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HITCHCOCK

“Alma thanks you from the bottom of her heart for the recognition of her contribution to film” – als Helen Mirren bezüglich ihrer diesjährigen Golden Globe-Nominierung diese Danksagung  aussprach, kannten wohl nur gutinformierte Insider den  Namen einer der stärksten Film-Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts – Alma Reville.

Als Frau von Alfred war sie die Strippenzieherin hintern den Kulissen der großen Regie-Ikone. Der Film (Kinostart: 14. März 2013) beleuchtet erstmals die Liebesgeschichte dieses einzigartigen Paares und zeigt, welchen Einfluss s Ehefrau auf dessen Filme hatte. Doch wer war eigentlich Alma Reville und was für eine Rolle spielte sie bei s Filmen?

Schon in jungen Jahren eine große Filmemacherin
Alma Reville, am 14. August 1899 im englischen Nottingham geboren, kam  schon früh als Schnitt-Hilfskraft zum Film. Zunächst erfolgreicher als der im selben Studio arbeitende Alfred , schrieb und drehte sie bis in die 1930er Jahre zahlreiche Filme für den britischen Produzenten Michael Balcon.

Alfred erkannte ihr Talent und stellte sie 1923 für seinen Film „Woman To Woman“ als Scriptgirl und Cutterin an – es war der Anfang einer romantischen Beziehung. In den folgenden Jahren wurde sie nicht nur zur festen Mitarbeiterin und Assistentin für Drehbücher und Dreharbeiten Alfred s, sondern auch zur geliebten Ehefrau des Regisseurs.

Wichtigste Beraterin für s Filme
Ende der 1930er Jahre in die USA ausgewandert, nahm die von Alfred auch „Kiddie“ genannte Alma Reville zunehmend im Hintergrund von Alfred s Erfolgskarriere die Fäden in die Hand. Zwar wurde sie ab 1950 in keinem Vorspann mehr genannt, als seine wichtigste persönliche Beraterin ging jedoch nichts ohne ihre Meinung – egal ob bei Drehbüchern oder Schnittarbeiten. Missfiel Alma Reville eine Story für ein potentielles Filmprojekt, verwarf Alfred oft sofort seinen Einfall.

ohne Alma Reville – undenkbar
„Alma war begeistert“ –mit diesen ungewöhnlichen Worten drückte Alfred seine Anerkennung für die Ideen und Arbeiten seiner Mitarbeiter aus.

Ohne seine Frau wäre er wohl nie die Film-Ikone geworden, als die er heute gilt. Als er 1979 einen Preis für sein Lebenswerk vom American Film Institute entgegennahm, dankte er passenderweise den vier Menschen, die ihm in seinen Leben am wichtigsten gewesen waren: Erstens ein Cutter, zweitens ein Drehbuchautor, drittens der beste ihm bekannte Koch und viertens die Mutter seiner Tochter. Alle hießenseiner Worte nach –  Alma Reville. Kann es eine schönere Liebeserklärung geben?

Helen Mirren – die perfekte Alma Reville
Im Film übernimmt nun Ausnahmeschauspielerin Helen Mirren die Rolle Alma Revilles. Kein Wunder –  sind sich Helen Mirren und s Ehefraudoch sehr ähnlich. So wie Alma Reville eine starke Persönlichkeit besaß, so ist auch Helen Mirren eine Frau mit beeindruckendem Charakter.

Als Theaterschauspielerin begonnen, gehört sie nach Kino-Auftritten als Queen Elizabeth oder in Filmen wie „Das Versprechen“ und „Gosford Park“ zur ersten Riege der britischen Schauspielergarde. Genauso vielseitig wie Alma Reville, ist Helen Mirren nicht nur Schauspielerin, sondern konnte sich in den letzten Jahren auch als Synchronsprecherin und Regisseurin etablieren.

erzählt die Liebesgeschichte zwischen Regie-Ikone Alfred und Alma Reville im Zeitraum der Dreharbeiten zum Film-Klassiker „Psycho“. Wer noch mehr über den wichtigsten Menschen im Leben Alfred s erfahren und sich das brillante Spiel von Helen Mirren nicht entgehen lassen will, der sollte ab dem 14.März 2013 das Kino aufsuchen und dort einen Film voll Herz, Seele und großen cineastischen Momenten erleben.

NEUER KINOSTART: 14. MÄRZ 2013

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