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Goldeneye 007 – Reloaded

veröffentlicht in: Konsolenspiele
am 20.11.2011

James Bond ist der Prototyp des Geheimagenten à la Hollywood: Ein charmanter Frauenheld, lautloser Killer und Inbegriff des Guten – kein Film vergeht, ohne dass 007 nicht die ganze Welt oder zumindest einen Kontinent gerettet hat. Freilich hinterlässt er eine Spur der Verwüstung, verführt eine gutaussehende Frau und bringt mindestens einmal seinen Martini-Spruch: Geschüttelt, nicht gerührt! Ian Fleming, der sprichwörtliche Vater von James Bond, hat Bond 1952 erfunden.

Was wenige wissen, dass Ian Fleming im Zweiten Weltkrieg selber Geheimdienstangehöriger war. Das Vorbild zur Romanfigur war wahrscheinlich der britische Marineoffizier Patrick Dalzel-Job, der zum damaligen Zeitraum sehr erfolgreich hinter den feindlichen Linien gearbeitet hatte. Den Namen Bond hatte der Autor vom Ornithologen James Bond übernommen. Ob es daran lag, dass Ian Fleming selber begeisterter Vogelbeobachter war, kann man nicht mehr sagen, ist ja in dem Fall auch egal.

James Bond ist inzwischen eine Kultfigur, eine, die bisher von sechs Darstellern verkörpert wurde.

Goldeneye war eigentlich der 17. Bond Film und hier schlüpfte Pierce Brosnan das erste Mal in die Rolle des MI6-Agenten. Das Spiel wurde jetzt aber auf den aktuellen Darsteller Daniel Craig umgemünzt, so dass auch dessen Gesicht zu sehen ist. Den damaligen Titelsong sang Tina Turner. Wie im Film wird der Spieler in die „guten alten Zeiten“ des Kalten Krieges versetzt, wo James mit seinem Partner 006 in den Tiefen Russlands agiert.

Zu Beginn geht es in eine Art Trainingslager, wo der Spieler mit dem Umgang der Waffen trainiert wird. Auch Anschleichen und einen Gegner ohne Waffen erledigen stehen ebenfalls auf dem Lehrplan. Sollte Bond einmal sein Ziel nicht erreichen, wird das Spiel vom letzten Kontrollpunkt gestartet bzw. kann das Spiel vom letzten Speicherpunkt wieder von vorne gestartet werden. Während des Spiels steigt die Figur auf, so dass James Bond dann bessere Waffen und auch andere Munition zur Verfügung steht.

Das Spiel als solches orientiert sich an der PC-Variante. Der KI stellt dabei keine so große Schwierigkeit dar und ist auch im höheren Schwierigkeitsgrad zu bewältigen. Hat man einen Gegner erledigt, kann man seine Waffe aufnehmen, muss dazu aber eine eigene abgeben. Nur die bekannte Pistole von James kann nicht abgelegt werden.

Und mit einfach drauf los schießen hat man eigentlich schon fast verloren, denn so werden die gegnerischen Wachen auf einen aufmerksam und plötzlich tauchen diese von hinten auf. Entweder benutzt man den Schalldämpfer oder man schleicht sich an und erledigt diese mit einem gekonnten Handgriff. So muss man als Bond sich auch mal kriechend vorwärts bewegen, das Ergebnis, man bekommt für die Erfüllung der Missionen Sterne und dadurch werden entsprechende Belohnungen freigeschalten.

Fazit
Technisch gesehen, kommt das Spiel ein wenig veraltet daher, denn die Grafik entspricht nicht mehr dem heutigen Stand der Technik, denn hier ist mehr möglich, das beweisen andere Spiele bereits. Warum man es trotzdem gemacht hat, muss der Publisher selber beantworten, denn auf alle Fälle haben andere Bondtitel bereits besseres gezeigt. Auf Grund der Ballerei ist die USK Einstufung ab 16 Jahre gerechtfertigt.

  • Publisher: Activision Blizzard

 

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