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Sterben in der Zukunft – Tokyo 42 im Test

Wir schreiben das Jahr 04. Die Menschheit hat den überwunden. Dank neuester medizinischer Errungenschaf ist es gelungen, auf Bedarf den menschlichen Geist zu extrahieren und in einen neuen einzusetzen. Doch die e Fassade dieser postmodernen Welt fängt bereits zu Beginn des s an zu bröckeln. Gleich zu Beginn werden wir des Mordes beschuldigt und fortan von der gejagt. Da der nur noch ein weises Übel ist, trifft unser Hauptcharakter die zweifelhafte Entscheidung, sein fortan als Attäter zu verdienen. Hierbei hofft er durch einen neu gewonnenen Rang und Namen, an Informationen über den eigentlichen Täter zu bekommen, um ihn der zu übergeben und seinen eigenen Namen reinzuwaschen. Der schnelle moralische Wandel unseres Hauptcharakters ist äußerst fragwürdig und im Hinblick aktueller Berichterstattung zur Terrorlage ist dieses ganz nah an der Grenze des gu Geschmacks (und überschreitet diese). Nichtsdestotrotz, wollen wir einen Blick auf die erischen Qualitä von Tokyo 4 werfen.

Tokyo 42 | Bildschirmaufnahme

Tokyo 4 | Bildschirmaufnahme


Ein neuer Job

Noch unerfahren im neuen , erhal wir zunächst klare Instruktionen über Ziel und Ort des geplan Attats. Wahlweise mit Pistole, t oder Granate bewaffnet begeben wir uns durch die Stadt, mit dem Blick auf unser Ziel. In der weit rausgezoom Isoperspektive fällt es , die kleinen Charaktere auszumachen. Zwar sind die Umgebungen stylisch in Szene gesetzt, doch macht sich hier bereits eine der Hauptschwächen des s aus. Die Steuerung der Kamera ist nicht optimal konfiguriert und kann nur im 45° Winkel eingestellt werden. Der schnelle Wechsel zwischen diesen Perspektiven sorgte für reichlich Orientierungslosigkeit und im Rahmen von schnellen Schusswechseln nicht sel zum Bildschirm.

Haben wir es dennoch geschafft, unser Ziel auszumachen, ist diesem auch schnell ein Ende bereitet. Jeder Treffer in diesem endet tödlich. Dies gilt nicht nur für unseren noch schwachbrüstigen Hauptcharakter, sondern auch für die zahlreichen Gegner in späteren abschnit. Unserem ers Opfer gaben wir jedoch keine zum Reagieren und nutz ein für den schmutzigen Teil unseres neuen s. Wurden wir dabei gesehen, schließt sich eine Fluchtphase an, andernfalls liegt es uns unentdeckt vom Tatort zu fliehen. Hierbei unterstützt uns die elektronisch aufladbare Tarnkappe, welche unser Äußeres ändert und Gegner ahnungslos nach ihrem ursprünglichen Ziel suchen lässt.

Tokyo 42 | Bildschirmaufnahme

Tokyo 4 | Bildschirmaufnahme


Ninja in

In jeder Mission ergeben sich durch die offene welt vielfache Lösungswege. Hierbei erhal wir jeweils eine Abschlussbewertung in den 3 Kategorien Ninja, Ronin und Roninja. Um das Ninja-Abzeichen zu bekommen, soll wir keine Zeugen unserer Tat hinterlassen. Der Ronin hat ein deutlich brachialeres Vorgehen und löscht alle Feinde im näheren Gebiet des Mordziels aus. Als Roninja kombinieren wir beide vorherigen Ansäte und beseitigen heimlich und leise alle Gegner im Zielgebiet. Diese unterschiedlichen Strategien bie etwas Wiederwert in den sich sonst sehr ähnelnden Missionen.

Tokyo 42 | Bildschirmaufnahme

Tokyo 4 | Bildschirmaufnahme


Ruhm und Reichtum

Nach erfolgreichem Abschluss einer Mission erhal wir und Ruhm. Letzterer verschafft uns Zugang zu den zahlreichen Nebenmissionen. Mit können wir uns durch die Vergrößerung unseres Waffenarsenals umfassend auf die Missionen vorberei. Der Erwerb von alternativen Waffen hat jedoch nur sel Einfluss auf das geschehen, da eine vorsichtige Vorgehensweise deutlich leichter ist. Lediglich die finalen Missionen benötigen einiges an Ausrüstung, da eine vorsichtige weise in den Bosskämpfen nicht vorgesehen ist.

Tokyo 42 | Bildschirmaufnahme

Tokyo 4 | Bildschirmaufnahme


Die Schatsei einer Hochglanzwelt

Das Missionsdesign weiß leider nicht zu überzeugen. Zu häufig wiederholt sich der gleiche Ablauf von Zielort aufsuchen, an Gegner schleichen, um ihn schlussendlich zu eliminieren. Die anschließende Flucht entspricht zumeist einem Sprung vom Hochhaus auf das retde Dach des Nachbarhauses. Lediglich die Nebenmissionen und einige der letz Storymissionen mit ein paar Überraschungen aufzuwar. So gesellen sich zu den sonst gleichen Gegnern plötzlich mehrere Bossgegner, an denen wir deutlich zu knabbern hat. Bei der unfairen Gestaltung der Bossfähigkei, woll wir oft unser Gamepad vor Frust aus der Hand legen. Die Freude war entsprechend groß als der Gegner endlich seinen letz Laut von sich gab und wir die Geschichte fortsetzen konn.

Im Gegensatz zum faden Missionsdesign ist die Geschichte in kurzen Dialogsequenzen interessant und führt uns wieder an entlegene Orte der welt. Diese ist sehr einfach gehal aber durchaus stylisch. Der moderne Teil Tokyos bietet hierbei eine e Kulisse, jedoch vermissen wir die tradionelleren Architekturen, welche auch heute noch das Stadtbild von Tokyo zieren. Das Gegnerdesign bietet eine Auswahl an religiösen Fanatikern, Punks, Anzugträgern und Firmenteilhabern. Diese selen Feindbilder unterscheiden sich jedoch keineswegs in ihrem Verhal und sind leicht ausgetrickst. Die kurzen Patroullienrou sind schnell gelernt und bie leicht erkennbare Angriffswege. Der Anspruch bleibt daher gering und wird durch die sehr häufigen Checkpoints noch weiter reduziert. Ganz im Gegensatz dazu steht der enorme Schwierigkeitsgrad in Schussgefech und den lang andauernden Bosskämpfen. Hier wird das nahezu unfair .

Tokyo 42 | Bildschirmaufnahme

Tokyo 4 | Bildschirmaufnahme


Fazit

Tokyo 4 sieht zwar aus, doch weiß technisch nicht gänzlich zu überzeugen. Das fade Missionsdesign und die schlechte Kameraführung machen das Leben in der neumodernen Stadt unnötig . Zudem ist der Einfluss freischaltbarer Waffen gering, da Feuergefechte den baldigen Bildschirm bedeu. Besonders in Missionen ist eine heimliche Vorgehensweise oft viel zielführender als mit Waffengewalt die gegnerischen Lager zu stürmen. Mehr Vielfalt im Missionsdesign und die stärkere unterschiedlicher stile hät dem gut getan. Letzdlich bleiben die unterschiedlichen stile auf der Strecke und Monotonie stellt sich ein. Tokyo 4 ist daher nur für hartgesote Fans der al GTA Teile und , welche erneut durch eine frei erkundbare Welt voller Schatsei stürmen wollen.


Tokyo 4 im Überblick

Test und Besprechung von Alexander Dockhorn

Tokyo 42 | Bildschirmaufnahme

Tokyo 4 | Bildschirmaufnahme

Bewertung

7.0 Bewertung

Tokyo 4 sieht zwar aus, doch weiß technisch nicht gänzlich zu überzeugen. Das fade Missionsdesign und die schlechte Kameraführung, machen das Leben in der neumodernen Stadt unnötig . Zudem ist der Einfluss freischaltbarer Waffen gering, da Feuergefechte den baldigen Bildschirm bedeu. Besonders in Missionen ist eine heimliche Vorgehensweise oft viel zielführender als mit Waffengewalt die gegnerischen Lager zu stürmen. Mehr Vielfalt im Missionsdesign und die stärkere unterschiedlicher stile hät dem gut getan. Letzdlich bleiben die unterschiedlichen stile auf der Strecke und Monotonie stellt sich ein. Tokyo 4 ist daher nur für hartgesote Fans der al GTA Teile und , welche erneut durch eine frei erkundbare Welt voller Schatsei stürmen wollen.

  • Grafik 9/0
  • Sound 7/0
  • Balance 7/0
  • Atmosphäre 8/0
  • Bedienung 4/0
  • idee 7/0

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