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Die Neuen bei „Der Alte“

Neuzugang Nr. 1: Stephanie Stumph ist Annabell Lorenz – Kriminalkommissarin

Annabell Lorenz ist eine toughe Kämpferin für die Gerechtigkeit. Mit weiblichen Rollenklischees steht sie ein bisschen auf Kriegsfuß und freut sich immer diebisch, wenn sie ihr männliches Gegenüber mit dem genauen Gegenteil überraschen kann. So lässt Anna auch gern mal den „bösen Bullen“ raushängen. Der Berufswunsch der gebürtigen Dresdnerin löste bei den Eltern seinerzeit nicht gerade Begeisterungsstürme aus – viel zu gefährlich, meinten die. Aber Anna hat ihren Dickkopf und wenn sie an etwas mit Leidenschaft glaubt, setzt sie alles in Bewegung, um es durchzusetzen.

Mit Männern hatte sie bisher nicht so viel Glück: Kurz vor der Hochzeit hat sie ihren damaligen Verlobten stehen lassen, als sie von dessen wiederholter Untreue erfuhr. Trotz dieser Enttäuschung wünscht sie sich noch immer den Prinzen auf dem Schimmel… oder vielleicht doch eher in Lederhosen? Ihre Versetzung nach München bedeutet für Anna beruflich wie privat auf jeden Fall einen Neuanfang.

Der Wirtschaftskriminalität sagt sie adé – jetzt ist sie bei der Mordkommission und macht sogar eine Weiterbildung zur Fallanalytikerin. Ihre männlichen Kollegen erkennen schon bald den Mehrwert in Annas weiblich-intuitivem Blick auf die vielen schwierigen Fälle, mit denen das Team konfrontiert wird. Die Kriminalhauptkommissare Voss und Heymann müssen sich noch daran gewöhnen, dass die Neue auch gern mal widerspricht, aber sie wissen, dass sie sich unbedingt auf die engagierte junge Kollegin verlassen können.

„Annabell Lorenz muss lernen, ihre forsche Art zu zügeln, ohne sich zu verstellen“, erklärt Darstellerin Stephanie Stumph. „Durch den ein oder anderen Reibungspunkt erarbeitet sich jeder seinen Standpunkt in der Ermittlerkonstellation. Ich hoffe, die Zuschauer werden Spaß daran haben, uns dabei zuzuschauen, denn ich finde, die vier ergänzen sich sehr gut.“

Neuzugang Nr. 2: Ludwig Blochberger ist Tom Kupfer – Kriminalkommissar auf Probe

Der gebürtige Münchner Tom denkt sehr systematisch und hat großen Spaß daran, komplizierte Probleme zu lösen. Dieses Talent hat er ganz offensichtlich von seinem Vater – einem passionierten Elektriker, Bastler und Tüftler – geerbt. Nach der Schule begann Tom, an der Ludwig-Maximilians-Universität Jura zu studieren, was seine Eltern mächtig stolz machte. Nach vier Semestern war ihm jedoch klar, dass die von verzogenen Sprösslingen aus gutbetuchten Familien bevölkerte Juristische Fakultät einfach nicht seine Welt und der vorgezeichnete Weg zum Anwalt, der die Kriminellen am Ende raushaut, statt sie hinter Gitter zu bringen, doch nicht wirklich sein Ding ist.

Deshalb beschloss er, das Studium abzubrechen und auf die Polizeischule zu gehen. Dort hatte er endlich das Gefühl, etwas wirklich Sinnvolles zu tun und auf der „richtigen Seite“ für Gerechtigkeit sorgen zu können. Nach der einsatztaktischen Ausbildung bei der Bereitschaftspolizei und Praktika in Dienstgruppen und als Dienstgruppenleiter an einer Polizeiinspektion schloss Tom die Laufbahnprüfung mit Bravour ab und wurde zum Polizeikommissar auf Probe ernannt. Nun kommt er in das Team von Richard Voss, um hier seine zweijährige Einführung in die Aufgaben eines leitenden Beamten zu absolvieren.

Zu technischen Geräten aller Art hat der Polizeikommissar-Anwärter nicht nur beruflich, sondern auch privat einen besonderen Draht. Er ist ordnungsliebend und genau, ohne dabei pedantisch zu werden. Viel Zeit verbringt Tom im Fitness-Studio und beim Joggen. Gerade ist er in ein kleines Apartment in der Nähe der Isar gezogen. Im Sommer sitzt er gerne frühmorgens am offenen Fenster (oder auf dem Balkon) und mixt sich einen Smoothie. Und wenngleich er immer wieder tönt, er wolle keine festen Bindungen eingehen, sucht er insgeheim die Frau fürs Leben. Die temperamentvolle Jungkollegin Annabell gefällt Tom natürlich gut – doch würde er es sich niemals herausnehmen, sie anzuflirten. Man ist ja professionell und muss täglich zusammenarbeiten. Schade eigentlich…

Ab Freitag, 2. Oktober 2015, 20.15 Uhr im ZDF

Bild Copyright: ZDF/ Jacqueline Krause-Burberg

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