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Der kleine König

Bevor in „Unser Sandmännchen“  eine gute Nacht wünscht, sind stets viele lustige kleine Abenteuer zu bestehen. Manchmal besteht er sie allein, aber meistens ist im Schloss eine Menge Trubel, dafür sorgen schon das Pferd Grete, der Hund Wuff, die Katze Tiger, das Eichhörnchen Buschel und der Vogel Pieps. Ab und an und an hohen Feiertagen kommt  des Königs Cousine, die kleine Prinzessin zu Besuch.  ist eindeutiger Herrscher seines Königreiches.

Er ist der Größte, Beste und Schlaueste und das von Geburt an. Ausgestattet mit diesem unerschütterlichen Selbstwertgefühl erträgt er tapfer auch kleine Rückschläge und geht oft auch zart und sehr liebevoll mit seiner Umwelt um. Er gerät immer wieder in die überraschendsten Situationen und meistert die Probleme des Alltags zwar manchmal mit Mühe, dafür aber auch mit viel Kreativität und einer herrlich überbordenden Phantasie.

Eigentlich will den Kindern nicht viel beibringen, eher will er ihnen den Rücken stärken, sie anregen und in ihrem Tatendrang unterstützen. Bei den Eltern hingegen plädiert er für mehr Geduld und Zeit, den Nachwuchs doch einfach mal machen zu lassen, sich auszuprobieren, um aus den eigenen Irrtümern lernen zu können.

Natürlich ist nicht immer artig und es geht auch nicht immer nach seiner Nase, selbst an Weihnachten nicht. Dann kann es schon mal sein, dass er mit seiner Umwelt aneinander gerät. Doch der Haussegen hängt nie lange schief im Königsschloss. Dazu sind seine Bewohner zu verträglich und wie König und Co. ihre Konflikte lösen, das ist oft hinreißen komisch, immer sehenswert und auf alle Fälle sehr unterhaltsam.

So auch in der DVD Weihnachtsgeschichten. Die hält sechs Abenteuer des kleinen Königs parat, davon zwei Langfilme, die den Rahmen des Sandmännchens mit je rund 15 Minuten sprengen. Zum Beispiel „Das Weihnachts-Drachenei“, das 2011 seine Welturaufführung am Heiligabend erlebte und hier DVD-Premiere feiert.

Die kleine Prinzessin kommt Weihnachten zu Besuch und wird vom kleinen König mit einem Schneeball empfangen. Das gibt Punktabzug beim Weihnachtsmann versichert die kleine Prinzessin. Ab jetzt muss sehr, sehr brav sein, falls er mit Geschenken  unter dem Christbaum rechnen möchte. Alternativ könnte man allerdings auch ritterlich sein, glaubt die kleine Prinzessin. Und das liegt dem kleinen König natürlich viel mehr und geradezu im Blut.

Der Ritter in ihm ist genetisch vorprogrammiert. So eine echte Heldentat wirkt sich ganz sicher strafmildernd beim Weihnachtsmann aus. Am besten er rettet die kleine Prinzessin vor einem Drachen. Mit seinen Freunden als Ritter der Tafelrunde zieht er aus, um Prinzessin, Königreich und Geschenke zu retten.

Im zweiten Langfilm, „Die Weihnachtsgeschichte“, hat glatt vergessen, warum wir eigentlich Weihnachten feiern – und deshalb wird die echte, alte Weihnachtsgeschichte vorgelesen. Dazu führen , die kleine Prinzessin und alle tierischen Freunde ein Krippenspiel auf. Natürlich ganz nach Königsart.

In Sandmannlänge und passend zum Nikolaus sind die beiden Geschichten „Teddys Stiefel“ und  „Osterlaus und Nikohase“.  In Erster hat Teddy doch tatsächlich vergessen seinen Stiefel für den Nikolaus rauszustellen. Kein Wunder, dass er keine Geschenke bekommen hat! Schnell klärt sich auf, dass Teddy gar keine Stiefel hat. Und nun?

In „Osterlaus und Nikohase“ wartet auf seiner Cousine. Er hat zu Feier des Tages einen Schoko-Nikolaus für die kleine Prinzessin und weil ihm die Zeit beim Warten so lang wird, kostet er die Süßigkeit, bis sie verputzt ist. Nun sucht er verzweifelt einen Ersatz. Er findet einen alten Schoko-Osterhasen und der wird in das frische Nikolauspapier gewickelt. Das passt nicht so ganz und der kleinen Prinzessin kommt einiges merkwürdig vor.

Nicht gerade besinnlich geht es in „Weihnachten mit Tamtam“ zu. ist zum Fest mit einer Trommel beschert worden und dankt es seiner Umwelt mit  nicht enden wollenden flotten Wirbeln auf dem Instrument. Der Lärm geht allen gehörig auf die Nerven, doch als die Trommel schließlich kaputt geht, bringt das nicht den ersehnten Frieden, im Gegenteil. –  Das Geschrei des kleinen Königs ist noch schlimmer als das Trommeln davor. Trotzdem nimmt alles ein gutes Ende.

Auch in der letzten Geschichte „Einschlaftricks“ in der einfach nicht zur Ruhe kommt, obwohl die kleine Prinzessin schon lange bettschwer neben ihm liegt. Kein Trick erzielt den ersehnten Erfolg, ob Schäfchen zählen, oder ein warmes Glas Milch. Doch zu guter letzt findet auch ein quirliger König ins Land der Träume.

Seit 14 Jahren ist Star in dem TV-Dauerbrenner „Unser Sandmännchen“. Im nächsten Jahr feiert also seinen 15ten Geburtstag. Das wird ab März 2013 u. a.  mit neuen Folgen im KiKa gefeiert.

Neben den Filmen vom „kleinen König“, die übrigens auch in Italien und Israel, in Polen, Finnland und Lateinamerika laufen, gibt es auch Hörspiele, Bücher, DVDs, Plüsch, Kalender, Spiele und Besteck. 2008, im 10jährigen Jubiläumsjahr des kleinen Königs, wurde gar ein ganzer Themen-Spielplatz im Berliner Stadtteil Friedenau eingeweiht. Die Bücher vom kleinen König feiern mittlerweile eine Auflagenhöhe von 3 Millionen. Acht Theater in Deutschland bringen inzwischen elf verschiedene Stücke vom kleinen König auf die Bühne.

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