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Die Philosophie bei The Walking Dead

Die 4. Staffel der amerikanischen Erfolgsserie The Walking Dead läuft ab Montag, 27. Oktober erstmals im deutschen Free-TV. Die Serie erzählt vom Kampf einer Gruppe Überlebender nach einer weltweiten Zombie-Apokalypse.  In dieser Welt droht die menschliche Zivilisation unterzugehen und das Zusammenleben zusammenzubrechen.

Die Untoten stellen eine permanente Bedrohung dar. Neben dieser tödlichen Gefahr durch die Untoten, ist es besonders die Dynamik – die Konflikte und Spannungen – innerhalb der Gruppe der Überlebenden, die diese Serie so interessant macht:

Was passiert mit einer Person, wenn Sie zum Zombie wird, und ist es rechtens sie zu töten, nur weil sie seelenlos erscheint?

Wer sollte die Führung nach der Apokalypse übernehmen? Oder ist ein Zustand völliger Anarchie vorzuziehen?

Spielen Moral und Menschlichkeit überhaupt noch eine Rolle, wenn es um das nackte Überleben geht?

Inwieweit unterscheidet sich ein betrügender, mordender Mensch noch von einem Zombie?

Haben blutrünstige Horrorserien auch eine philosophische Dimension? „Ja“, sagt Joachim Körber und beschäftigt sich in seinem neuen Buch mit den philosophischen Aspekten von The Walking Dead. Seine Themen sind der Untergang menschlicher Zivilisation und der Zusammenbruch menschlichen Zusammenlebens, unsere Lust am Weltuntergang sowie die Werte und Prinzipien des menschlichen Zusammenlebens.

Lässt man sich von anregen, über diese Fragen nachzudenken, taucht man ein in eine Welt, in der nichts mehr so ist, wie wir es von modernen Gesellschaften kennen.


Von Joachim Körber
14,99 Euro. 190 Seiten. November 2014.
Broschur. Wiley-VCH, Weinheim,

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