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Mit ICE 2 von Hamburg nach…

PC-Spieler und Eisenbahnfans können sich ab sofort auf eine neue Strecke in Deutschland freuen. Mit der Route Hamburg–Hannover bringt Railsimulator.com – der britische Marktführer innovativer Zugsimulationen – eine neue Bahnlinie auf den Markt.

Auf der 153 Kilometer langen Etappe gilt es mit dem ICE 2, einer E-Lok der Baureihe 101 oder einer Diesellokomotive der Baureihe 294 Personen- und Rangierbahnhöfe zu befahren, die in Europa zu herausragenden Stationen für passionierte Eisenbahner zählen. Ob Groß oder Klein, Simulationsprofi oder Eisenbahnliebhaber mit nur wenig PC-Erfahrung:

Abwechslungsreiche Herausforderungen, realitätsnahe Grafiken und technische Raffinessen machen das Spiel zu einer ausgefeilten und anspruchsvollen Bahnfahrt durch Norddeutschland. Wer schon immer mal in die Rolle eines Lokführers schlüpfen wollte, kann hier erfahren, wie modernste Verkehrstechnologie umgesetzt wurde.

Einmal selbst die Hebel umzulegen, die Befehle auszuführen und den Zug über die Schienen gleiten zu lassen, erfordert im Train Simulator eine ebenso ausgeprägte Entscheidungsstärke wie im richtigen Leben eines Triebfahrzeugführers.

Reale Bedingungen machen die Strecke zu einer Herausforderung
Der Zugführer startet die neue Route am Hamburger Hauptbahnhof, dem zweitgrößten Bahnhof Europas mit einem täglichen Fahrgastaufkommen von 450.000 Personen. Dabei wählt der Spieler vorab, ob er sich dieser Herausforderung mit dem InterCityExpress der zweiten Generation (ICE 2) oder der Elektrolokomotive der Baureihe 101 mit entsprechenden Güterwaggons, alternativ der Diesellok 294 stellen möchte.

Bis zum Zielbahnhof Hannover gilt es bei unterschiedlichen Witterungsverhältnissen und Aufgaben bis zu 27 Zwischenhalte zu meistern. Eines ist sicher: Jeder Abschnitt bringt unterschiedliche Fahranforderungen mit sich.

Wer denkt, Zug fahren sei nur auf einen Knopf drücken, der wird spätestens auf der Fahrt von Hamburg nach Hannover eines Besseren belehrt. Denn die Herausforderungen der realen Strecke sind auch hier integriert: Unterschiedliche Witterungsverhältnisse, erhöhtes Fahrgastaufkommen, unvorhersehbare Ereignisse, Geschwindigkeitskontrollen, Pünktlichkeitscheck oder verschiedene Blickwinkel lassen keine Langeweile aufkommen. Jeder Spieler entscheidet selbst, ob er eine ruhige, gemütliche Reise machen will oder sich abwechslungsreichen und technisch komplexen Situationen stellt.

Wie beim Basisspiel, dem Trainsimulator 2013, haben angehende Spieleentwickler auch bei der neuen Strecke die Möglichkeit, eigene Aufgabenstellungen zu kreieren und diese online mit anderen Spielern zu teilen und zu spielen. Gerade die Rangierbahnhöfe und die vielen Haltestationen auf der Route bieten sich für weitere Herausforderungen an. Besonders spannend ist die Auswahl der Triebfahrzeuge. Jede Lokomotive fordert den Fahrer auf eine andere Art und Weise.

Realitätsnahe Grafiken, technische Details und reale Herausforderungen
Ob Winsen, Lüneburg, Uelzen oder Celle: Kenner der Strecke erfassen schnell, wie realitätsnah die Umgebung, aber auch die verschiedenen Ingame-Funktionen auf dieser Route entwickelt wurden. Darauf wurde auch bei der technischen Ausstattung großen Wert gelegt: So findet sich in der Fahrerkabine des ICE eine interne Kontrollanzeige, die über „linienförmige Zugbeeinflussung“ (LZB), „automatische Fahr- und Bremssteuerung“ (AFB) sowie „punktförmige Zugbeeinflussung“ (PZB) verfügt.

Kabinenbeleuchtung für nächtliche Fahrten inklusive. Die Reiseroute ermöglicht Fahrten mit bis zu 200 Kilometer pro Stunde. Wie in der Realität kann der Fahrer die Geschwindigkeitsbegrenzungen auf der Strecke aufgru nd des hohen Tempos nicht mehr von den Signalen ablesen. Und so werden diese auch im Spiel in die Kabine übertragen – auf den Bildschirm des Zugführers. Realitätsnah wird es auch an den Bahnsteigen: Nun heißt es, die Fahrgäste in der vorgesehenen Zeit ein- und aussteigen zu lassen, mögliche Verspätungen aufzuholen und alle sicher und pünktlich an ihr Ziel zu bringen.

In Maschen kann der Lokführer im Güterzugverkehr seine besonderen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Hier gilt es, sich in der riesigen Infrastruktur des Verschiebebahnhofs zurechtzufinden. Denn auf dem weltweit zweit- und europaweit größten Rangierbahnhof werden auf dem sieben Kilometer langen und 700 Meter breiten Gelände 11.000 Güterwagen pro Tag abgefertigt.

Für den Aufenthalt in Uelzen sollte sich der Spieler Zeit nehmen und die Kameraeinstellungen mit Blick auf den Bahnhof nutzen. Hier hat der österreichische Künstler Friedensreich Hundertwasser den Bahnhof gestaltet. Mit seinen bunten und organisch- architektonischen Elementen eine wahre Sehenswürdigkeit – und weltweit einzigartig. Auch das Denkmal in Eschede, das an das Zugunglück 1998 erinnert, kann in der Simulation besichtigt werden.

TS2013-HH-to-H-Screenshot-Maschen-Rangierbahnhof

Als nächtliches optisches Highlight setzt der Bahnhof Hannover Nordstadt seine Besucher in Erstaunen. Die Beleuchtung des blau gefärbten Betons, die blauen Glassteine und die lang gezogenen Treppen machen den Bahnhof in der Dunkelheit zu einem geheimnisvoll blau schimmernden Ort. Mit dem Ziel des Hauptbahnhofes in der niedersächsischen Hauptstadt Hannover endet die Reise an einem Bahnhof mit sechs Inselbahnsteigen und zwölf Schienen.

Vom Foto zur Animation ins Wohnzimmer
Das Entwicklerteam von Railsimulator.com hat mit großer Liebe zum Detail die Route Hamburg–Hannover realisiert. Um sich mit der Strecke vertraut zu machen, nutzten die Spieleentwickler Bücher und Informationen aus dem Internet. Bevor es jedoch an die Programmierung ging, saßen die Simulationsexperten vier Tage lang im Zug und hielten sich an den Bahnhöfen auf, um die Strecke mit all ihren Herausforderungen genauestens unter die Lupe zu nehmen.

Sie haben die Haltestationen, die Oberleitungen, die Signale und Landschaften studiert und fotografiert, um alle Einzelheiten anschaulich und möglichst korrekt darzustellen. 2.000 Fotos und Hunderte von Skizzen galt es anschließend auszuwerten. Das fünfköpfige Team hat innerhalb von 91 Wochen die Fahrstrecke designt und fahrtauglich gemacht.

Vermutlich kennen sie die Route von Hamburg nach Hannover jetzt mindestens genauso gut wie berufserfahrene Lokführer der Deutschen Bahn.

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