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THE GRANDMASTER

Wong Kar-Wais bildgewaltiges Epos (Kinostart 27. Juni 2013) beschäftigt sich mit großer Leidenschaft und im unverwechselbaren Stil des cineastischen Großmeisters mit zwei zentralen Themen: Mit dem Leben im Namen der Werte traditioneller chinesischer Kampfkunst und mit der großen Liebe, die unerfüllt bleibt.

Der Film ist zugleich eine Verneigung vor hartem Kampfeswillen und romantische Poesie. Wir stellen weitere Filme vor, die diese beiden gegensätzlichen Pole vereinen.


Ang Lee verbindet in seinem Meisterwerk aus dem Jahr 2000 traditionelle Schwertkampfszenen mit spektakulären Stunts und einer mitreißenden, berührenden Liebesgeschichte und hat damit einen faszinierenden Martial-Arts-Film geschaffen. Li Mu Bai (Chow Yun-Fat) ist ein berühmter Schwertmeister, der nach einer Meditation beschließt, sein legendäres und wertvolles „Grünes Schwert der Unterwelt“ abgeben, da es bereits zu vielen Menschen den Tod gebracht habe.

Er vertraut es Yu Xiu Lian (Michelle Yeoh) an, die eine ebenso große Kämpferin ist wie er und für die er heimlich Gefühle hegt, die er allerdings aus Anstand nicht zeigen darf. Auch sie liebt ihn, darf jedoch nicht zu ihm stehen. Als das Schwert von der jungen Yu Jiao Long (Zhang Ziyi) gestohlen wird und Li Mu Bai in ihr eine würdige Schülerin erkennt, begibt sich der Meister auf die Suche nach der Diebin und muss sich nicht nur seinem Erzfeind, sondern auch seinen Gefühlen stellen.

HOUSE OF FLYING DAGGERS (China 2004)
Liebe, die nicht sein darf, und Freundschaften, die auf Lügen bestehen: In HOUSE OF FLYING DAGGERS von Regisseur Zhang Yimou ist kaum etwas, wie es scheint, und doch – oder gerade deswegen – gehört dieser Film zu den bekanntesten chinesischen Werken der heutigen Zeit. Ästhetische Kampfszenen, die dem Wuxia-Genre zuzuordnen sind, da die Kämpfer mit übernatürlichen Fähigkeiten ausgestattet sind, unterstreichen die großen Gefühle der Geschichte, die in China im Jahre 859 spielt.

Mei (Zhang Ziyi) sinnt auf Rache, da ihr Vater getötet wurde. Jin (Takeshi Kaneshiro) steht eigentlich auf der anderen Seite und soll Mei täuschen, verliebt sich jedoch in sie. Was als Lüge begann, wird zu etwas Echtem, doch steht die Zuneigung der beiden unter einem schlechten Stern, denn auch Mei hat ein Geheimnis…

SHINOBI – KAMPF AUF LIEBE UND TOD (Japan 2005)
Die zwei Shinobi-Familienclans der Iga Tsubagakure und Kouga Manjidani sind seit mehr als vier Jahrhunderten verfeindet, beschließen aber schließlich eine Waffenruhe. In den Bergprovinzen haben sich die mächtigen Kämpfer übernatürliche Fähigkeiten aneignen können und sind daher ein Dorn im Auge des Herrschers, der das Land einen will. Er zwingt die Clans, ihre besten Kämpfer gegeneinander antreten zu lassen in der Hoffnung, dass sie sich gegenseitig vernichten.

Schließlich sind nur noch zwei Kämpfer übrig: Oboro (Yukie Nakama) und Gennosuke (Jō Odagiri). Doch sie sind Liebende und planen eigentlich ein gemeinsames Leben. Zum Kampf gezwungen bleibt nur ein Weg: Einer der beiden wird den Kampf nicht überleben. Ein Ninjutsu-Actionfilm, der Romeo und Julia  an dramatischen Gefühlen in nichts nachsteht.

DER FLUCH DER GOLDENEN BLUME (Hongkong/China 2006)
Nach HOUSE OF FLYING DAGGERS ein weiterer dramatischer Wuxia-Film von Regisseur Zhang Yimou und die bis dahin teuerste chinesische Filmproduktion. Der Hof des chinesischen Kaisers im 10. Jahrhundert: Die Kaiserin (Gong Li) hat eine Affäre mit dem Sohn aus erster Ehe des Kaisers, Wan (Liu Ye), der jedoch eine andere liebt. Als der Kaiser (Chow Yun-Fat) vom Betrug erfährt, sinnt er auf Rache und will seine Frau langsam töten:

Er lässt Gift in ihre Medizin mischen, die ihr täglich von der Apothekerstochter gereicht wird. Diese wiederum ist die eigentliche Geliebte des Kaisersohnes Wan. Durch einen Vorfall kommt heraus, dass die Apothekersfrau die Mutter Wans ist und Wan somit seine Halbschwester liebt. Ergänzt mit weiteren Familienfehden, geheimen Plänen, Verrat und großen Gefühlen ergibt DER FLUCH DER GOLDENEN BLUME ein Feuerwerk an Kampfkunst und Emotionen.


Regisseur Wong Kar-Wai erzählt die Geschichte des bekannten Kung-Fu-Meisters Ip Man (Tony Leung), dessen berühmtester Schüler Bruce Lee war. China im Jahre 1936: Der aus dem Süden des Landes stammende Ip Man wird gebeten, gegen einen aus dem Norden kommenden Großmeister in dessen letztem Kampf anzutreten. Der unbesiegte Ip Man kann auch diesen Kampf für sich entscheiden und erhält dafür viel Anerkennung, nur die Tochter des Großmeisters kommt mit der Niederlage ihres Vaters nicht zurecht und fordert Ip Man zu einem Duell heraus.

Während des Kampfes mit der geschickten Gong Er (Zhang Ziyi) erwachen Gefühle und die beiden Kämpfer verlieben sich ineinander. Als der Krieg ausbricht und das Land in eine Nord- und eine Südhälfte zu zerbrechen droht, werden die Liebenden voneinander getrennt… Ein eindrucksvolles Meisterwerk über die Bedeutung der Liebe und die Faszination verschiedener Kampfstile, die in vereint werden: Ab 27. Juni im Kino!

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