Assassin’s Creed: Brotherhood

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Die Spielreihe Assassin’s Creed wurde von Ubisoft entwickelt und hatte maßgeblich weitere andere Spiele beeinflusst.

Die Spielgeschichte wurde im Jahr 2012 angesiedelt und handelt von einer Nachfolgeorganisation der Templer, die hier von der Abstergo Industries dargestellt wird. Im ersten Teil wird von dieser Organisation der Barkeeper Desmond Miles in einem neuen Verfahren der Organisation verwandelt, denn dieser ist ein Nachfahre eines bekannten Templers. Mit dem Animus werden seine Erinnerungen wieder durchlebt, die in seinem genetischen Speicher vorhanden sind. Ziel des Verfahrens unter der Leitung des Professor Warren Vidic ist es, die restlichen Teile des Edensplitters, eines Artefakts zur Massenhypnose, zu finden.

Das Grandiose an diesem Spiel war und ist es, dass die Spielwelt sehr riesig gestaltet wurde und dass der Spieler mit allen Spielfiguren interagieren kann. Gerade auch das Interagieren auf Nichtspielcharaktere kann sich positiv auf die Hauptspielfigur auswirken, denn wenn man diesem hilft, zum Beispiel bei der Suche nach verlorenen Gegenständen oder Personen, so helfen diese mit einem Versteck.

Das Ziel der Hauptspielfigur ist es, den Gegner zu töten, ohne Aufmerksamkeit zu erregen. Sollte dies nicht der Fall sein, kann sich die Menge gegen einen stellen.

Ein weiteres Plus dieser Reihe ist die sensationelle Grafik. Nun erscheint eine Fortsetzung. Günstig wäre es, wenn der Spieler bereits die vorhergehenden Teile gespielt hat, sonst kann es sein, dass man mit der Spielgeschichte etwas überfordert wird. Dies ist aber kein Hindernis. Die Geschichte setzt dort an, wo die letzte aufgehört hat.

Nun stellt man fest, dass der Papst doch nicht tot ist und der Splitter in Gefahr ist. In der Villa Monteriggioni kommt es zu einem beeindruckenden Kampf, nur besteht jetzt das Problem, dass Ezio gemeinsam mit Mutter und Schwester flüchten muss. Rom ist das nächste Ziel. Da im Spiel zwischen der Historie und der Gegenwart hin- und hergeblendet wird, sieht es für unseren Held auch nicht besser aus, denn auch hier muss er flüchten, denn mittlerweile weiß ja der Kenner der Spielreihe schon, dass Abstergo eigentlich nichts Gutes im Sinn hat und die Rebellen fliehen müssen, denen unser Hauptheld angehört.

Die Entwickler von Ubisoft haben es geschafft, die Teile geschickt miteinander zu verbinden und so wurden die Protagonisten immer weiter entwickelt, so dass man nie das Gefühl hat, dass die Geschichte nicht nur wegen des guten Verkaufs fortgesetzt wurde. In dieser Fortsetzung ist Rom der Handlungsort, der sehr detailverliebt dargestellt wurde. Wobei es im Gegensatz zu den Vorgängern hier auch Armenviertel gibt, wie in der Zeit üblich. Ezios Erzfeind Cesare Borgia herrscht mit eiserner Hand und hat diese Stadt fast an den Rande des Ruins geführt. Einst gab es blühende Landschaften, doch nun liegt vieles in Trümmern. Da Ezio diesmal den Gegner nicht alleine besiegen kann, benötigt dieser auch entsprechende Anhänger.

Hierzu müssen die Borgia-Türme zerstört werden, von denen die Macht des Erzfeindes gesteuert wird. Somit rekrutiert er den Assassinen-Nachwuchs. Diese können einen dann beim Kampf unterstützen. Somit kann man dann in den Vierteln auch Gebäude erwerben, so dass dadurch die Stadt bald wieder in voller Blüte erstrahlen kann.

Die Aufgaben sind nicht ohne und stellen gerade Spieleinsteiger vor große Herausforderungen. Insgesamt haben die Entwickler die Reihe verfeinert, dabei wurde nur das Kampfsystem verändert, dies wirkt nicht mehr so statisch. Aber nach wie vor muss man klettern, schleichen und Leute beseitigen. Neu ist nur der Multiplayermodus, in dem man sich mit anderen auf einer Karte austoben kann, ohne Storymodus.

Insgesamt haben hier die Entwickler ein grandioses Spiel abgeliefert, welches von seiner Faszination überhaupt noch nichts eingebüßt hat. Das Spielprinzip wurde nicht wesentlich verändert, nein man dieses nur verbessert. Grafisch gesehen wirkt alles viel feiner, so dass man sich auch einmal wünscht, nur in der Stadt hin und her zu steuern. Das Spiel als solches richtet sich eher an erfahrene Spieler, denn der Schwierigkeitsgrad ist nicht ohne, aber machbar.

  • Publisher Ubisoft
  • System  PlayStation 3
  • USK  ab 16
  • Spieleinteilung Erfahrene Spieler
  • Schwierigkeitsgrad 3 (mittelschwer spielbar)

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Über den Autor

Redaktionsleitung. Das Magazin Ratgeberspiel wurde von mir 2007 gegründet, um vor allem Eltern über Spiele zu informieren. Im Lauf der Zeit kamen auch andere Unterhaltungsthemen hinzu.

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