Ameisen erreicht hat. Dann haben natürlich die Ameisen verloren.

Im Spiel müssen sich die Kinder also immer abstimmen, wer was setzen sollte. Dabei müssen die Kinder auch immer etwas vorrauschauend denken. Wenn eine Wegekarte blockiert wird, muss diese erst einmal wieder frei gezogen werden und das kann schon wieder einen Vorteil für Anton bedeuten.

In der zweiten Spielvariante ziehen die Spieler ein Futterplättchen als Belohnung, wenn die Äste eingesammelt wurden oder wenn der Spieler in der Ameisenstraße steht. Hierzu bekommen die Spieler je eine farbige Ameise. Sonst sind die Regeln fast genauso im Ursprungsspiel. Wem das immer noch zu einfach ist, kann die Regel in der Hinsicht ändern, dass die Ameisenstraße nie aufgerissen werden darf.

Fazit

Das Spiel ist von Vater und Sohn entwickelt worden. Herman Huber dürfte dabei einigen schon bekannt sein. Sambesi und Susi Spinne sind Spiele, die er bereits entwickelt hat. Nun hat er mit seinem Sohn, Michael (Jahrgang 1991) diesen Titel geschrieben. Aber was wären Spiele, wenn sie nicht so liebevoll illustriert wären.

Gerade die kleinen Details machen dieses Spiel zu Hingucker. Ina Hattenhauer ist hierfür verantwortlich. Spielerisch ist es einfach gelungener Titel, nur hätten wir die Spielfigur des Antons auf beiden Seiten bedruckt.

Angaben

  • Verlag: Haba
  • Autor: Herman und Michael Huber
  • Illustration: Ina Hattenhauer (http://www.ina-hattenhauer.de/)
  • Alter: ab 6 Jahre
  • Dauer: ca. 20 Minuten
  • Schwierigkeitsgrad: 2 (leicht spielbar)
  • Spieleinteilung: Kinderspiel

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