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Trauer um ein Kind

– preisgekrönter franz. Debütroman jetzt als Hörbuch auf 4 CDs erhältlich –

Wenn ein junger Mensch stirbt, geht das allen Betroffenen besonders nahe. Und oft fehlen die Worte. Kann man über den schmerzlichen Verlust seines eigenen Kindes mit Zuversicht, ja in teils heiteren Episoden berichten? Michel Rostain gelingt es mit seiner einfühlsamen Erzählung „Als ich meine Eltern verließ“ auf grandiose Weise. Liebevoll lässt er seinen verstorbenen Sohn Lion die Trauerarbeit der Eltern kommentieren.

Als der Vater auf dem Weg in die Wäscherei sich nicht vom Geruch der Bettwäsche seines Sohnes trennen kann, stellt Lion lakonisch fest: „Papa, sie stinkt. Ich habe sie seit Monaten nicht gewaschen.“ Der Vater stolpert über rätselhafte SMS und Notizen in Lions Schulheften und glaubt, darin Zeichen zu erkennen. Ein Puzzle aus unglaublichen Fügungen entsteht, das es den Eltern ganz langsam ermöglicht, sich wieder ihrem Motto „Es lebe das Leben!“ zu verschreiben.

Schließlich verstreuen sie Lions Asche an den Hängen des Vulkans Eyjafjallajökull. Als dieser 2010 den Flugverkehr über Europa lahmlegt und Lions Asche nach Frankreich zurückweht, hat der Vater die Freude an einem Leben, in dem es Lion einmal gab, wiedergefunden.

Der Roman, der monatelang auf der französischen Bestsellerliste stand, wurde für die Hörbuchfassung auf großartige Weise von Tom Schilling gelesen. Ein absolut eindrucksvolles Hörerlebnis!

Das Hörbuch „Als ich meine Eltern verließ“ ist ab 13. April im Handel erhältlich.

„Dieser Roman begeisterte Frankreich: „Als ich meine Eltern verließ“ ist eine Hymne auf das Leben und auf Freundschaft, die einen zwar unter Umständen etwas verheult, aber mit einem leuchtenden warmen Gefühl entlässt.“ Johanna Adorján, Frankfurter Allgemeine Zeitung,  30. März 2012

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