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Der Triumph der Menschlichkeit

Als Überlebende von Auschwitz waren die 88-jährige Sängerin Esther Bejarano, Yehuda Bacon (83), Maler, die 87-jährige Autorin Éva Pusztai-Fahidi und die Sängerin Greta Klingsberg (83) einem der schwersten Angriffe auf die Menschlichkeit in der Geschichte der Zivilisation ausgesetzt. Wie gelang es ihnen, diesen Angriff zu überstehen? Was können sie uns heute lehren über die Widerstandsfähigkeit des Menschen? Was gab ihnen die Kraft zum Leben, Überleben, Weiterleben?

In ihrem Dokumentarfilm begleiten Christa Spannbauer und Thomas Gonschior ihre Protagonisten bei Gesprächen mit jungen Menschen, besuchen sie an ihren Wohnorten in Jerusalem, Budapest und Hamburg, zeigen Bejarano auf der Bühne mit Rappern und dem Liedermacher Konstantin Wecker.

Das Finale bildet die Begegnung der Überlebenden in Würzburg bei der Wiederaufführung der Kinderoper »Brundibár« aus dem KZ Theresienstadt – bis heute ein Symbol für die unzerstörbare Würde des Menschen.

Der Film ist eine Begegnung mit vier außergewöhnliche Menschen von beeindruckendem Lebensmut,  unzerstörter Hoffnung und tiefer Mitmenschlichkeit. Sie bezeugen, dass es neben dem unermesslichen Leiden des Holocaust noch etwas anderes gibt: den Triumph der Menschlichkeit über die Unmenschlichkeit, der sich in einer großen Liebeserklärung an das Leben kundtut.

»Wer in der Hölle war, weiß, dass es zum Guten keine Alternative gibt.« Yehuda Bacon

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