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Planes 2 im Gespräch

INTERVIEW MIT BLADE RANGER

Was ist Ihre Aufgabe in Piston Peak?
Ich leite das Löschteam von Piston Peak. Das bedeutet, dass ich für die Flug- und Bodeneinsätze verantwortlich bin, wenn es Waldbrände zu löschen oder Touristen zu retten gibt, die in unserem wunderschönen Park in Schwierigkeiten geraten sind – und dass ich wenig Zeit habe, um Fragen zu beantworten, also komm’ zur Sache.

Jawohl, Sir. Was können Sie uns über Ihr diesjähriges Team sagen?
Es besteht komplett aus erfahrenen Profis. Auch wenn sie sich manchmal wie Trottel benehmen, sobald die Alarmglocke ertönt, sind sie voll da. Ich weiß, dass ich mich auf jeden einzelnen von ihnen hundertprozentig verlassen kann. Obwohl, bei dem neuen Auszubildenden bin ich mir gerade nicht so sicher – bei dem SEAT…

SEAT?
Single Engine Air Tanker! Muss ich denn alles erklären?

Ganz ehrlich? Das wäre sehr hilfreich…
Unsere Truppe besteht aus verschieden großen Flugzeugen mit unterschiedlichen Aufgaben und Fähigkeiten. Ein SEAT ist eine Maschine, die wegen ihrer geringen Größe dort eingesetzt werden kann, wo große Flugzeuge nicht hinkommen. Und dieser SEAT – ob nun ein Renn- oder Sprühflieger oder-was-auch-immer – ist wirklich ein sehr talentierter Tiefflieger. Vielleicht entpuppt er sich also doch nicht als Totalausfall, aber das bleibt unter uns. Wehe, Du druckst es.

Und wie klappt die Zusammenarbeit mit dem Park Management?
Mit Cad Spinner? Der reinste Waldspaziergang…nur dass der Wald brennt und Menschen um ihr Leben rennen. Ich möchte ihn nicht kritisieren. Ich sage nur, es gibt Leute, die anpacken und sich die Hände schmutzig machen, um ihren Job bestmöglich zu erledigen; denen Sicherheit über Profit geht; die hart arbeiten und nicht nur eine große Klappe haben. Und es gibt solche…nun, die in der Parkstraße bedeutend besser aufgehoben wären als im Nationalpark.

Und was haben Sie gemacht, bevor Sie Löschflieger wurden?
Die Zeit ist um, Skippy. Runter von meiner Rollbahn.

INTERVIEW mit DUSTY

Dusty! Du hast es als Kleinstadt-Sprühflieger bis an die Spitze der weltbesten Rennflieger geschafft. Warum lässt Du Dich nun plötzlich zum Löschflieger ausbilden?
Ach, ich nehme nur eine kleine Auszeit vom Rennzirkus, um meiner Heimatstadt Propwash Junction zu helfen. Mein guter Freund Mayday, unser treuer Löschzug im Ort, braucht dringend Unterstützung. Deshalb habe ich mich freiwillig für die Ausbildung gemeldet! Sobald Mayday wieder voll einsatzbereit ist und wir einen richtigen Ersatz engagiert haben, fliege ich sofort wieder Wettkämpfe.

Es gibt Gerüchte, Du hättest schwerwiegende mechanische Probleme und Deine Rennkarriere sei gefährdet. Ist da was dran?
Was? Mechanische Probleme? Ich? Pfft! Das ist lächerlich. Völliger Unsinn. Ich habe mich noch nie besser gefühlt. Unsere Mechanikerin Dottie checkt mich regelmäßig vom Propeller bis zum Ruder und sorgt dafür, dass mir nicht die Luft ausgeht. Es gibt nichts, was sie nicht reparieren könnte. Wie ich schon sagte, ich werde in Kürze wieder Rennen fliegen. Nächste Frage.

Ooooookay. Welchen Eindruck hast Du vom Löschteam in Piston Peak?
Ein großartiger Haufen. Sehr gastfreundlich. Einige haben mich natürlich mehr willkommen geheißen als andere, ist ja klar. Miss Dipper ist auf jeden Fall nett. Sie hat mich bereits mehrfach in ihren Hangar eingeladen und passt auf mich auf – Tag und Nacht.

Die Feuerspringer trainieren sehr viel – zumindest glaube ich, dass es Training ist – bei ihnen muss man wirklich immer hundertprozentig bereit sein, sonst kann es passieren, dass Du Dein Kabinendach verlierst. Windlifter ist ein starker, stiller Typ, aber wenn er mal was sagt, sollte man ihm besser genau zuhören.

Und Blade – nun ja, Blade ist ein taffer Boss, der viel von einem verlangt, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass er mich nicht wirklich fertigmachen will. Meistens jedenfalls. Er ist ein absoluter Profi, der genau weiß, was er tut. Genau wie alle anderen. Für Außenstehende mögen sie wie ein seltsamer Haufen wirken. Doch sobald die Alarmglocke schrillt, funktionieren sie wie eine gut geölte Maschine – und zwar die beste, die ich je gesehen habe.

Ihr Können, ihre Hingabe und ihr Mut beeindrucken mich wirklich sehr. Sie fliegen genau da rein, wo man normalerweise rausfliegen würde, und riskieren ihr Leben für Leute, die sie nicht einmal kennen.

Was war Deine bislang größte Herausforderung?
Na ja, obwohl ich es aus meiner Zeit als Sprühflieger gewohnt bin, sehr tief zu fliegen, ist es doch viel schwieriger, wenn man dabei ein Feuer löschen soll. Die Maisfelder haben schließlich nie gebrannt (bis auf das eine Mal, als Chug versuchte, eine Rennliga für Tanklastwagen auf die Reifen zu stellen, aber das ist eine andere Geschichte).

Und der einzige Rauch kam quasi aus meinen Sprühdüsen, wenn man so will. Jetzt rase ich über unbekanntes, hügeliges Gelände, während ich von Qualm, Feuer und anderen Flugzeugen umgeben bin, und soll dann auch noch einen präzisen Löscheinsatz fliegen, um am Boden Leben zu retten. Das ist schon etwas ganz anderes als Dünger zu versprühen oder ein Rennen zu fliegen.

Wohin sollen Dich diese Erfahrungen führen?
Ich weiß, dass zuhause alles davon abhängt, ob ich meine Prüfung zum Löschflieger bestehe. Mayday hat mir mal erzählt, dass es tatsächlich Sprühflieger waren, die zum ersten Mal Feuer aus der Luft bekämpft haben – nur haben sie eben Wasser statt Vitaminmulch abgelassen. Brandbekämpfung habe ich also sozusagen im Kerosin. Ich hoffe nur, dass ich diesem schweren Erbe gerecht werde.

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