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DER NÄCHSTE, BITTE

, “ (ab 21. März im Kino) heißt es schon seit Generationen für die Frauen in Isabelles (Diane Kruger) Familie: Wie durch einen Fluch sind alle ersten Ehen ihrer Vorfahrinnen gescheitert. Sie muss also irgendeinen „Dummen“ finden, den sie heiraten und umgehend wieder loswerden kann, bevor sie ihrem geliebten Pierre das Ja-Wort gibt.

Nur so meint sie dem Familien-Fluch entgehen zu können. Für den Part des „Wegwerf-Ehemanns“ scheint der vertrottelte Jean-Yves Berthier (Dany Boon) genau der Richtige zu sein. Doch nach der Hochzeit klappt es mit dem „schnellen Loswerden“ nicht so recht. Vielleicht helfen Isabelle ja die folgenden Tipps weiter, die sich auch andere Trennungswillige bei Bedarf zu Nutze machen können.

  • Behaupte, du hättest eine heimliche Affäre mit einem anderen Mann/ einer anderen Frau! Untreue ist schließlich einer der beliebtesten Trennungsgründe überhaupt. Ob das mit der Affäre nun stimmt oder nicht, ist natürlich völlig nebensächlich.
  • Zerstöre „versehentlich“ seine Modellauto-Sammlung bzw. ihre über mehrere Jahre zusammengetragene Nagellack-Kollektion (oder irgendetwas anderes, das ihm/ ihr sehr am Herzen liegt)! So ein traumatisches Verlusterlebnis kann schon mal eine Beziehungskrise mit weitreichenden Folgen auslösen…
  • Fang an, allerhand eklige neue Marotten an den Tag zu legen! Beispielsweise kannst du dir die Fußnägel schneiden, während er/ sie neben dir isst. Oder du lässt deine alten Socken auf seinen/ ihren frisch gewaschenen Klamotten liegen. Auch starke Verschmutzungen der heimischen Toilette sind zum Erreichen deines Ziels erlaubt. Je unangenehmer ihm/ ihr deine generelle Gegenwart wird, desto besser.
  • Mache ihn/ sie mit deiner (angeblichen) „neuen Lebensplanung“ vertraut, die in allen Punkten genau dem Gegenteil dessen entspricht, was ihr euch bisher zusammen überlegt hattet. War es bis jetzt zum Beispiel Konsens, dass ihr einmal Kinder haben möchtet, dann sag jetzt, dass du Kinder abgrundtief hasst. Wenn am Ende keinerlei Gemeinsamkeiten mehr übrig sind, kommt er/ sie vielleicht ja ganz von selbst ins Grübeln, ob eine Trennung nicht doch besser wäre.
  • Ruf anonym bei seinem/ ihrem Chef an und behaupte, dein(e) Partner(in) hätte diverse Sachen von der Arbeit mitgehen lassen oder in die Kasse gegriffen. Wenn er/ sie dann den Job verliert, kannst du erklären, du möchtest auf keinen Fall mit einem/ einer Arbeitslosen zusammenleben. Böse, aber effektiv!
  • Stelle deine(n) Partner(in) vor seinen Freunden bloß, indem du für ihn/ sie peinliche Details aus eurem Privatleben preisgibst! Dazu zählen unter anderem (eigentlich) vertrauliche Spitznamen und Macken sowie natürlich alles, was (nicht oder doch) in eurem gemeinsamen Bett passiert.
  • Bring seine/ ihre Beauty-Accessoires durcheinander – fülle z. B. Haarentfernungsmittel in seine Shampooflasche oder mach per Etikettentausch aus ihrer Bräunungscreme eine normale Lotion. Er/ sie wird sich im wahrsten Sinne bald wie ein neuer Mensch fühlen… allerdings ungewollt.
  • Boykottiere subtil alle Gespräche mit ihm/ ihr, indem du sofort anfängst, auf deinem Smartphone herumzutippen oder dich anderweitig zu beschäftigen, sobald sich eine Unterhaltung anbahnt. Später kannst du ihm/ ihr dann vorwerfen, dass ihr noch nicht mal mehr miteinander redet. Sollte er/ sie dir dafür die Schuld geben wollen, ist es dann Zeit für den Vorwurf „Immer gibst du mir für alles die Schuld!“. Und so kann das ja nun wirklich nicht weitergehen…

, ! ist eine verflucht witzige Komödie, von den Machern von „Ziemlich beste Freunde“ mit dem ungleichen Traumpaar Dany Boon und Diane Kruger in den Hauptrollen.

Diane Kruger („Inglourious Basterds“), zieht alle Register ihres Könnens und kann hier ihr komödiantisches Talent hinreißend ausleben. Dany Boon („Willkommen bei den Sch’tis“), der bekanntermaßen für jede Spielart der Komödie eine perfekte Besetzung ist, brilliert als unmöglicher Typ an ihrer Seite, dem übel mitgespielt wird, und der dabei nachhaltig unser Herz gewinnt.

, ! ist ein Film über die absurd-komischen Seiten der Liebe – mal herrlich überdreht, mal wunderbar leise. Regisseur Pascal Chaumeil („Der Auftragslover“) weckt mit seiner Komödie mühelos Erinnerungen an die großen Screwball-Komödien Hollywoods.

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