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Deutscher Computerspielpreis (DCP 2016): Das sind die besten Spiele des Jahres

Am Abend ist in München zum achten Mal der Deutsche Computerspielpreis (DCP ) verliehen worden. In 4 Kategorien wurden des Jahres ausgezeichnet. wurden mit Preisgeldern von insgesamt 470. Euro bedacht. Überreicht vom Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Alexander Dobrindt durfte sich das Entwicklerstudio Blue Byte über die Trophäe für „Anno 2205“ als „Bestes Deutsches Spiel“ und 00. Euro Preisgeld freuen. In gleich internationalen Kategorien und beim Publikumspreis setzte sich „The Witcher 3: Wild Hunt“ des polnischen Entwicklers CD Projekt RED durch.

Vor über 600 Gästen aus der Computer- und Videospielbranche, Wirtschaft, Politik, Kultur und Medien führte Moderatorin Annett Möller durch den Abend. wurden von prominenten Laudatoren geehrt. Mit dabei waren Bundesdigitalminister Alexander Dobrindt, die stellvertretende Ministerpräsidentin Bayerns Ilse Aigner, die Parlamentarische Staatssekretärin und Vorsitzende der Jury Dorothee Bär, YouTube-Star , Komiker Kaya Yanar und Schauspieler Antoine Monot jr. sowie Persönlichkeiten aus der deutschen und internationalen Games-Branche. Am Ende einer kurligen Gala in der BMW Welt in München strahlten glückliche Preisträger mit ihren Trophäen um die Wette.

„Die Games-Branche ist der Front der Digitalisierung. Mit dem Einsatz neuer Technologien wie Gestensteuerung und Virtual Reality zeigen unsere Spieleentwickler bereits heute, was künftig auch in anderen Wirtschaftsbereichen und in unserem Alltag Anwendung findet. Der Deutsche Computerspielpreis spiegelt die dynamische Entwicklung dieser jungen Branche wider: Wir vergeben höhere Preisgelder, freuen uns über eine Rekordbeteiligung der Gamer und er mehr Innovationen als jemals zuvor. Mit der fördern wir ‚Made in Germany’ – und zugleich wichtige Innovationstreiber für die Gigabit-Gesellschaft.“

Bundesminister Alexander Dobrindt zieht ein positives Fazit der diesjährigen Preisverleihung

 Alexander Dobrindt (Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Copyright Steffen Kugler)

Alexander Dobrindt (Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Copyright Steffen Kugler)

Ein Novum gab es in der Kategorie „Bestes “: erstmals entschied sich die Jury zur Prämierung von Spielen. Das Rätsel- und Denkspiel „Fiete Choice“ und der durchdachte Rätselplattformer „“ erhalten damit jeweils 30. Euro. „“ von Klonk gewann zudem die für das „Beste Gamedesign“. In der Kategorie „Beste Innovation“ überzeugte die Virtual Reality-Klettersimulation „The Climb“ von die Jury mit atemberaubender Grafik und einem einzigartigen VR-Spielerlebnis.

Zum ten Mal konnten die Spielerinnen und Spieler beim DCP für ihr Lieblingsspiel abstimmen. Über 20. Stimmen wurden beim Online-Voting abgegeben. In der Gunst der Spieler stand am Ende „The Witcher 3: Wild Hunt“ ganz oben und sicherte sich den Publikumspreis. Erstmals wurde in diesem Jahr der neue „Sonderpreis der Jury“ vergeben. Ausgezeichnet wurden die Macher der „Indie Booth“, einer öffentlichkeitswirksamen Präsentationsmöglichkeit für Indie-Entwickler auf der Spielemesse gamescom.

„Der heutige Abend ist ein Signal für einen starken Medienstandort Bayern. In Bayern sind über 200 Firmen in den unterschiedlichsten Games-Branchen tätig, darunter auch viele -ups. Die Games-Branche ist sehr jung, innovativ und kreativ. Für diesen Ideenreichtum stehen auch die drei besten Nachwuchskonzepte, die heute ausgezeichnet werden. Sie sind gleichermaßen kulturell und pädagogisch wertvoll und wirtschaftlich erfolgreich.“

Bayerns Wirtschafts- und Medienministerin Ilse Aigner

lse Aigner (Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie und Stellvertretende Ministerpräsidentin)

lse Aigner (Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie und Stellvertretende Ministerpräsidentin)


Übersicht der Preisträger inkl. Begründungen der Jury:

. Bestes Deutsches Spiel (dotiert mit 00. Euro)

Anno 2205 (Blue Byte / Ubisoft, Mainz / Rheinland-Pfalz)

Jurybegründung: Der neueste Serienteil Anno 2205 überzeugt mit durchdachtem Gamedesign, neuen Ideen und ist mit einem Mix aus Zugänglichkeit und Komplexität eines der besten Spiele des Genres.

2. Bestes Nachwuchskonzept (dotiert mit insgesamt 75. Euro, . Platz 40. Euro, 2. Platz 25. Euro, 3. Platz 0. Euro)

. Cubiverse (Hochschule: Media Design Hochschule München / Bayern)

Jurybegründung: Mit Cubiverse verdreht das Studenten-Team Ludamus gängige Puzzlekonventionen und lässt Spieler neuartig um die Ecke denken. Das Konzept zeugt von hohem Qualitätsbewusstsein und legt Wert auf Benutzerfreundlichkeit.

2. Lost Ember (Hochschule: HAW Hamburg, Mooneye Studios / Hamburg)

Jurybegründung: Unter dem Namen Lost Ember entsteht ein hoch qualitatives grafisches Abenteuer in einer magischen Welt für den PC. Geschichte, Gameplay und Grafiken sind im Konzeptstadium bereits hervorragend ausgearbeitet.

3. Leaves (Hochschule: TH Köln / Nordrhein-Westfalen)

Jurybegründung: Das zielgruppengerechte Leaves, das Kinder mit der Tierwelt im Wald vertraut macht, bietet einfache Rätsel mit pädagogischem Mehrwert, ohne erhobenen Zeigefinger.

3. Bestes (dotiert mit 60. Euro) / Erstmals , die je 30. Euro Preisgeld erhalten.

Fiete Choice (Ahoiii Entertainment, Köln / Nordrhein-Westfalen)

Jurybegründung: Fiete Choice ist ein Rätsel- und Denkspiel für die Jüngsten, das durch seine kindgerechte Gestaltung und sein altersgerechtes Gameplay überzeugt. Fiete Choice bietet Vorschulkindern einen guten und sinnvollen Einstieg in die Welt der Spiele.

(Klonk, München / Bayern)

Jurybegründung: ist ein Jump’n‘Run, das durch sein durchdachtes kooperatives Rätseldesign und eine ansprechende Gestaltung überzeugt. Gemeinsam die Herausforderungen zu meistern, motiviert auch zum gemeinsamen Spielen in der Familie.

4. Bestes Jugendspiel (dotiert mit 60. Euro)

One Button Travel

Jurybegründung: One Button Travel ist ein liebevoll gestaltetes Text-Adventure mit einem spannenden und zuweilen nachdenklich stimmenden Messenger-Austausch mit einem Zeitreisenden aus der Zukunft.

5. Beste Innovation (dotiert mit 35. Euro)

The Climb (, Frankfurt / Hessen)

Jurybegründung: The Climb ist eine hervorragende VR-Klettersimulation mit atemberaubender Grafik und der Beweis, dass Technologie „made in Germany“ international wettbewerbsfähig ist.

6. Beste Inszenierung (dotiert mit 35. Euro)

Typoman (Brainseed Factory, Headup Games, Bonn / Nordrhein-Westfalen)

Jurybegründung: Typoman ist ein hervorragend inszeniertes Rätsel-Jump’n‘Run, das zeigt, dass deutsche Spiele internationales Niveau haben. Die cleveren Buchstabenrätsel ziehen schnell in ihren Bann.

MUNICH, GERMANY - APRIL 07: Group picture during the German Computer Games Award 2016 (Deutscher Computerspielpreis 2016) at BMW World on April 7, 2016 in Munich, Germany. (Photo by Gisela Schober/Getty Images for Quinke Networks)

MUNICH, GERMANY – APRIL 07: Group picture during the German Computer Games Award (Deutscher Computerspielpreis ) at BMW World on April 7, in Munich, Germany. (Photo by Gisela Schober/Getty Images for Quinke Networks)

7. Bestes Serious Game (dotiert mit 35. Euro)

Professor S. (LudInc, Berlin)

Jurybegründung: Gamification in der – Professor S. ist eine unterhaltsame Mischung aus Spiel und Realwelt zur Förderung und Motivation von Kindern im Grundschulunterricht. Die notwendigen Lösungsbausteine werden durch Aufgaben des täglichen Unterrichts erstellt, die in die Plattform zurückgespeist werden.

8. Bestes Mobiles Spiel (dotiert mit 35. Euro)

Path of War (Envision Entertainment, Nexon M,  Ingelheim am Rhein / Rheinland- Pfalz)

Jurybegründung: Path of War verlässt ausgetretene Genre-Pfade und fügt dem Genre mutige Neuerungen hinzu. Ein technisch ausgereiftes, international erfolgreiches und innovatives Free-to-Play-Strategiespiel.

9. Bestes Gamedesign (dotiert mit 35. Euro)

(Klonk, München / Bayern)

Jurybegründung: Charmant präsentiert und mit Spielspaß-Garantie: ist ein kniffliges Puzzle-Jump’n‘Run für Spieler. Nur wer zusammenarbeitet, gewinnt!

0. Bestes Internationales Spiel (undotiert)

The Witcher 3: Wild Hunt (CD Projekt RED, Bandai Namco, Warschau / Polen)

Jurybegründung: The Witcher 3: Wild Hunt eröffnet den Spielern eine rohe und geheimnisvolle Welt, die bevölkert wird von vielschichtigen Charakteren. Gut und Böse ist hier selten eindeutig. Vielmehr wird der Spieler oftmals vor Entscheidungen gestellt, die direkten Einfluss auf die Handlung und damit auf das individuelle Spielerlebnis haben.

. Bestes Internationales -Spiel (undotiert)

Splatoon (Nintendo, Kyoto / )

Jurybegründung: Splatoon ist ein riesiger Spaß für die ganze Familie, bei dem zwar geschossen wird – dies aber völlig friedlich und bloß mit Farbe! Nintendo stellt mit diesem Spiel das Shooter-Genre auf den Kopf und kann auch Spieleveteranen mit dem originellen Konzept überzeugen.

2. Beste Internationale neue Spielewelt (undotiert)

The Witcher 3: Wild Hunt (CD Projekt RED, Bandai Namco, Warschau / Polen)

Jurybegründung: The Witcher 3: Wild Hunt ist die stimmungsvolle und überaus packende Fortsetzung der erfolgreichen Witcher-Reihe. Ein Muss für alle Rollenspiel-Fans!

3. Sonderpreis der Jury (undotiert)

Indie Booth

Jurybegründung: Mit der Indie Booth auf der gamescom haben die Macher einen Gemeinschaftsstand ins gerufen, der aufstrebenden Indie-Entwicklern eine öffentlichkeitswirksame Plattform zur Präsentation ihrer Produkte bietet und bei Besuchern der Messe durch die unmittelbare Nähe zu den Entwicklern viel Zuspruch fand.

4. Publikumspreis (undotiert)

The Witcher 3: Wild Hunt (CD Projekt RED, Bandai Namco, Warschau / Polen)

DCP2016_Logo


Über den Deutschen Computerspielpreis

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und die Branchenverbände e.V. und GAME Bundesverband der deutschen Games-Branche e.V. vergeben, unterstützt durch die Digitale Spielekultur, den Deutschen Computerspielpreis (DCP). Auf der Grundlage unabhängiger Entscheidungen von Fach- und Hauptjurys wird die Entwicklung qualitativ hochwertiger, innovativer sowie kulturell und pädagogisch wertvoller Computer- und Videospiele „Made in Germany“ gefördert. Ein weiteres wichtiges Kriterium, das über die Prämierung entscheidet, ist zudem Spielspaß. Der DCP wird in bis zu 4 Kategorien vergeben, um der Vielfalt von Computerspielen gerecht zu werden. Seit 205 gibt es einen Publikumspreis und drei internationale Kategorien. Die Preisgelder werden vom BMVI und von den Branchenverbänden zur Verfügung gestellt. Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie fördert die Gala des DCP am 7. April in München. Der Ort der Verleihung des DCP wechselt jährlich zwischen München und Berlin. 

Bildquelle: Deutscher Computerspielpreis

Weitere Informationen

  • Titel: Deutscher Computerspielpreis (DCP 2016): Das sind die besten Spiele des Jahres
  • Kategorie: E-Game-News
  • Verlag: Deutscher Computerspielpreis

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