Grand Slam Tennis 2

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Die Tennissimulation bietet mit sämtlichen Grand-Slam-Meisterschaften anspruchsvolle Filzballpartien in hochauflösender Grafik. Ob Roger Federer, Björn Borg oder Serena und Venus Williams – es stehen mehr als 20 der wichtigsten Tennisspieler aller Zeiten für die Matches zur Auswahl. Wenn man im Tennissport den Grand Slam gewinnen will, muss man alle vier Grand-Slam-Turniere innerhalb eines Kalenderjahres gewonnen haben.

„Diese Turniere – die Australian Open, die French Open, die Wimbledon Championships und die US Open – sind sowohl nach Preisgeld (neben dem Masters) als auch nach den dort zu vergebenden Weltranglistenpunkten die am höchsten dotierten Wettbewerbe im Turnierkalender“ (wikipedia).

Den Erfolg des Tennissports in Deutschland hat man einem Mann zu verdanken, Boris Becker, der durch seine Erfolge und sein einzigartiges Spielen, indem er sich fast hinter jeden Ball gehechtet hat, die Menschen begeisterte. Und bei den Frauen war es eine Gräfin, Steffi Graf, die ebenfalls wie keine andere diesen Sport beherrschte. Namen wie Björn Borg und Pete Sampras haben die Herzen der Fans höher schlagen lassen.

Und nun kann man zum zweiten Mal mit EA den Tennissport virtuell erleben. Man kann sich entscheiden, gleich loszulegen oder eine Kariere zu starten, die virtuell zehn Jahre dauert und das Ziel besteht darin, in dieser Zeit auf Platz eins zu gelangen. Der Schwierigkeitsgrad dabei ist am Anfang recht einfach, aber sobald es gegen die besser Platzierten geht, muss man schon einiges leisten. Ist aber immer realisierbar, so dass gerade Anfänger damit zurechtkommen. Schade, dass es für die Xbox keine Kinect Steuerung gibt.

Die Steuerung mit dem Controller ist relativ einfach. Wenn man schon erfahren ist, lohnt sich die Steuerung mit dem rechten Joystick, denn so kann man genauer schlagen. Sonst muss man nur beim Aufschlag aufpassen, bis der Zeiger genau im entsprechenden Bereich steht, sonst schlägt man den Ball ins Aus und dies ist nur für den Gegenspieler von Nutzen. Grafisch ist das Spiel sehenswert, wobei das, was am Rande ist und passiert, alles eher statisch ist. Und die beiden, die am Feldrand hocken und aussehen, als ob es Hunde wären, das sind die Ballholer. Kommen aber nie zum Einsatz.

Und wie im Fernsehen gibt es zwei Kommentatoren, John McEnroe und Wimbledon-Sieger Pat Cash versuchen, mit diversen Sprüchen das Ganze zu untermalen. Ist aber eher nur am Rande, denn diese Sprüche wiederholen sich immer wieder.

Der Online-Modus und die Grand-Slam-Klassiker sind brillant, denn hier spielen Sie die Klassiker nach, egal ob mit Boris Becker oder Stefan Edberg.

Fazit
Das Spiel ist auf Grund seines geringen Schwierigkeitsgrades eher etwas für Gelegenheitsspieler, Spielprofis werden mit dem Spiel unterfordert.

  • Publisher Electronic Arts
  • System  Xbox 360
  • USK  ab 0 (ohne Altersbeschränkung)
  • Empfohlener VK  69,99 €

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Über den Autor

Redaktionsleitung. Das Magazin Ratgeberspiel wurde von mir 2007 gegründet, um vor allem Eltern über Spiele zu informieren. Im Lauf der Zeit kamen auch andere Unterhaltungsthemen hinzu.

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