Kinect Sports: Season Two

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Nach dem Erfolg der ersten Serie war es halt nur eine Frage der Zeit, bis die Fortsetzung veröffentlicht wird. Diesmal kann man sich in American Football, Baseball, Tennis, Dart, Skifahren und beim Golfen messen, entweder alleine oder gemeinsam vor dem Bildschirm.

Dabei muss man sich nicht nur bewegen, sondern bei American Football schlüpft man in die Rolle des Trainers. Hier können die Befehle per Handbewegung oder gar Sprachsteuerung gegeben werden. Nachdem man dann mit seiner Figur in die Hocke gegangen ist, muss man ganz geschickt den Ball zu seiner Außenseite spielen. Hierzu erscheint ein Icon über der Figur und grün ist natürlich ideal. Die eigentliche Verteidigung läuft automatisch ab. Insgesamt gibt es hier verschiedene Bewegungsmuster, die man beherrschen muss.

Im Sportunterricht konnte ich es schon nicht, Baseball. Ich habe mich sowieso gewundert, wie man mit dem Stück Holz den kleinen Ball überhaupt treffen kann. Auch hier funktioniert die Kinect Steuerung tadellos, egal in welche Rolle man sich begibt. Sowieso ist die Kincet, das kann man hier schon vorweg sagen, den anderen Steuerungsgeräten überlegen. Man hat keinen lästigen Kontroller in der Hand und kann sich frei bewegen, auch wenn ab und zu der Sensor nicht reagiert, weil dies von der Beleuchtung des Raumes abhängig ist.

Beim Dartwerfen geht es etwas ruhiger zu, hier benötigt man eigentlich nur eine ruhige Hand und etwas Geschick, denn auch wenn man das Ziel sieht, muss man ganz ruhig die Hand nach hinten bewegen und dann loswerfen. Zuvor muss man aber die Kinect einstellen, in welcher Höhe sich der Fernseher befindet. So sollten die Spieler im gemeinsamen Spiel halbwegs die gleiche Größe besitzen. Das Ziel besteht darin, mit relativ wenigen Würfen die Punkte abzubauen. Gerade zum Schluss besteht das Problem, wenn man nicht die vorgegebenen Ringe trifft und dabei punktmäßig drüber liegt.

Tennis hat es in sich, denn hier kommt man richtig ins Schwitzen. Hier zeigt die Kinect, was in ihr steckt. Relativ schnell reagiert diese auf jede Bewegung und man hat tatsächlich das Gefühl, dass man richtig Tennis spielt, allein die Ballangabe, wo man den Ball hochwerfen muss und dann schnell den Ball mit dem Schläger schlägt.

Schade, dass man nur gegen einen virtuellen Gegner spielt.

Das ist beim Skifahren anders, denn im Splitscreen kann man miteinander die Piste herunter sausen. Egal ob Golf, Dartwerfen oder Baseball, die Fortsetzung der Sportserie ist gelungen und macht tierischen Spaß, ideal für Familien, die gemeinsam Spaß vor dem Bildschirm haben wollen. Relativ schnell werden alle Sportarten per Video erklärt, wie man was steuern muss. Und zum Schluss, kann man sein Ergebnis selber als Videoausgabe ansehen, welches man dann auch mit anderen teilen kann.

Hier gibt es den einen oder anderen Lacher, wie man sich vor dem Bildschirm verrenkt hat. Oder wie der Hund im Zimmer kurz ins Bild gerannt ist, weil dieser ja mitmachen wollte.

  • Publisher  Microsoft
  • System  Xbox 360
  • USK  ab 0 (ohne Altersbeschränkung)

 

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Über den Autor

Redaktionsleitung. Das Magazin Ratgeberspiel wurde von mir 2007 gegründet, um vor allem Eltern über Spiele zu informieren. Im Lauf der Zeit kamen auch andere Unterhaltungsthemen hinzu.

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