DER GROSSE TRECK

Als Breck Coleman führt John Wayne in „Der große Treck“ einen Siedlertrack von Missouri nach Westen. Dabei sieht er sich von Schneestürmen bis hin zu Indianerüberfällen mit all dem konfrontiert, was ein solches Unternehmen zu einem lebensgefährlichen Wagnis macht.

Aber auch der ungesühnte Mord an seinem Freund lässt Breck nicht ruhen, bis er den Täter im Schneesturm von Oregon endlich stellen und die Siedler schließlich an ihr Ziel führen kann.

Inszeniert von Regielegende Raoul Walsh („White Heat“, „Die wilden Zwanziger“) ist „Der große Treck“ nicht nur einer der ersten großen Tonfilm-Western überhaupt, er bedeutete auch die erste Hauptrolle für Marion Michael Morrison, dem Walsh für den Film den Künstlernamen John Wayne verpasste. U. a. im Grand Canyon und weiteren Nationalparks entstanden, überzeugt der spektakuläre Frühwestern auch durch seinen Realismus in der Darstellung schier unmenschlicher Strapazen auf dem berühmten Oregon-Trail.

Lange Jahre war „Der große Treck“ verloren geglaubt, erst in den 70er Jahren konnte der Film wieder gezeigt werden und das Museum of Modern Art in New York kümmerte sich gemeinsam mit dem Kameramann Karl Malkames um die Restaurierung des Films, die ein ganzes Jahr beanspruchte und ohne die der Film heute wohl verloren wäre.

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