Die rote Lene

Hexe nannte man sie, . Von der Dorfgemeinschaft verspottet und von der eigenen Familie geächtet, fristet Lene, die schöne Rothaarige aus dem Westerwald, ein Außenseiterdasein.

Mit Rudi, dem reichen Fabrikantensohn aus Köln, scheint das Glück in ihr Leben einzuziehen.

Doch die Flucht in die Großstadt erweist sich für die eigenwillige  Bauerntochter als schicksalhafte Entscheidung.

Mit viel Gespür für die Nöte und Ängste starker Frauen zeichnet Renate Habets in ihrem neuen Roman aus dem Alcorde Verlag ein einfühlsames Bild eines Außenseiterlebens vor und nach den beiden Weltkriegen. Eindringlich schildert sie Lenes Verlorensein zwischen kölschem Großstadtleben und enger Dorfgemeinschaft. Der Preis für das neue Leben in der Domstadt ist hoch. Aus Lene wird Magda, ganzer Stolz ihres Mannes.

Doch hinter der bildschönen, modisch gekleideten Fassade verkümmert Lene immer mehr. Sie droht an ihrem zunehmenden Gefühl der Fremdheit und dem Unverständnis ihrer Umwelt zu zerbrechen. Mitfühlend und zugleich bewundernd begleitet die Autorin ihre mutige Heldin auf dem steinigen Weg zu innerem Frieden und Glück.

Alcorde Verlag

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