Vulkanausbrüche

„Ein vollkommen ungefährliches Set zum Erschaffen eines 3D-Vulkanmodelles mit echtem Vulkangestein. Dieser reich ausgestattete Experimentierkasten ermöglicht es dir, zu simulieren und deine Freunde damit zu verblüffen! Du kannst das fabelhafte 3D-Modell eines Vulkans anmalen, mit echtem Vulkangestein experimentieren und dabei interessante Entdeckungen machen.“ so beschreibt Clementoni diesen Experimentierkasten.

April 2010

Wer erinnert sich nicht an den Vulkanausbruch in Island. Wegen der riesigen Aschewolke nach dem Vulkanausbruch des Eyjafjalla in Island wurde über Tage ein Großteil des europäischen Luftraums gesperrt.

Da stellt sich bei Kindern die Frage nach dem WARUM und WIE.
Dieser Experimentierkasten beantwortet die Fragen kindgerecht.

Der Kasten enthält außer der gut strukturierten, lehrreichen und anschaulich gestalteten Anleitung jede Menge Utensilien, um das Thema zu durchdringen und Bastel- und Experimentierspaß zu gewährleisten:

•    3D-Modell des Vulkans
•    Vulkangesteinsproben
•    roter Farbstoff in Granulatform
•    Sicherheitsschüssel
•    Schutzbrille
•    Schutzhandschuhe aus Latex
•    Spritze
•    Reagenzglashalter
•    Reagenzgläser
•    Pipetten
•    großes Becherglas aus Kunststoff
•    kleines Becherglas aus Kunststoff
•    Spatel in Form eines Löffels
•    Rührlöffel aus Kunststoff
•    Pinsel
•    Acrylfarben

Die Ratschläge für Erwachsene ergänzen das Set. Im Grund genommen ist das Experiment mit den Substanzen bzw. die Simulation des Vulkanausbruchs ungefährlich.

Größte Aufmerksamkeit sollte man dem Bemalen des Vulkans mit den wasserlöslichen Acrylfarben schenken. Der kräftige  rote Farbstoff in Granulatform sollte ebenfalls nur eingesetzt werden, wo er gebraucht wird.

Nach dem Bemalen des Vulkans ist ein mehrstündiges Trocknen der Farbe erforderlich. Dabei sollte die Farbe möglichst dünn aufgetragen werden und überschüssiges Material mit dem Pinsel aus den Senken entfernt werden.

Nach dem gründlichen Trocknen darf dann mit dem Experiment begonnen werden. Zuvor ist „Brausepulver“ (Natriumbicarbonat, Natriumhydrogencarbonat) zu beschaffen, der dem Kasten aus technischen Gründen nicht beigefügt werden kann (Feuchtigkeit usw.). Nunmehr sollten Schutzbrille und Handschuhe getragen werden. Das macht das Experiment so richtig spannend.

Zwei bis drei Spatel des Pulvers werden in die absolut trockenen Vulkanmulden gegeben. Um die Reaktion auszulösen, wird das farbige Wasser (roter Farbstoff in Granulatform plus Wasser) mit der Pipette hinzugegeben. In diesem Augenblick brodelt die Masse bereits aus dem Vulkan und fließt als „Lava“ ins Tal. Ein sehr anschauliches Experiment, was die Wirkung widerspiegelt.

Die eigentliche Ursache, der enorme Erdinnendruck (Magmakammer) mit dem Krater als schwächste Stelle der Erdkruste, werden weniger präsent. Solch eine Simulation wäre möglich, wenn die Zufuhr der Materialien nicht von „oben“, sondern seitlich durch ein Einwegventil in den Krater erfolgen würde.

Auf jeden Fall erfüllt der Experimentierkasten mit seinem lehrreichen Anleitungsheft seinen Zweck.

Die Experimente mit echtem Vulkangestein, die Darstellungen verschiedener Arten von Eruption und Vulkantätigkeiten sowie die Landkarte „Vulkane und Erdbeben“ vervollkommnen den Kasten.

Von Galileo – Clementoni  (ab 8 Jahre).

Hier erhältlich.
Galileo – Vulkanausbrüche

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