CAPTAIN PHILLIPS

Im Action-Thriller muss Richard Phillips (Oscar®-Preisträger Tom Hanks) als Kapitän des US-Containerschiffs MV Mærsk Alabama den Albtraum aller Seefahrer durchleben, als er gemeinsam mit seiner Crew in die Gewalt somalischer Piraten gerät.

Diese werden durch wirtschaftliche Zwänge als dramatische Folge der Globalisierung in einen erbitterten Kampf auf See um Leben und Tod gedrängt.

Mit gelingt es dem Oscar®-nominierten Regisseur Paul Greengrass erneut in besonderer Weise, mit seiner einzigartigen Kombination aus Action und Dokumentation die Dramatik und Komplexität aktueller Ereignisse realitätsgetreu und emotional packend zu zeigen.

Nur wenige Filmemacher zeigen die Dramatik und Komplexität aktueller Ereignisse so realitätsgetreu und emotional packend wie Regisseur Paul Greengrass mit seiner einzigartigen Kombination aus Action und Dokumentation.

In seinem aktuellen Film erzählt er erneut eine Geschichte, welche sich ausgehend von den großen gesellschaftlichen Zusammenhängen eines Themas auf die Ebene einzelner darin agierender Menschen begibt. Auf unvoreingenommene Art vermittelt das Drama, wie Leben und Handeln der verschiedenen Charaktere von den im Hintergrund wirkenden Kräften beeinflusst werden.

So zeigt Greengrass die somalischen Piraten, welche in das US-Containerschiff „Maersk Alabama“ entführen, als Menschen, die in Zeiten der Globalisierung hart um ihr Überleben kämpfen müssen. Auf der anderen Seite ist aber auch die westliche Schiffsbesatzung nicht vor den Launen der Weltwirtschaft gefeit. Greengrass’ Perspektive macht deutlich, dass jeder Einzelne mit den ökonomischen und politischen Wirrungen auf seine eigene Weise zurechtkommen muss.

Während der ersten zehn Jahre seiner Karriere hatte der in England geborene Paul Greengrass für die ITV-Nachrichtensendung „World in Action“ gearbeitet und in diesem Rahmen über globale Konflikte berichtet.

Zu seinen Arbeiten als Drehbuchautor und Regisseur gehören auch viele Dokumentationen, außerdem ist er Buchautor. Zuletzt führte Greengrass Regie beim Irakkriegs-Thriller GREEN ZONE. Davor inszenierte er den Actionfilm DAS BOURNE ULTIMATUM, welcher 2008 unter anderem drei Academy Awards® gewann. 2004 hatte er bereits die Regie von DIE BOURNE VERSCHWÖRUNG übernommen. Zwischen seinen BOURNE-Blockbustern fesselte Greengrass das Publikum mit dem beeindruckenden Drama FLUG 93.

Einen dunklen Tag in der Geschichte Irlands beleuchtete er 2002 mit einem weiteren bewegenden Drama: BLOODY SUNDAY. Der halbdokumentarische Spielfilm dreht sich um den im Jahr 1972 im nordirischen Derry veranstalteten Bürgerrechts-Protestzug, bei dem 13 unbewaffnete Zivilisten von britischen Soldaten erschossen wurden. Greengrass zeichnete für Drehbuch und Regie verantwortlich – bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin gewann der Film den Goldenen Bären.

Angesichts der heutigen Medienlandschaft, in der die Trennlinie zwischen Dokumentation und Action immer mehr verschwimmt, ist Paul Greengrass’ besondere Herangehensweise an das Filmemachen so relevant wie nie zuvor. Sein klarer, hinterfragender Stil steht in Zeiten wachsenden Zweifels an medialen Darstellungen und politischen Aussagen hoch im Kurs. Eine Problematik, mit der sich schon GREEN ZONE und die BOURNE-Filme auseinandersetzten.

Darüber hinaus vermag es der Regisseur, das Chaos und die Intimität realer Geschehnisse mit einer Thriller-artigen Intensität zu versehen:

Wie schon in BLOODY SUNDAY und FLUG 93 vermittelt er auch in die Brutalität sich überschlagender Ereignisse durch eine aufmerksame, mobile Kamera-Perspektive und kinetische, oft stakkatoartige Schnitte. Paul Greengrass’ einzigartiger filmemacherischer Stil macht gleichzeitig zu einem fesselnden Thriller und einem komplexen Portrait der zahlreichen Folgen der Globalisierung.

Kurzinhalt
In setzt sich Regisseur Paul Greengrass auf äußerst vielschichtige Art und Weise mit der Entführung des US Containerschiffs Maersk Alabama durch somalische Piraten im Jahr 2009 auseinander. Paul Greengrassʼ charakteristischer Stil macht den Film gleichzeitig zu einem fesselnden Thriller und einem komplexen Portrait der zahlreichen Folgen der Globalisierung.

Im Mittelpunkt steht die Beziehung zwischen dem kommandierenden Offizier der Alabama, Kapitän Richard Phillips (der zweifache Oscar®-Preisträger TOM HANKS), und seinem somalischen Gegenspieler Muse (BARKHAD ABDI). Auf ihrem unumkehrbaren Kollisionskurs vor der Küste Somalias, müssen die beiden Männer am Ende einen hohen persönlichen Preis bezahlen für wirtschaftliche Zwänge, die jenseits ihrer Kontrolle liegen.

Der für einen Oscar® nominierte Paul Greengrass führte Regie, nach einem Drehbuch von Billy Ray und basierend auf dem Buch Höllentage auf See von Richard Phillips mit Stephan Talty. Produzenten sind Scott Rudin, Dana Brunetti und Michael De Luca.

Deutscher Kinostart: 14. November 2013

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