Rostiger Nachfolger oder glänzender Diamant? – SteamWorld Dig 2 im Test

Entschuldigen Sie, aber haben Sie vielleicht einen Cowboy Roboter namens gesehen? Nein? Dann haben Sie wohl auch den hit SteamWorld Dig 1 verpasst. Dann begeben Sie sich doch mit uns und dem kleinen Roboter (Dot) auf die Reise. Gemeinsam begeben wir uns auf die Spuren unseren alten rostigen Freundes und erleben dabei ein noch größeres Abenteuer als unsere Vorgänger.

SteamWorld Dig 2 | Bildschirmaufnahme

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Der Beginn unserer Reise

Auf der Suche nach gelangen wir nach . In dieser Roboterstadt scheint er vor kurzem gesehen wurden zu sein. Doch wie der Bürgermeister uns bereits informiert, ist er wohl in der städtischen Mine verschollen. Mit Spitzhacke und Laterne begeben wir uns in den dunklen Stollen.

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Stein für Stein hauen wir uns einen Gang durch die Mine. Unsere Anstrengungen werden dabei stetig belohnt, denn tief im Erdreich schlummern einige Schätze. Mit prall gefüllten Taschen begeben wir uns zurück in die Stadt. Der Rückweg fällt dank der in der Mine verteilten Transportröhren um einiges leichter. In Null-Komma-Nix können wir unsere Reise fortsetzen.

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Flexible Anpassung an Gefahren

Gelangen wir in tiefere Schichten, steigt jedoch die Gefahr. Denn nicht nur seltene Edelsteine, sondern auch allerlei Ungeziefer ist in der Mine zu finden. Gelangen wir in ihren Sichtkreis heißt es ausweichen und zurückschlagen. Doch nicht nur wilde Gegner, sondern auch das Erdreich ist ein fieser Feind. Einstürzende Geröllhau und Säurepfützen nagen an unserem Lebenspool. In den tiefsten Regionen sind wir selbst vor Lava nicht geschützt.

Um den Herausforderungen der Mine gewachsen zu sein, können wir dank des verdienten Geldes unsere Ausrüstung aufbessern. Finden wir die gut versteckten Zahnräder, können wir sogar weitere Upgrades freischalten. Ein vergrößerter Lebenspool, eine feurige Spitzhacke und weniger Fallschaden gehört dabei nur zur Standardausrüstung eines Abenteurers.

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Vom Minenroboter zum Alleskönner

Tief in der Mine versteckt, finden sich kleinere Dungeons. In diesen finden wir teils wertvolle Artefakte oder neue Ausrüstungsgegenstände. Dank Greifhaken, Granatenwerfer und Jetpack sind wir bestens gerüstet für selbst die schwierigsten Passagen.

Dank unseres treuen Begleiters , verlieren wir in der Mine nie die Übersicht. Fleißig kartographiert das kleine blaue Flämmchen alle bereits bekannten Gebiete. Dabei lernen wir zahlreiche weitere Minenbewohner kennen, erkunden selbst die dunkelsten Areale und stellen uns ganz nebenbei mächtigen Bossgegnern.

Damit bietet deutlich mehr Abwechslung als sein Vorgänger. Mehr Items, mehr Gegner, mehr Umgebungen, eine interessante Geschichte mit zahlreichen Überraschungen, und tausende Schätze gibt es zu entdecken. Der bunte Grafikstil und die passende musikalische Untermalung komplettieren das Spiel.

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Fazit

hebt sich durch viele Verbesserungen von seinem Vorgänger ab. Es ist damit nicht nur ein laufwarmer Aufguss des früheren -Erfolgs, sondern erweitert die Spielmechanik um zahlreiche neue Fähigkeiten. Durch unterschiedliche Welten, neuer Items und einer interessanten Geschichte, gelingt es den Entwicklern den Spieler an den Bildschirm zu fesseln. Jeder weitere Gang in die Mine fühlt sich bis zum Schluss lohnend an. Wer die Minen von komplett auf den Kopf stellen will wird gut und gerne mehr als 10 Stunden hervorragend unterhalten. Und für alle Veteranen denen es gelingt alle Artefakte zu bergen, winkt eine kleine aber gut versteckte Überraschung. Wir wünschen großen und kleinen Abenteurern viel Erfolg.

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im Überblick

  • Entwickler: Image & Form
  • Publisher: Image and Form
  • Spielzeit: ca. 10 Stunden
  • Plattform: PC (Steam)
  • Altersempfehlung: ab 6 Jahren (Empfehlung der Redaktion)
  • Spieleranzahl: Singleplayer
  • Kategorie:
  • Bildquelle: Alexander Dockhorn
  • Lektor: Friedrich Lüder

Test und Besprechung von Alexander Dockhorn

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