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Simon Garfield schreibt den Buchhändlern einen Brief

Persönliche Briefe, am Ende noch handgeschrieben, sind eine solche Seltenheit geworden, dass sie schon eine nostalgische Note umweht. Den Buchhändlerinnen und Buchhändlern in Deutschland steht nun Post ins Haus. Der britische Sachbuchautor Simon Garfield schreibt denen, die für den Erfolg seiner Bücher sorgen – passend zum Start seines neuen Buches »Briefe!«, das im September im Theiss Verlag erscheint.

In seinem Brief an die Buchhändlerinnen und Buchhändler erzählt Garfield, welches Glück ein unerwarteter Brief ist, dass er privat viele Briefe schreibt und sein Umfeld dazu ermuntern will. Denn Briefe haben für ihn einen Wert, ob als Ritual oder als historisches Zeugnis für Biographien und Familiengeschichten. Er zeigt auf, was der zu verlieren hat, der nur noch simst oder WhatsAppt: »eine langsamere Art des Nachdenkens und Sich-Äußerns, den ungebremsten Gefühlsausdruck, so viel von dem, was uns zu Menschen macht.«

Sein Buch »Briefe! Ein Buch über die Liebe in Worten, wundersame Postwege und den Mann, der sich selbst verschickte« ist daher auch ein Lob auf die großen Briefeschreiber und –schreiberinnen, eine Betrachtung des Briefeschreibens und ein Aufruf zum Weiterschreiben. Seine eigenen Briefe, so Garfield, schreibe er allerdings wegen seiner schlechten Handschrift fast alle am Computer.

Theiss Verlag 2015

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