Kleiner Zwerg mit großen Hammer – Runic Rampage im Test

Mit Hammer und Axt der Zukunft entgegen. Die Formel für ein erfolgreiches Zwergenleben könnte so einfach sein, wäre nicht der Runen-Stein zerbrochen. Als Grimbard, der letzte Krieger der Zwerge, machen wir uns auf den Weg, die Bruchstücke zu suchen.

Runic Rampage | Bildschirmaufnahme

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Auf kleinen Füßen durch die Welt

Vier Regionen gilt es zu durchqueren. Unser treuer Hammer ist dabei stets an unserer Seite. In den prozedural generierten Wäldern, Wüsten, Höhlen und einer feindlichen Festung schlagen wir uns durch Horden von Feinden. Die zwei Angriffsknöpfe des Controllers nutzen wir, um unterschiedliche Combos auf unsere Gegner niederprasseln zu lassen. Mit Rundum-Schlägen verschaffen wir uns Platz, Hiebe unter das Kinn werfen die Gegner um und schieben sie weg. Alles andere lässt den Hammer nur so in die Körper unsere Feinde schwingen.

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Dank magischer Runen können wir weitere Fähigkeiten aktivieren. Zwar haben wir vorerst nur einen durch Feuer, Eis oder Gift verstärkten Hieb, doch erhalten wir durch den Einsatz von Gold weitere Einträge im Buch der Magie. Schon bald lassen wir auf Knopfdruck eine Feuerwand entstehen, Gegner im Umkreis vereisen oder durch dichten Giftnebel laufen.

Schaffen wir es an allen Gegnern vorbei erhalten wir am Ende eines jeden Levels eine prall gefüllte Truhe. Hier lacht das Zwergenherz, denn neben einer Menge Gold finden sich oft seltene Rüstungsteile und das ein oder andere Bruchstück des Runensteins.  Von insgesamt 6 Gegenständen, können wir uns 3 dauerhaft aneignen. Besonders wertvolle Güter benötigen jedoch einen Schlüssel, welcher im Rest des Levels versteckt liegt.

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Eine unbarmherzige Welt

Besiegte Feinde hinterlassen dabei nicht nur jede Menge Blut, sondern teils auch Gold und Heilkugeln. Letzteres beschleunigt das Kampfgeschehen, da eine frontale Konfrontation oft besser als ein Schritt zurück ist. Leider fehlt der Dynamik eine vernünftige Methode zum Ausweichen. Dabei bleibt uns nur die rechtzeitige Rückkehr um den wuchtigen Schlägen unserer Feine zu entkommen. Dies wird besonders spürbar bei den finalen Bosskämpfen am Ende eines jeden Akts. In diesen müssen wir das Angriffsmuster der Gegner frühzeitig erkennen, um sie dann in schwachen Momente zu überwältigen. Zum Glück sind alle Bossgegner in separate Level unterteilt. Die damit verbundenen Checkpoints lassen den ein oder anderen wiederholten Versuch verschmerzen.

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Fazit

Runic Rampage wandelt auf den Spuren von Gauntlet. Simples Button-Mashing reicht schon oft aus, um einzelnen Gegner den Gar auszumachen. Stürmen größere Horden auf uns zu, wird jedoch die taktische Auswahl unserer Combos relevant um siegreich aus der Schlacht zu kehren. Runic Rampage weiß dabei mit der Suche nach den Runensteinen und dem freischalten weiterer Fähigkeiten und Waffen einige Stunden zu unterhalten. Die prozedural generierten Welten sorgen hierbei für zusätzliche Abwechslung. Zwar handelt es sich hier nicht um einen Top-Titel, doch durch den kleinen Preis könnte es für Fans der Gauntlet Reihe durchaus interessant sein einen Blick auf dieses kleine Indie-Spiel zu werfen.

Runic Rampage | Bildschirmaufnahme

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Runic Rampage im Überblick

  • Entwickler-Studio: Electrocosmos
  • Publisher: Electrocosmos
  • Spielzeit: 6-8 Stunden
  • Plattform: PC (Steam)
  • Altesempfehlungr: ab 14 Jahren (auf Empfehlung der Redaktion)
  • Spieleranzahl: Singleplayer
  • Kategorie:
    • Action-Adventure
    • Gauntlet
  • Bildquelle: Alexander Dockhorn
  • Lektor: Friedrich Lüder

Test und Besprechung von Alexander Dockhorn

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